Russland neuseeland

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Russland - Neuseeland, Confederations Cup, Saison , blokr.nuag - alle Infos und News zur Spielpaarung. Die Regierung Neuseelands ist guter Hoffnung, bald in Freihandelsgespräche mit Russland einsteigen zu können, von denen sie sich eine Ankurbelung der. Zeitverschiebung zwischen Russland und Neuseeland. Gibt es zeitunterschied zwischen Russland und Neuseeland - Russland Neuseeland Zeitunterschied.

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Bislang wurden von Qualmark, Neuseelands offiziellem Bewertungsservice für Unterkünfte, über Hotels mit fünf Sternen ausgezeichnet.

Diese Entwicklung findet in den Kreisen von Abenteuerurlaubern und Rucksacktouristen allerdings immer mehr Kritik, da das Land angeblich zunehmend zu einem Pauschal-Urlaubsziel werde.

Es ist zwar nicht zu erwarten, dass der Tourismus in Neuseeland in den nächsten Jahren abnimmt, allerdings werden vermutlich in einigen Jahren wesentlich weniger Abenteuerurlauber das Land besuchen.

Mit diesem Visum sind Reisende zwischen 18 und 30 Jahre berechtigt, sich bis zu zwölf Monate im Land aufzuhalten und zu arbeiten. Eine erneute Einreise ist aber erst nach einer Wartezeit in Höhe der letzten Aufenthaltsdauer erlaubt.

Die meisten Touristen kommen an den internationalen Flughäfen in Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown an. Neuseeland weist schon seit langer Zeit eine negative Handelsbilanz auf, die etwa acht Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts darstellt.

Weiterhin besitzt Neuseeland nennenswerte produzierende Tourismus- und Dienstleistungsindustrien. Wichtige Einfuhrprodukte sind Automobile, Traktoren, sonstige technische Geräte sowie medizinische Produkte.

Australien ist vor allem auch in wirtschaftlicher Hinsicht der wichtigste Partner Neuseelands. So besteht zwischen beiden Ländern seit eine 24 Millionen Menschen umfassende Freihandelszone mit dem Namen Closer Economic Relations , die in den darauf folgenden Jahren immer weiter geöffnet und auf fast alle wirtschaftlichen Bereiche ausgeweitet wurde.

In Zukunft soll ein gemeinsamer Binnenmarkt Realität werden und zum Beispiel auch Steuern vereinheitlicht werden. Seit existiert auch mit Singapur eine Freihandelsvereinbarung.

Neuseeland sucht weiter nach ähnlichen Abkommen im pazifischen Raum. Die Stromerzeugung in Höhe von ca. Eine immer wichtiger werdende Rolle spielt neben der Solarenergie und der Energiegewinnung aus Biomasse auch die Windenergie.

Der gestiegene Verbrauch wurde über Jahre hinweg mit dem Ausbau von Gaskraftwerken kompensiert, deren Auslastung zuletzt aber durch den höheren Anteil erneuerbaren Energien wieder zurückging.

Seit der zweiten Hälfte des Dabei gibt es bedeutende regionale Unterschiede: Der Südteil der Südinsel zum Beispiel ist vornehmlich schottisch geprägt.

So soll es in Neuseeland mehr Dudelsäcke geben als in Schottland. In Neuseeland gilt das metrische Einheitensystem. Neben diesen landesweiten Feiertagen wurden die Provincial Anniversary Days eingeführt, deren Datum jede historische Region Neuseelands selbst festlegen kann.

Mit diesen Feiertagen wird an die Gründung der Provinz oder die Ankunft der ersten Siedler in dem bestimmten Gebiet erinnert. April wurde mit der New Zealand Gazette die erste neuseeländische Zeitung veröffentlicht.

Letztere gehören beide zur auch in Australien tätigen Fairfax Group. Seit wurde an der Entwicklung eines landesweit empfangbaren Radiosenders gearbeitet.

Dieses Vorhaben war bis etwa abgeschlossen. Seitdem wurden die Zuständigkeiten oft neu gegliedert, doch ein nicht-kommerzielles Sendeschema blieb integraler Bestandteil von Radio New Zealand , das seit ein eigenständiges Unternehmen ist, jedoch weiterhin eine Crown Entity darstellt.

Neben Radio New Zealand , das zahlreiche landesweite Radiosender betreibt, existieren zahllose private Sendestationen. Im Fernsehbereich war Neuseeland ein Spätzünder.

Das erste offizielle Fernsehprogramm in Neuseeland wurde ab dem 1. Juni ausgestrahlt und nur in Auckland empfangen.

Weitere Meilensteine im neuseeländischen Rundfunkbereich folgten , als das Land erstmals Zugang zu Satelliten hatte und somit in der Lage war, Live-Sendungen aus allen Teilen der Erde zu empfangen, und , als das Farbfernsehen wegen der in Christchurch stattfindenden British Commonwealth Games eingeführt wurde.

Des Weiteren gibt es zwei Bezahlfernseh -Anbieter. Die eingeführten Rundfunkgebühren wurden abgeschafft. Ihm zufolge war Schlafende Hunde von Roger Donaldson bzw.

Ian Mune so etwas wie eine Initialzündung für den neuseeländischen Film. Peter Jackson zu einem bekannten Filmland geworden.

Neuseeländische Regisseure sind jedoch bereits seit vielen Jahren auch international tätig: Geoff Murphy in deutschen Kinos.

In den er Jahren erzielten erstmals auch Filme, die neuseeländische Themen zum Gegenstand haben, internationale Erfolge. Die international sehr erfolgreiche Fantasy-Serie Xena — wurde in Neuseeland gedreht.

Die Hauptdarstellerin Lucy Lawless ist gebürtige Neuseeländerin. Peter Jackson und Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia Regie: Für die Spezialeffekte in zahlreichen internationalen Produktionen sorgt der in Wellington ansässige Weta Workshop.

Besonders im Indie-Rock sind einige Bands jedoch immer wieder durch ihren eigenwilligen Klang aufgefallen, so dass sich für diesen Teil der Musikszene auch der Begriff Kiwi Rock etabliert hat.

Beide sind auch heute noch musikalisch aktiv. Das Land verfügt über ein nationales Sinfonieorchester. Die klassische Sängerin Hayley Westenra ist ebenfalls eine international anerkannte Künstlerin.

Seit der Verschriftlichung der Sprache wurden viele von ihnen niedergeschrieben; sie sind teilweise auch in deutscher Übersetzung erschienen.

Die frühesten Schriftstücke über Neuseeland sind die Berichte der europäischen Entdecker, insbesondere die Tagebücher von James Cook , die er bei seinen drei Reisen in den Pazifik führte, sowie der Reisebericht von Georg Forster , der Cook auf dessen zweiter Pazifik-Reise begleitete.

Als neuseeländische Autoren werden häufig auch Einwanderer, die im Ausland geboren wurden, und Staatsbürger, die ausgewandert sind, miteingerechnet.

Zu letzteren zählt unter anderen Katherine Mansfield. Eine der bekanntesten englischsprachigen Autorinnen Neuseelands ist Janet Frame. Seit war Glen auch journalistisch tätig und engagierte sich in der Sozialarbeit für bedürftige Kinder und Frauen.

In den er bis er Jahren hat Neuseeland immer wieder einige herausragende Leichtathleten hervorgebracht, vor allem Mittel- und Langstreckenläufer sowie Speerwerfer.

Darüber hinaus zählt Neuseeland zu den führenden Nationen beim Segeln. Zahlreiche Wassersportarten , zum Beispiel Surfen oder Rudern , gehören zu den in Neuseeland beliebten Freizeitaktivitäten.

Nationalsportart des Landes ist Rugby Union. Sie sind die berühmteste und erfolgreichste Mannschaft in der Geschichte des internationalen Rugby und haben gegen jeden bisherigen Gegner eine positive Gewinnbilanz, also mehr Spiele gewonnen als verloren.

Zudem konnte die Mannschaft , und die Rugby Union Weltmeisterschaft gewinnen und ist somit alleiniger Rekordweltmeister.

Der Männlichkeitskult des Rugby s ist jedoch auch mit dem weit verbreiteten Sexismus in der Gesellschaft Neuseelands in Zusammenhang gebracht worden.

Vereins- Rugby spielt in Neuseeland eine unbedeutende Rolle und ist reiner Amateursport. Alle Profiteams sind Provinzmannschaften. Die neuseeländische Rugby-League-Nationalmannschaft gewann erstmals die Weltmeisterschaft.

Besonders populär ist Rugby League innerhalb der polynesischen Bevölkerung Neuseelands. Neuseeland hat zusammen mit Australien eine lebendige Motorsportszene und stellte in den er und er Jahren mit Denis Hulme und Chris Amon zwei erfolgreiche FormelFahrer, Hulme wurde sogar FormelWeltmeister.

Von diesen ist zumindest der Teretonga Park im aktuellen Rennkalender vertreten. Ivan Mauger wurde zudem noch dreimal Langbahn-Weltmeister.

Die All Whites genannte Nationalmannschaft der Männer qualifizierte sich nach der WM zur Weltmeisterschaftsendrunde in Südafrika , bei der die Mannschaft ungeschlagen als Gruppendritter vor Titelverteidiger Italien ausschied.

Dieser Artikel behandelt den Staat Neuseeland. Weitere Bedeutungen siehe Neuseeland Begriffsklärung.

New Zealand englisch Aotearoa maori 1 Neuseeland. Nugent Island — nördlichster Punkt. Die Forty-Fours — östlichster Punkt.

Die Skyline von Auckland. Das Cable Car in Wellington. Die Victoria Avenue in Wanganui. Liste der Leuchttürme in Neuseeland.

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Spiegel Online , Neuseeland bleibt seiner Flagge treu. Frankfurter Allgemeine Zeitung , Presidential system lacks accountability, says Asuma Banda.

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Mai , abgerufen am Scoop Media , Februar englisch, Presseerklärung von Toll New Zealand. New Zealand Railways Corporation , August ; abgerufen am Dezember ; abgerufen am Süddeutsche Zeitung Digitale Medien, Allerdings war Zar Nikolaus II.

Die anfänglichen Erfolge, vor allem gegen Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich , wurden bald abgelöst von einem Stellungskrieg, bis die Moral der russischen Soldaten nachgab und die Front zusammenbrach.

Nach blutiger Niederschlagung der Demonstranten stürmten diese den Winterpalast und der Kaiser wurde zum Abdanken gezwungen. Nach der Februarrevolution erlangten die Frauen in Russland das aktive und passive Wahlrecht.

Sie waren sowohl an den Wahlen zu den Sowjets als auch zu den Stadt dumas zugelassen. Dezember wurde der Zusammenschluss der sowjetischen Sozialistischen Republiken zur Sowjetunion beschlossen und eine staatlich kontrollierte Wirtschaftspolitik ausgerufen.

Die Sowjets wurden als Eigentümer von Boden und Produktionsmitteln erklärt. Lenins Tod am Januar führte zu einem erbitterten Nachfolgekampf, in dem sich Josef Stalin gegen Leo Trotzki durchsetzte.

Stalin festigte seine Macht durch gezielten Terror. Seit wurde die staatliche Wirtschaft Fünfjahresplänen unterworfen, die Industrialisierung und Infrastruktur, speziell im asiatischen Teil des Landes, vorangetrieben und die Landwirtschaft kollektiviert.

Im August schloss die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt mit Deutschland , der in einem geheimen Zusatz auch eine einvernehmliche Aufteilung Osteuropas zwischen beiden Parteien aufnahm.

Dies ermöglichte Hitler Anfang September den geplanten Angriffskrieg gegen Polen, der mit einem sowjetischen Angriff gegen Ostpolen Mitte September abgestimmt war.

Nach dem Überfall des Deutschen Reiches am In diesen Ländern blieben Hunderttausende sowjetischer Soldaten stationiert. Der Kalte Krieg dominierte bis die Weltpolitik.

Kurz vor der bevorstehenden Unterzeichnung eines neuen Unionsvertrages putschten konservative Kommunisten im Augustputsch in Moskau gegen Gorbatschow, um die Unterzeichnung des Unionsvertrages sowie weitere Reformen zu verhindern.

In der russischen Verfassungskrise löste Jelzin per Ukas den Volksdeputiertenkongress sowie den Obersten Sowjet Russlands auf, die sich seinen Bemühungen und den Resultaten einer Volksbefragung am April widersetzt hatten, Wirtschaftsreformen durchzusetzen.

Bei der gewaltsamen Niederschlagung eines weiteren Aufstandes gegen ihn am 3. Oktober gab es in Moskau Tote.

Im Dezember billigte die russische Bevölkerung per Volksabstimmung die neue Verfassung der Russischen Föderation Zweikammersystem , Präsidialverwaltung.

Dabei gelangten wertvolle Unternehmen in die Hände von Leuten, die gute Beziehungen zu Herrschenden hatten bzw. Im Oktober waren 2. Wegen Nichtzahlung von Löhnen und Gehältern kam es zu gesamtwirtschaftlich folgenschweren Streiks, z.

Insbesondere in der Übergangszeit nahmen aufgrund des Erstarkens regionaler Autonomien nach dem Ende der stark zentralistischen Sowjetzeit zentrifugale Strömungen an den Rändern des Landes zu.

Die chaotischen Jahre unter Jelzin verunsicherten viele Menschen. Die Geburtenrate war niedrig; Kriminalität, Alkoholismus etc.

Margareta Mommsen als in jeder Hinsicht unvereinbar mit Vorstellungen einer eigenständigen Rolle des Parlaments, von wechselnden parlamentarischen Mehrheiten sowie vom freien Wettbewerb politischer Parteien gesehen.

März einen Beitrittsantrag an Russland gestellt hatten. März stellte auch Transnistrien einen Beitrittsantrag.

Diese wurden durch den kommunistisch dominierten Volksdeputiertenkongress blockiert. Präsident Boris Jelzin griff deswegen zu harten und verfassungswidrigen Mitteln und löste den Volksdeputiertenkongress im Herbst durch den Einsatz des Militärs auf.

Es wurde eine Verfassung geschaffen, die den Präsidenten weitgehend der Kontrolle von Volk und Parlament entzog.

Die gültige Verfassung der Russischen Föderation wurde am Dezember durch eine Volksabstimmung angenommen und trat am Dezember in Kraft.

Sie stellt einen Bruch mit der sowjetischen Vergangenheit dar. Menschenrechte und Freiheitsrechte wie Rede-, die Presse- und die Reisefreiheit sind die höchsten Werte.

In der seither umgesetzten Praxis wird wegen der Einschränkung von Grundrechten Russland als Gelenkte Demokratie bezeichnet oder aber mit dem Fachbegriff Autoritarismus umschrieben.

Die Kluft zwischen Rhetorik und Handlungen in diesen Sphären ist eklatant. Die Bilanz der Ära Jelzin war gespalten: Zwar konnten in Russland demokratische und liberale Reformen eingeführt werden.

Hinzu kam, dass der mit der Privatisierung verbundene Gang an die Börse von der internationalen Finanzkrise ab überschattet wurde.

Während neun Aktiengesellschaften an der internationalen Londoner Börse neues Kapital einwerben konnten, gelang auf dem Höhepunkt der Krise mit RusHydro nur noch einem russischen Unternehmen der Gang an die Börse.

Russland ist nach der Verfassung vom So ist das Staatsoberhaupt der Präsident Russlands , der vom Volk für jeweils sechs Jahre direkt gewählt wird.

Der Präsident gehört unmittelbar keiner der drei Staatsgewalten an, sichert aber ihr Funktionieren und Zusammenwirken.

Die Haupteinwirkungsform des Präsidenten ist das Dekret, mit dem er jeden Sachverhalt mit unmittelbarer Rechtswirkung regeln kann. De facto stellt das politische System Russlands eine Mischung aus instabilen demokratischen Institutionen und autoritären Praktiken dar.

Der Präsident Russlands schlug ab bis Mai die Gouverneure vor — die Regionalparlamente konnten diese nur noch bestätigen. Die Gouverneure wiederum ernannten seit anstelle der regionalen Parlamente die Vertreter für den Föderationsrat und auch lokale Vertreter wie Bürgermeister.

Diese gaukeln demokratische Verhältnisse lediglich vor. Es bildeten sich Hunderte von politischen Gruppierungen, Splittergruppen, Bewegungen und Parteien, die ein breites politisches Spektrum von Monarchisten bis hin zu Kommunisten abdecken.

Die russischen Parteien sind eher schwach und verfügten selten über eine stabile Identität. Die russische Regierung unterstützte seit den Wahlen zur Staats duma jeweils eine neue, eigene Hausmacht.

Erst ab der Jahrtausendwende kristallisierten sich einige wenige Parteien als weitgehend stabil heraus. Diese stellen inzwischen gesellschaftliche Netzwerke dar, die spezifische Wählergruppen mobilisieren können.

Das gegenwärtige russische Parteiensystem ist das Ergebnis umfassender Veränderungen unter Putin. Er erhöhte die Zahl der Mindestmitgliederschaft für eine Registrierung, wodurch sich die Anzahl der erlaubten Parteien bis auf sieben reduzierte.

Im Zuge der Demonstrationen zur Parlamentswahl im Dezember wurde ein neues Parteiengesetz verabschiedet, das die Zulassung neuer Parteien ab einer Mitgliederzahl von Personen vorsieht bisher Diese Erleichterungen der Auflagen zieht das Aufkommen vieler neuer Parteien nach sich.

Dazu hat bisher vor allem die Wechselkurspolitik der russischen Zentralbank beigetragen. Um eine rasche Aufwertung des Rubels mit einer Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit russischer Produzenten zu verhindern, intervenierte sie am Devisenmarkt.

Die umlaufende Rubelgeldmenge stieg stark an. Im Zuge der Internationalen Wirtschaftskrise verlor der Rubel im zweiten Halbjahr rund 20 Prozent seines Wertes gegenüber dem Euro, [] stabilisierte sich aber seither.

Durch die Dollarschwäche übernimmt aber zunehmend der Euro dessen Bedeutung. Da die Verwendung von Drittwährung in Russland nicht erlaubt ist, wurde dennoch in Rubel gezahlt.

Diese Praxis ist aber seit Januar verboten. Wegen häufiger Bankeninsolvenzen und Finanzkrisen sind viele Russen dazu übergegangen, ihre Ersparnisse als Bargeld in Euro- und Dollar-Scheinen oder in Immobilien anzulegen.

Der Staatshaushalt umfasste Ausgaben von umgerechnet ,6 Mrd. Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet ,5 Mrd. Angekündigt ist auch eine weitere Steigerung der Sozialausgaben.

Somit werden die Ausgaben tendenziell weiter steigen, was aufgrund einer geringen Verschuldungsquote kein Problem darstellt.

Nach dem Ende der Sowjetunion ist Russland darum bemüht, seinen Einfluss in der Welt, aber insbesondere in seiner direkten Nachbarschaft zu konsolidieren.

Russland ist in eine Anzahl regionaler Konflikte verstrickt, von denen viele kriegerischen Charakter haben und nur teilweise oder noch gar nicht gelöst wurden — darunter die Tschetschenienkriege bis , die Kriege um Abchasien und Südossetien Georgienkrieg , der Konflikt in Transnistrien und zuletzt der Krieg in der Ukraine und die Besetzung der Krim.

Seinen Einfluss generiert Russland daneben über die militärischen Streitkräfte derzeit ca. Darüber hinaus bestehen jedoch enorme Schwierigkeiten, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

Dies rührt insbesondere aus der ökonomischen Schwäche her. Daneben verfügt es im Gegensatz zur Sowjetunion nicht mehr über ein attraktives Herrschafts- und Kultursystem.

Die Möglichkeit, militärische Macht in politischen Einfluss umzuwandeln, ist auf Russlands unmittelbare Umgebung beschränkt.

Selbst besteht die Führung Russlands aber auf dem Recht, unilateral handeln zu dürfen, was das Verhalten im Georgienkrieg belegt.

Besonders Asien gewinnt dabei eine stetig wachsende Bedeutung. Während Russland und Indien traditionell gute Beziehungen pflegen und diese weiter ausgebaut haben, hat sich das russisch-chinesische Verhältnis durch die Lösung alter Spannungen stetig verbessert.

Abgesehen vom gemeinsamen Ziel, der weltpolitischen Dominanz des Westens etwas entgegenzusetzen, stehen vor allem Wirtschafts- und Rüstungsprojekte sowie russische Rohstofflieferungen im Vordergrund der Kooperation.

Dabei geht es vorwiegend um bestimmte Ausrüstungen für die russische Öl- und Gasindustrie, zudem wird verschiedenen russischen Finanzinstituten der Zugang zum Finanzmarkt erschwert.

Der Beschluss dieser Sanktionen erfolgt jeweils befristet für ein halbes Jahr letztmals bis Januar und bedarf der Einstimmigkeit der Mitgliedsländer.

Die aus der Sowjetzeit geerbten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den einzelnen Republiken erforderten eine neue rechtliche Form der Kooperation und der Integration.

Nach Einschätzung von Politologen hing ihre Entwicklung jedoch stark mit persönlichen Ambitionen Lukaschenkas zusammen, der Nachfolger Jelzins in einem künftigen Unionsstaat zu werden.

Bis verlief die weitere Integration sehr schleppend, viele Projekte wie die gemeinsame Währung wurden nicht umgesetzt. Die Beziehungen waren vielmehr von Energiekonflikten überschattet.

Zu den weiteren Zielen dieser Gemeinschaft zählt ein gemeinsamer Wirtschaftsraum und die Schaffung einer politischen Union , die für weitere Staaten des postsowjetischen Raumes offensteht.

Ein ambivalentes Verhältnis hat Russland mit der Ukraine. Trotz enger historischer und kultureller Verbindungen und einer fortbestehenden wechselseitigen Abhängigkeit, vor allem in den Energiefragen, haben geschichtsbezogene Meinungsverschiedenheiten vgl.

Holodomor sowie der erklärte Westkurs der Ukraine das Verhältnis schwer belastet. Vor allem westlich orientierte Regierungen der Ukraine wurden von Russland wiederholt unter Druck gesetzt, so zum Beispiel nach der Präsidentschaftswahl in der Ukraine , als es zum Russisch-ukrainischen Gasstreit kam.

Nach der Abwahl des russlandfreundlichen Politikers Wiktor Janukowytsch und dem Euromaidan , bei dem sich die Demonstranten für eine Westorientierung der Ukraine aussprachen, kam es zur Annexion der Krim durch Russland und zum Krieg in der Ukraine seit , wobei sogenannte Separatisten für eine Autonomie des Donbass kämpften.

Diese wurden durch Russland personell und militärisch unterstützt. Bereits im Jahr war in ukrainischen Medien offen über die Möglichkeit eines militärischen Angriffs durch Russland diskutiert worden.

Seit Mitte des Jahrhunderts bestand der Peterhof in Nowgorod als Handelsniederlassung der Hanse. Zu militärischen Auseinandersetzungen kam es seit dem Jahrhundert mit dem Schwertbrüderorden in Livland.

Der historische Beitrag Deutschlands wird daher bis heute in Russland anerkannt und geschätzt. Auch politisch blickten Deutschland und Russland bis zum Ende des Jahrhunderts auf lange Bündnistraditionen zurück.

Während der Napoleonischen Kriege kämpften Russen und Deutsche gemeinsam gegen die französische Fremdherrschaft. Jahrhunderts bestanden hatte, setzte sich in der Folge nach dem Wiener Kongress als Heilige Allianz fort.

Dem folgten schwere kriegerische Auseinandersetzungen im Jahrhundert, die in den Köpfen vieler Menschen nachwirken.

Die rechtliche Grundlage der Beziehungen des wiedervereinigten Deutschlands und der Russischen Föderation bilden der Vertrag über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit vom 9.

Ab entwickelte sich eine Beziehung besonderer Art zwischen beiden Ländern. Zum einen war die deutsche Seite dankbar für die friedliche Wiedervereinigung und die problemlose Abwicklung der Folgeauswirkungen, zum anderen fühlte sich Deutschland als Impulsgeber und Motor für eine stärkere Integration Russlands in europäische Strukturen und warb für Kredite und Investitionen in Russland.

Ab fanden jährlich bilaterale Regierungskonsultationen auf höchster Ebene unter Beteiligung beider Regierungen statt.

Zwischen Deutschland und Russland entwickelte sich ein enger kultureller und bildungspolitischer Austausch. Im April wurde eine gemeinsame Erklärung für eine strategische Partnerschaft auf dem Gebiet der Bildung, Forschung und Innovation unterzeichnet.

Ab gab es Koordinierungsbüros in Hamburg und Moskau für den bilateralen Schüler- und Jugendaustausch. Petersburg und seit Frühjahr in Nowosibirsk.

Daneben sind zahlreiche weitere deutsche Kulturmittler in Russland vertreten. Obwohl die Tendenz stieg, hatten trotz starker Wirtschaftsbeziehungen und eines bedeutenden Austausches zwischen den Zivilgesellschaften nur ein Drittel der Deutschen Russland als Partnerland vertraut.

Dies lässt sich auf die Rolle der Medien zurückführen, die einen entscheidenden Einfluss bei der Wahrnehmung Russlands haben vgl. Durch die wirtschaftliche Stabilisierung nach der Jahrtausendwende und hohe Einkommen aus den Ölvorkommen verschwand dieses Bild allmählich.

Die Abkühlung der russisch-deutschen Beziehungen begann schon im Herbst , als der Bundestag eine Resolution mit Kritik an Russlands Innenpolitik verabschiedete.

Im Verlauf der Ukraine- und Krimkrise zeigte sich, dass russische Geheimdienste zunehmend versuchen, mittels gezielter Infiltration sozialer Netzwerke wie Facebook sowie der Kommentarbereiche westlicher, auch deutscher Onlinemedien betroffen sind etwa die Deutsche Welle und die Süddeutsche Zeitung , die öffentliche Meinung im Ausland zu Gunsten Russlands zu manipulieren.

Wie die Süddeutsche berichtet, sind zu diesem Zweck hunderte bezahlte Manipulatoren im Einsatz. Der Syrienkonflikt ist einer der wenigen internationalen Konflikte, in denen die russische Regierung eine zentrale Rolle spielt.

Dabei brachte ihre Verweigerungshaltung gegenüber jeglichen Versuchen, im Rahmen des UN-Sicherheitsrats internationalen Druck auf die Regierung Assad auszuüben, der russischen Regierung scharfe Kritik westlicher und regionaler Akteure ein und beschädigte das Ansehen Russlands in der arabischen Welt.

Russland nahm von Anfang an die klare Haltung ein, dass die Kämpfe zwischen Regierung und Opposition nur innersyrisch zu lösen sei. Dies sei erstens durch ergebnisoffene Verhandlungen zwischen beiden Seiten zu erreichen und sollte zweitens ohne externe Einmischung geschehen, sei es durch Waffenlieferung an die Rebellen oder durch militärische Intervention.

Dementsprechend blockierte Russland nicht nur Resolutionsentwürfe im UN-Sicherheitsrat, die Sanktionen vorgesehen hätten Oktober , Juli , sondern auch solche, die lediglich die Gewaltanwendung durch die syrische Regierung verurteilt hätten, ohne dass zugleich die Regimegegner ebenfalls verurteilt und zum Gewaltverzicht aufgerufen würden Februar Die Führung Russlands gibt vor, damit eine neutrale Haltung einzunehmen.

Jedoch unterstützt die russische Regierung die Regierung Assads auf vielfältige Weise. Erstens stützt man auf internationaler Bühne die Legitimationsstrategie der syrischen Führung.

SA Greyhound ] und Helikopter. Russland verweist darauf, dass die Exporte nach internationalem Recht zulässig seien. Als verlässlicher Exporteur — so die russische Rechtfertigung — sei die russische Regierung daher verpflichtet, bestehende Verträge zu erfüllen.

Drittens hilft die russische Regierung der Regierung Assad auch, indem sie Banknoten für die syrische Regierung druckt.

Die Motive der russischen Syrienpolitik gehen über materielle Interessen hinaus. Sie betreffen grundlegende Fragen der internationalen Ordnung und regionalen Machtbalance, aber auch konkrete sicherheitspolitische Risiken für Russland selbst.

Es geht um konträre Ansichten zur Ausgestaltung der internationalen Ordnung und den Anspruch Russlands, diese mitzubestimmen.

Dahinter steht eine traditionelle Interpretation staatlicher Souveränität. Diese hat auch eine innenpolitische Begründung.

September wurde vereinbart, dass die syrische Regierung zunächst binnen einer Woche das gesamte Giftgasarsenal offenlegen muss und den UN-Inspektoren uneingeschränkten Zugang zu den Lagerstätten gewähren.

Humanitäre Hilfe leistet Russland in dem Konflikt hingegen kaum, [] so stellte die Regierung im Jahr für das UN-Hilfsprogramm zur Versorgung der rund 4 Millionen Syrer, die vor dem Krieg in die Nachbarländer geflohen sind, bislang einen Betrag von Im Jahr wurde kein einziger Syrer in Russland offiziell als Flüchtling anerkannt, Asylsuchende wurden geduldet.

Von internationalen Bürgerrechtsorganisationen und dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland werden die Einschränkungen der Pressefreiheit seit dem Jahr kritisiert.

Die staatliche Einflussnahme im Bereich des Fernsehens ist komplett, alle landesweit sendenden TV-Stationen sind entweder direkt in staatlichem Besitz oder unter staatlicher Kontrolle.

Im Radiobereich ist die Situation ähnlich. Offiziell gibt es keine Zensur durch die Regierung — durch die Eigentumsverhältnisse ist die Zensur in den Köpfen der Leute.

Der Staat schütze die Bürger nicht, klagte die Nowaja Gaseta sowie die geflüchtete Julija Latynina [] [] und wiederholt kursierten Listen mit Adressangaben von Oppositionellen im Internet.

Homosexualität in Russland ist weitgehend tabuisiert. Unter dem Vorwand der Extremismusbekämpfung werden die Freiheiten religiöser Minderheiten stark eingeschränkt.

Auf der Krim hat sich die Menschenrechtslage seit der Besetzung durch Russland erheblich verschlechtert. Die Überprüfung von Bürgerrechten , z.

Ein Durchbrechen der Korruptionsketten sei auch deshalb kaum möglich, weil saubere Beamten kein Geld nach oben abgeben können und deshalb aus dem Amt gedrängt werden oder Posten für ehrliche Beamte wegen Ablösesummen erst gar nicht zugänglich seien, schreibt Jens Siegert.

Das sollte sich schnell ändern. Putin ging sofort daran, die bis dahin zwar nicht autonom agierenden, aber von unterschiedlichen Machtzentren kontrollierten Bereiche der russischen politischen Öffentlichkeit systematisch der Regierung zu unterwerfen.

Hinter diesem Vorgehen steckt die Überzeugung, dass der russische Staat in den er-Jahren kurz vor dem Zerfall gestanden habe und dass das ursächlich mit der Schwäche der Zentralmacht zusammengehangen habe.

Bei dieser Versammlung wurden ausgewählte Themen diskutiert. Allerdings wurden aus Regierungssicht nicht konstruktive NGOs, die sich nicht einfach unterordnen wollten, ausgeschlossen.

Dies wurde auch beim Machtwechsel in der Ukraine vermutet. Putin drückte das am Mai in seiner alljährlichen Ansprache vor beiden Parlamentskammern so aus:.

Aber längst nicht alle orientieren sich daran, die wirklichen Interessen der Menschen zu verteidigen. Für einen Teil dieser Organisationen ist es zu vorrangigen Aufgabe geworden, Finanzierung von einflussreichen ausländischen Stiftungen zu bekommen, für andere, zweifelhafte Gruppen und kommerzielle Interessen zu bedienen.

Gleichzeitig interessieren sie die dringendsten Probleme des Landes und seiner Bürger nicht. Sich dagegen zu beschweren, ist in einer hoch korrupten Gesellschaft, wie der russischen, in der Beschwerde- und Berufungsinstanzen insbesondere gegen staatliches Handeln, etwa Gerichte, nur sehr eingeschränkt funktionieren mit hohem administrativen Aufwand verbunden.

Als ein Fall der Anwendung dieses Gesetzes wurde der Entzug des Abgeordnetenmandates des Jabloko -Politikers Lew Schlosberg bekannt, der von den Beisetzungen wohl in der Ukraine gefallener russischer Soldaten berichtet hatte.

In Russland gilt eine allgemeine Wehrpflicht für wehrfähige Männer ab 18 bis maximal 27 Jahren. Da die wehrpflichtigen Soldaten früher auch in Krisengebieten wie Tschetschenien eingesetzt wurden und es im Rahmen der Dedowschtschina nicht selten zu Misshandlungen von jungen Rekruten durch Vorgesetzte kommt, gibt es in der Bevölkerung, besonders durch die Mütter Wehrpflichtiger, immer wieder Kritik an der Wehrpflicht.

Die Stärke der Streitkräfte betrug 1. Die schon ab massiv gestiegenen [] Rüstungsausgaben Russlands hatten sich noch von bis verdoppelt [] und sollen ab rund ein Fünftel der gesamten Staatsausgaben betragen.

Elemente dieser Militärreform waren: Vorrang der konventionellen vor der nuklearstrategischen Rüstung, personelle Verkleinerung der Armee auf Vorgesehen war, für die Modernisierung der Armee und die Instandsetzung von Waffen und Militärtechnik bis Vorlage: Im Jahr wurden neue Raketen für die Nuklearstreitkräfte angekündigt.

Ihr Oberbefehlshaber, ein Armeegeneral, ist gleichzeitig Stellvertreter des Innenministers. Sie sind mit Schützenpanzern und eigener Artillerie ausgerüstet.

Daneben gibt es die rund Mit der Unterschrift Präsident Putins trat am Der russische Föderalismus ist sehr asymmetrisch geprägt, da das föderale System eine Kombination aus ethnoföderalen Republiken und territorial-föderalen Gebieten darstellt.

Dass die Völkerrechtssubjekte Krim und Sewastopol zu Russland gehören, ist international nicht anerkannt. Die Republiken wurden nach den jeweils dominierenden nichtrussischen Volksgruppen definiert, wenngleich ihre Grenzen nicht immer mit den ethnischen übereinstimmen, während die Gebiete in den übrigen, mehrheitlich von Russen bewohnten Teilen des Landes nach rein administrativen Gesichtspunkten gebildet wurden.

Territorien, in denen kleinere nichtrussische Minderheiten leben, erhalten den niedrigeren Rang eines Autonomen Gebietes, beziehungsweise Autonomen Kreises.

Bezogen auf Bevölkerung, Fläche und relativen Wohlstand unterscheiden sich die Föderationssubjekte mitunter erheblich.

Obwohl alle Föderationsobjekte formal gleichgestellt sind, sind nur die Republiken berechtigt, eine eigene Verfassung zu erlassen.

Sie können zudem internationale Verträge unterzeichnen, solange sich diese an die russische Verfassung halten. Besonderheiten der Republiken bestehen zudem in der traditionellen Namensgebung, der Anzahl der Abgeordneten in Regionalparlamenten und spezifischen Gesetzgebungskompetenzen.

Sie verfügen nur über Statuten anstelle von Verfassungen. An der Spitze der Republiken steht meist ein Präsident. Die übrigen Föderationssubjekte werden von dem Leiter der Administration geführt, dem Gouverneur.

Die gesetzgebenden Körperschaften in den Republiken sind sowohl Einkammer- als auch Zweikammersysteme.

In den Gebieten besteht die parlamentarische Vertretung nur aus einer Kammer. Seit werden die Republikpräsidenten und Gouverneure nicht mehr von der Bevölkerung, sondern vom regionalen Parlament gewählt.

Die Kandidaten schlägt der Präsident vor. Ziel dieser Reform war die Stärkung der vertikalen Machtverteilung und eine Verschärfung der Kontrolle über die regionalen Machthaber.

Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf die Volkszählung vom 9. Im Jahr wurde zudem der Föderationskreis Nordkaukasus , durch Ausgliederung aus dem Föderationskreis Südrussland , als achter Föderationskreis geschaffen.

Die Krim bildete nach ihrem umstrittenen Beitritt zur Föderation ab dem März einen eigenen neunten Föderationskreis, der per Juli aufgelöst und dem Föderationskreis Südrussland angeschlossen wurde.

Neben den genannten zwei hierarchischen föderalen Ebenen 1. Föderationssubjekt gibt es noch eine dritte eigenständige Verwaltungsebene, die der kommunalen Selbstverwaltung Rajon.

Deren administrative Leiter werden von der Bevölkerung direkt gewählt. Die Regionen sind gegenüber den kommunalen Selbstverwaltungsorganen administrativ höherstehend und weisungsberechtigt.

Russland ist ein entwickeltes Industrie- und Agrarland. Das Land ist zudem Gründungsmitglied der seit dem 1. Januar existierenden Eurasischen Wirtschaftsunion.

Die führenden Industriebranchen sind Maschinenbau sowie die Eisen- und Nichteisenmetallverarbeitung. Gut entwickelt sind auch die chemische und petrolchemische Industrie sowie die Holz- , Leicht- und Nahrungsmittelindustrie.

Das russische Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr ca. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf betrug im selben Jahr 8. Auf den industriellen Sekundärsektor entfallen rund 32,7 Prozent, auf den Agrarsektor Bauwirtschaft und Landwirtschaft 4,7 Prozent.

Russland belegte Platz 19 in der Rangliste der Länder nach totalem Privatvermögen, einen Platz vor Indonesien und einen hinter Schweden. Russland war das Land mit der fünfthöchsten Anzahl an Milliardären insgesamt Die sogenannten Oligarchen im Land sind teilweise zum Symbol für korrupte Strukturen und Ungleichheit geworden.

Die Gesamtzahl der Beschäftigten beträgt 73,5 Millionen In der Landwirtschaft waren 10 Prozent, im Dienstleistungsbereich 22 Prozent und im öffentlichen Sektor nochmals 22 Prozent aller Erwerbstätigen beschäftigt.

Im Jahr sagte die russische Vize-Premierministerin Olga Golodez, nur 48 Millionen statt 86 Millionen Arbeitsfähige seien für die Regierung sichtbar [] , je nach Schätzung macht die Schattenwirtschaft die Hälfte der Wirtschaftsleistung aus.

Kleine und mittlere Betriebe leisteten ein Fünftel, wohingegen die staatlichen Konzerne 70 Prozent beitrugen.

Die Steuermoral lag angesichts der bekannten korrupten Ausschweifungen der Politiker darnieder. Allerdings werden der russischen Wirtschaft auch grundsätzliche strukturelle Probleme bescheinigt.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Russlands nach der Auflösung der Sowjetunion war zunächst von einem drastischen Einbruch der Produktion geprägt.

Dazu trug der Wegfall eingespielter Handelsbeziehungen im Verbund der Sowjetunion bei. Der Übergang von der Planwirtschaft zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung war schwierig und gelang nur in Teilbereichen.

Insgesamt verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt um gut 40 Prozent. Russland musste die Bedienung seiner Staatsschulden einstellen und die Dollarbindung des Rubel aufgeben.

Dies änderte sich unter der Präsidentschaft von Wladimir Putin. Um die politische Kontrolle im Staat wieder zu erlangen, stärkte er den Staatsapparat auf Kosten des Einflusses der Oligarchen.

Das Modell, das sich unter Putin bis in Russland entwickelte, trug Züge einer korporatistischen Wirtschaft unter Führung des Staates.

Im Jahr waren per Gesetz sechs Institutionen eingeführt worden, welche in strategisch wichtigen Bereichen die Staatsaktivitäten bündeln. Diese Staatsholdings unterstehen keiner Behörde, sondern allein dem Präsidenten.

An diesen durch Gesetz geschaffenen Staatskonglomeraten wird auch kritisiert, dass Staatseigentum oder Staatsmittel zur Gründung verwendet worden waren und so zu einer versteckten Privatisierung führten.

Dabei wurden Missbrauch und Ineffizienz festgestellt. In den ersten vier Jahren von Putins Präsidentschaft folgte die Einführung einer Flatrate bei der Einkommensteuer vgl.

Um von den Einnahmen des Energiesektors zu profitieren, wurden private Unternehmen aus diesem Bereich zurückgedrängt. So wurden beispielsweise im Bereich des Maschinen- und Automobilbaus private Unternehmen von Staatsbetrieben übernommen und durch Subventionen gestützt, um diesen für Russland wichtigen Branchen Zeit für eine Modernisierung zu geben.

Dies brachte eine zweistellige Inflationsrate mit sich. Das von Präsident Putin gesetzte Ziel, das Bruttoinlandsprodukt innert zehn Jahren zu verdoppeln, sollte mittels staatlichem Ausgabenprogramm erreicht werden.

Dafür wurden Gehälter im öffentlichen Dienst sowie Renten , sonstige Sozialleistungen und Ausgaben für den Wohnungsbau erhöht.

Möglich wurde das Sozialprogramm durch den Ölboom, der dem Staat hohe Mehreinnahmen bescherte. Durch die Mehreinnahmen konnte Putin die Auslandsverschuldung zurückfahren, die noch Mrd.

Ein Teil der Öleinnahmen floss seit in einen nationalen Stabilisierungsfonds , der die Auswirkungen schwankender Rohstoffpreise auf Wirtschaft und Staatshaushalt mindern sollte und mögliche inflationäre Tendenzen auf Grund hereinströmender Petro-Gelder abschwächen sollte.

Der gegründete Stabilisierungsfonds wurde in den Reservefonds zur Abfederung evtl. Der Wohlstandsfonds betrug 68,4 Mrd. Euro, der Reservefonds 19,9 Mrd.

Die russische Wirtschaft hatte sich vom Produktionseinbruch im Zuge der Finanzkrise des Jahres rasch erholt, da die eingetretene deutliche Abwertung des Rubels der russischen Wirtschaft Auftrieb verschaffte.

Durch die Abwertung wurden ausländische Güter verteuert. In Russland hergestellte Produkte wurden auf dem Inlandsmarkt wettbewerbsfähiger.

Trotz kräftig gestiegener Investitionen wurde in Russland im internationalen Vergleich zu wenig investiert. Investoren kritisierten fehlende Rechtssicherheit, weit verbreitete Korruption , eine überbordende Bürokratie und die geringe Leistungsfähigkeit des russischen Bankensystems.

Aufgrund des drastischen Preisverfalls beim Erdöl und Erdgas sanken die Staatseinnahmen. Die weltweite Finanzkrise hatte Russland hart getroffen.

Die Pflichteinlagen bei der Zentralbank wurden hochgeschraubt, Banken bekamen staatliche Hilfen. Die Russische Zentralbank verwendete fast Milliarden Dollar an Reserven, um den als Folge des ausländischen Kapitalabzugs unter Abwertungsdruck gekommenen Rubel zu stützen.

Durch diese Krise wurde sichtbar, dass die Fixierung auf den Rohstoffreichtum das Land in eine Sackgasse führt und die Abhängigkeit von den Weltmarktpreisen für Erdöl, Erdgas oder Metalle zu hoch ist.

Bereits zu Beginn des Jahrhunderts hatte in Russland eine intensive Diskussion über Sonderwirtschaftszonen eingesetzt.

Unter Wladimir Putin wurde ein entsprechendes Gesetz über Sonderwirtschaftszonen in der Russischen Föderation verabschiedet.

Bis Ende wurden 15 dieser Zonen konzipiert und bestätigt, darunter unter anderem zwei Industrie-Sonderwirtschaftszonen Jelabuga , Lipezk , vier technikorientierte Sonderwirtschaftszonen Moskau, St.

Zinsen wurden gesenkt, um Investitionen in die Produktion zu ermöglichen. Die Inflationsrate erreichte ihren niedrigsten Stand seit 20 Jahren.

Die Regierung war bemüht, preistreibende Faktoren wie die Verteuerung von Treibstoffen und Strom über Quartalsvereinbarungen mit den Anbietern unter Kontrolle zu halten.

Gleichzeitig fehlten dem Arbeitsmarkt Arbeitskräfte. Durch die Sanktionen des Westens aufgrund der russischen Annexion der Krim sowie des von Russland gefütterten Krieges in der Ukraine seit stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung in Verbindung mit einem Einbruch des Erdölpreises.

Es akzentuierten sich die strukturellen Probleme der russischen Wirtschaft, welche über Jahre auf den Rohstoffexport ausgerichtet war.

Die Jahresinflation betrug 12,9 Prozent. Während bei Präsidentensprecher Peskow bei der Einführung von einem absolut einmaligen, für ein Jahr gültigen Angebot die Rede war, wurde die Amnestie im Dezember bis Juni verlängert und Anfang nach neuen amerikanischen Sanktionen erneuert.

Alle staatlichen Ausgaben mussten gekürzt werden, nur die Rüstung war nicht davon betroffen. Der Anteil der Staatswirtschaft stieg an, die Schattenwirtschaft blühte, die Realeinkommen waren zwischen und mehrmals gesunken.

Nach einem erneuten Gesetzesvorschlag von sollte diesen Kleinverdienern beim Auffliegen der Tätigkeit der gesamte Ertrag abgenommen werden, also eine härtere Strafe, als sie Gutverdienende zu befürchten hätten.

Russische Unternehmen wie Gazprom , Rosneft oder Lukoil sind an der Erdöl- und Erdgasförderung beteiligt, welche hauptsächlich in den nördlichen und östlichen Landesteilen stattfindet.

Mit seinen Goldvorräten belegt Russland den dritten Platz in der Welt. Weltbekannt sind die Diamantenvorkommen im nordostsibirischen Jakutien.

Lagerstätten von Steinkohle finden sich in einigen Vorsenken dieser Gebirge, vor allem am Ural u. Kohlelagerstätten von Workuta sowie im Donezbecken an der Grenze zur Ukraine.

Die Kohlenförderung litt an fehlenden Investitionen und hat im Vergleich zur Sowjetzeit an Bedeutung verloren. Die Holzindustrie ist hauptsächlich im Nordwesten des europäischen Teiles, im zentralen Uralgebirge, in Südsibirien und im Süden des fernöstlichen Russlands vertreten.

Wichtigstes Laubholz für den Handel ist Birke. Die Landwirtschaft ist nach wie vor eine wichtige Branche der russischen Wirtschaft. Einst die Kornkammer Europas, erlitt die russische Landwirtschaft in den er-Jahren einen drastischen Einbruch der Agrarproduktion, schon in den er-Jahren war Russland noch der weltweit bedeutendste Weizenimporteur.

Der Produktionswert der russischen Landwirtschaft lag wieder bei umgerechnet 38 Milliarden Euro. Für den Transport ist die staatliche Agrar-Transportbehörde Rusagrotrans zuständig.

Davon sind Millionen Hektar Ackerfläche, was neun Prozent des weltweiten Ackerlandes entspricht []. Mehr als 80 Prozent der Saatflächen liegen an der Wolga, im Nordkaukasus, am Ural und in Westsibirien innerhalb des sogenannten Agrardreiecks.

Die Binnenfischerei liefert mit dem Stör den begehrten russischen Kaviar. In der Transformationsphase zwischen und gingen die Schweine- und Geflügelbestände fast um die Hälfte zurück.

Russland importierte seitdem einen Teil seiner Nahrungsmittel. Es war schon zuvor, aber insbesondere seit seinen Gegen-Sanktionen gegen den Westen nach der Annexion der Krim im Jahr das Ziel der russischen Regierung, die Fähigkeit zur Eigenversorgung zu steigern und die Importabhängigkeit zu reduzieren.

Rinderzucht wird vorwiegend im Wolgagebiet, in Westsibirien und dem europäischen Zentrum betrieben, Schweinezucht findet sich ebenfalls im Wolgagebiet, aber auch in Nordkaukasien und im zentralen Schwarzerdegebiet.

Auf Wasserkraftwerke entfielen 21 Prozent, auf Kernkraftwerke 16 Prozent. Die russische Regierung plant, den Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung bis auf etwa ein Drittel zu verdoppeln, um noch mehr Erdöl und Erdgas exportieren zu können.

Um von den Einnahmen des Energiesektors zu profitieren, war die russische Politik darauf ausgerichtet, die staatliche Kontrolle über die Energiewirtschaft wieder zu verstärken und private Unternehmen aus diesem Bereich zurückzudrängen.

Das wurde durch die Zerschlagung des Erdölkonzerns Yukos und die Übernahme des Ölkonzerns Sibneft durch die halbstaatliche Erdgasgesellschaft Gazprom erreicht.

Die Schwerindustrie konzentriert sich im Ural um Jekaterinburg. Russland nimmt eine führende Rolle in der weltweiten Produktion von Stahl und Aluminium ein.

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Das Regierungssystem Russlands wird von Politikwissenschaftlern entsprechend dem Wortlaut der Verfassung meist formal als Verbindung präsidentieller und parlamentarischer Formen eingeordnet; die Verfassungswirklichkeit des politischen Systems entspricht jedoch eher den Modellen defekter Demokratien oder der Postdemokratie , zumal der Präsident fast autokratische Macht ausübt.

Der russischen Regierung wird vorgeworfen, die europäische Friedensordnung zu verletzen. Das Land war mit 69,9 Mrd. Es umfasst elf Prozent der Weltlandfläche, das entspricht in etwa der Fläche Australiens und Europas zusammen.

Bis auf die Tropen sind alle Klimazonen vertreten. Von Süden nach Norden beträgt die Ausdehnung bis zu Kilometer, vom Auf dem Gebiet Russlands befinden sich einige der längsten Flüsse sowie der älteste und tiefste Binnensee der Welt Baikalsee.

Wenn man die Reliefstruktur und die Flusssysteme Russlands miteinander vergleicht, so entsteht ein Gitternetz aus breitenparallel verlaufenden Wasserscheiden bzw.

Die Gesamtlänge der Landesgrenzen beträgt Russland grenzt des Weiteren an fünf Meere, wobei die Küstenlinie Das Schwarze Meer trennt die europäischen Grenzen Russlands von den asiatischen.

Der gesamte nördliche Teil des Landes grenzt an den Arktischen Ozean. Russland betrachtet zudem noch weitere Gebiete des Arktischen Ozeans und der Eisfläche als Teil seines Hoheitsgebietes.

Nach anhaltender Kritik aus der Bevölkerung kehrte Russland am Oktober zur Normalzeit zurück. Russland umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Naturräume, die vielfältige Potenziale, aber auch sehr verschiedenartige Nutzungen aufweisen.

Der Waldgürtel, der zwei Drittel der Fläche einnimmt, wirkt zusammen mit dem Niederschlagsüberschuss als riesiger Wasserspeicher , der ein ganzes Netz an Wasserläufen speist.

Im europäischen Teil Russlands ist der wichtigste Fluss die Wolga. Die längsten Flüsse Russlands liegen in Sibirien und dem fernöstlichen Russland.

Der Ob entspringt im südsibirischen Altai und mündet in das Nordpolarmeer. Der mit seinem Quellfluss Katun über Kilometer lange Fluss bildet — zusammen mit dem Irtysch — eines der längsten Flusssysteme Asiens mit einer Gesamtlänge von über Kilometern.

Sein Hauptzufluss, die Angara , stellt den einzigen Abfluss des Baikalsees dar. Der Jenissei führt dem Nordpolarmeer jährlich etwa Kubikkilometer Wasser zu.

Damit verzeichnet er die höchste Durchflussmenge aller russischen Flüsse. Die rund Kilometer lange Lena entspringt nur 5 Kilometer vom Baikalsee entfernt.

Ein weiteres wichtiges Flusssystem bildet der Amur mit seinem Zufluss Schilka. Mit dessen Quellfluss Onon hat es eine Gesamtlänge von etwa Kilometern und führt vom Nordosten der Mongolei in östlicher Richtung entlang der chinesischen Grenze zur Pazifikküste.

Viele andere Ströme sind als Verkehrswege und als Energiequellen bedeutend, oder sie dienen in trockenen Regionen der Bewässerung.

Der Don nimmt dabei eine herausragende Stellung ein. Er liegt im bevölkerungsreichen Osteuropäischen Tiefland und entwässert nach Süden in das Asowsche Meer.

In Russland gibt es, besonders im ehemals vergletscherten nordwestlichen Teil des Landes, viele natürliche Seen. Das Kaspische Meer ist mit Der Seespiegel des Salzwassersees befindet sich etwa 28 Meter unterhalb des Meeresniveaus.

Da das Kaspische Meer keinen Abfluss hat, entweicht Wasser nur durch Verdunstung, wodurch es bei dem hier herrschenden trockenen Klima zur Auskristallisation von Salzen kommt.

Rund 40 Prozent der Fläche Russlands ist von Gebirgen überzogen. Südöstlich wird das Westsibirische Tiefland durch das Mittelsibirische Bergland abgeschlossen, das sich bis zum Fluss Lena erstreckt und im Norden zum schmalen Nordsibirischen Tiefland abfällt.

Weitere Gebirge in Russland sind: Russland besitzt ein ausgeprägtes Naturschutzsystem mit einer langen Tradition.

Zu den klassischen russischen Schutzgebietskategorien wie den streng geschützten Sapowedniki oder den Sakasniki kamen seit den er Jahren die nach internationalen Kriterien errichteten Nationalparks und andere internationale Schutzgebietsklassen hinzu.

Kaum ein anderes Land bietet solche Temperaturunterschiede wie Russland. Die südliche Hälfte des Fernen Ostens hat Monsunklima.

Die durchschnittlichen Januartemperaturen liegen mit Ausnahme der Schwarzmeerküste überall unter dem Gefrierpunkt.

Die Sommertemperaturen sind sehr unterschiedlich. Im Nördlichen Eismeer herrscht die lebensfeindliche Kältewüste. Dies betrifft unter anderen den nördlichen Teil der Taimyrhalbinsel und weitere dort befindliche Inseln.

Es herrscht ein ausgeprägtes Eisklima, in dem es kaum Pflanzen gibt. In dieser Zone gibt es nur wenige ständige Siedlungen.

Die jährlichen Niederschlagsmengen in Form von Schnee steigen selten über Millimeter. Die Sommer sind dort zu kurz und zu kühl, als dass sich Wald ausbilden könnte.

Daher taut auch der Boden nur an der Oberfläche auf, sodass sich die reichlichen Niederschläge auf dem gefrorenen Unterboden stauen und die Tundra im Sommer in ein Meer von Sümpfen und Mooren mit einer Vegetation aus Flechten , Gräsern und Zwergsträuchern verwandeln.

Landwirtschaft ist nicht möglich, nur die indigenen Rentiernomaden finden dort ihr Auskommen. Daher gibt es nur wenige menschliche Siedlungen.

Weiter südwärts der Kältesteppe beginnen Fichten zunächst einzeln zu wachsen, um dann zusammen mit Moor-Birken und Espen von Sümpfen durchsetzte Waldtundra zu bilden.

Diese bis Kilometer breite Zone verläuft nördlich entlang der Linie St. Petersburg—Ufa— Irkutsk — Sachalin und bildet die boreale Zone bzw.

Die Waldzone durchzieht ganz Nordeurasien. Wegen dieser gewaltigen Ausdehnung gliedert sie sich in mehrere breitenparallele Unterzonen: Die Taiga ihrerseits bildet drei breitenparallel hintereinander geschaltete Unterzonen:.

Die mittlere Jahrestemperatur nimmt vom Westen nach Osten deutlich ab. Die niedrigen Jahresmittel sind auf den langen und sehr kalten Winter in Sibirien zurückzuführen.

Dagegen entsprechen die durchschnittlichen Sommertemperaturen dem mitteleuropäischen Mittel. Diese Zone verläuft im europäischen Russland innerhalb des Dreiecks St.

Die Mischwaldzone verläuft damit in einem nach Osten hin sich verjüngenden Dreieck von den mittleren Karpaten und von der baltischen Küste bis an den Südural.

Die Vegetation besteht primär aus Fichten , Kiefern und Eichen , ehe sie weiter südwärts in reinen Laubwald übergeht. Leithölzer bilden dort die Eiche sowie in der Westukraine Buche und Hainbuche.

Kiefern wachsen, wie auch im Mischwaldbereich, vor allem in sandigen Senken wie im Pripjetbecken. Östlich des Urals gibt es aus klimatischen Gründen keinen Mischwald.

Stattdessen leiten in Westsibirien Birkenhaine unmittelbar von der Taiga in die Waldsteppe über. Der Mischwald tritt dann wieder im Fernen Osten auf.

Die Mischwaldzone bietet für die Landwirtschaft im Allgemeinen akzeptable, die Laubwaldzone gute Existenzbedingungen.

Der Steppengürtel untergliedert sich im Norden in die Waldsteppe und im Süden in die eigentliche Steppe. Das hängt mit dem nach Südosten abnehmenden Niederschlag bei gleichzeitig wachsender Verdunstungsintensität zusammen.

Daher bilden in der Waldsteppe Wiesen-, in der eigentlichen Steppe Federgrasformationen die Pflanzendecke. Der Steppengürtel ist aufgrund der fruchtbaren Schwarzerdeschicht ideal für den Getreideanbau.

An der Schwarzmeerküste zwischen Noworossijsk und Sotschi folgt eine Hartlaubwaldzone. An der Schwarzmeerküste herrschen im Durchschnitt um die 20 Grad Celsius.

Dieser subtropische Teil Russlands ist geprägt von dichten Wäldern. Im europäischen Teil haben noch 9 Prozent der Wälder diesen Status.

Diese Tiere sind an die lebensunfreundlichen Umstände dieser Zone perfekt angepasst. In den Wäldern von Russland nimmt die Artenvielfalt in der Tierwelt zu.

Weiter südlich haben sich Wildschweine , Nerze und Hirsche ausgebreitet. Vereinzelt gibt es auch Sibirische Tiger. Russlands Bevölkerungszahl sank von ,0 Millionen bei der Volkszählung im Januar bis auf ,2 Mio.

Danach verlangsamte sich der Bevölkerungsrückgang, so dass die Einwohnerzahl bei ,9 Mio. Diese lag für bei ,9 Mio. Der Bevölkerungsrückgang begründet sich in den chaotischen er Jahren, die zur Senkung der Geburtenrate und einem drastischen Anstieg der Sterberate der Männer führten.

Die Fertilitätsrate sank zwischen und von zwei auf 1,16 Geburten pro Frau. Gleichzeitig verdoppelte sich bei den Männern die Sterblichkeitsrate von 9,4 auf 18,7 pro Einwohner Die Durchschnittslebenserwartung der Männer sank von 63,9 Jahren auf 57,5 Jahre Bis stieg sie wieder leicht auf 58,9 Jahre an; lag sie bei 64,3 Jahren, laut Weltbank bei 70,36 Jahren.

Als Hauptursache für diese niedrige Lebenserwartung gilt die relativ hohe Sterblichkeit infolge ungesunder Lebensweise sowie vermeidbarer Ursachen wie Alkoholvergiftungen, Tabakrauchen, Verkehrsunfällen, Suizid und Mord.

Um den demografischen Problemen zu begegnen, hatte die russische Regierung mehrere nationale Programme eingeleitet, die helfen sollen, die Geburtenrate zu steigern.

So erhielten seit Eltern ab ihrem zweiten neugeborenen Kind eine einmalige staatliche Beihilfe Mutterschaftskapital in Höhe von fast Der Anteil der Stadtbevölkerung lag in diesem Zeitraum konstant bei 73 Prozent.

Zur Auswanderung neigten besonders höher Gebildete, teilweise wegen der herrschenden Rechtsunsicherheit.

Russland ist das zweitwichtigste Einwanderungsland der Welt. Die Mehrheit der Einwanderer stellen bisher jedoch die Nachkommen von Russen, die im Kaiserreich und der Sowjetzeit in anderen Teilrepubliken angesiedelt wurden und meist mit ihren Familien gemeinsam nach Russland zurückkehrten.

Der Zustrom dämpfte sich nach der Annexion der Krim durch die Wirtschaftsflaute, aber auch durch Protektionismus und Nationalismus — im ersten Halbjahr glich die Immigration die Sterblichkeit nicht mehr aus.

Aufgrund der demografischen Umbrüche in den chaotischen er-Jahren wird die Bevölkerung Russlands ähnlich wie in anderen Ländern Europas in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich weiter abnehmen, die ILO erwartet bis zum Jahr einen Rückgang auf Millionen Einwohner.

In den Jahren bis stabilisierte sich die Lage etwas, die Einwohnerzahl stieg sogar leicht an und lag bei etwa ,5 Millionen.

Jahrhundert wurden weitere Städte im Zentrum Russlands von slawischen Siedlern gegründet. Mit der Eroberung Kasans und Astrachans zur Mitte des Zahlreiche Städte wurden zunächst als Grenzfestungen gegründet.

Im Süden waren dies Stützpunkte der Verhaulinie gegen die Krimtataren , wie Orjol und das heutige Woronesch Weiter östlich, an der Wolga entstanden in dieser Zeit weitere Städte wie Samara , Zarizyn und Saratow In Sibirien entstanden nach dessen Eroberung zahlreiche Kosakenforts, sogenannte Ostrogs.

Jahrhundert neue Festungen und Städte. Der Bauer gehörte einem Mir Bauerngemeinde an. Jahrhundert war sogar häufig von den beiden Hauptstädten die Rede.

Die Industrialisierung Ende des Jahrhunderts brachte in allen Landesteilen einen bedeutenden Impuls für die nachfolgende Urbanisierung.

Sie führte zur Entstehung zahlreicher neuer Städte und zum raschen Wachstum alter Städte. Viele russische Städte entstanden als Folge einer administrativen Umstrukturierung mehrerer benachbarter Dorfsiedlungen zu einer Stadtsiedlung.

Neugründungen von Städten und Stadterhebungen sind bis heute ein Charakteristikum der russischen Urbanisierung.

Mehr als die Hälfte aller russischen Städte sind erst in den letzten 90 Jahren, besonders in den er-Jahren gegründet worden.

Zu Zeiten der Sowjetunion wurde die städtische Entwicklung zentral geplant und gesteuert. Es herrschte der Typus der Sozialistischen Stadt vor.

Dazu zählt beispielsweise die Herausbildung neuer Stadttypen, etwa der Hauptstädte kleiner nationaler Republiken u.

Tscheboksary , Naltschik oder der Wissenschaftsstädte z. Die in der Sowjetzeit betriebene massive Verstädterungspolitik führte dazu, dass heute 73 Prozent der Bevölkerung in städtischen Siedlungen leben.

Aus den politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen im Russland der er-Jahre gingen die Städte als eigenständige und selbstverantwortliche kommunale Einheiten hervor.

Dazu erhielten sie lokale und regionale Steuerungsinstanzen. Mit den neuen Staatsgrenzen brachen aber auch stark arbeitsteilig organisierte, spezialisierte Produktions- und Distributionsabläufe zusammen.

Viele Städte waren plötzlich von den bisherigen Netzwerken abgeschnitten. Ehemals zentral gelegene Städte stellten plötzlich Grenzstädte dar und waren geopolitisch peripher gelegen.

Dadurch veränderten sich grundlegend die funktionale Struktur und die wirtschaftliche Entwicklungsbasis der russischen Städte und führte zu Verschiebungen im Städtesystem Russlands, mit Auf- und Absteigern.

Zu den Gewinnern der Transformation gehören bisher vor allem die Metropolen, allen voran Moskau. Weil Kapital zur Gewinnung und zum Transport von Rohstoffen unter extremen Bedingungen fehlte, gerieten viele Bergbaustädte des Nordens in eine Überlebenskrise.

Für weitere Städte siehe Liste der Städte in Russland. Ist von dem russischen Volk oder der russischsprachigen Kultur die Rede, spricht man daher im Russischen von russkij russisch.

Ist dagegen von Russland als Staat die Rede, verwendet man das Adjektiv rossijskij russländisch. Auch die amtliche Übersetzung der Staatsverfassung verwendet diese Variante.

Die Russische Föderation begreift sich auch heute noch als Vielvölkerstaat. Titularnationen mehr als Der Grad der ethnischen Identifikation variiert.

Zu den kleineren Minderheiten zählen beispielsweise die Mescheten und verschiedene Minderheiten jüdischen Glaubens. Die nichtrussischen Minderheiten sprechen überwiegend Sprachen aus dem Kreis der Turksprachen , kaukasische Sprachen , uralische Sprachen samojedische Sprachen , altaische oder paläosibirische Sprachen.

Für viele nichtrussische Völker wurden Republiken mit weitgehender Autonomie errichtet. Während manche Minderheiten, wie etwa Armenier, Koreaner und Deutsche , auf die verschiedensten Regionen Russlands verteilt sind, gibt es auch auf europäischem Boden, also zwischen dem traditionellen russischen Siedlungsgebiet und dem Ural, mehrere indigene Völker.

Jahrhunderts zu Russland kam. Russisch ist die einzige überall geltende Amtssprache , parallel dazu wird in den einzelnen autonomen Republiken jedoch häufig die jeweilige Volkssprache als zweite Amtssprache verwendet.

Die Verwendung dieser Sprachen wird im Unterricht, in den Massenmedien und in der Kulturpolitik gefördert. Die Regierungen und Parlamente der Republiken betrachten dies als unabdingbare Voraussetzung, um ein Aussterben von Volksgruppen zu verhindern.

Allerdings nimmt die Beherrschung der indigenen Muttersprache unter den betroffenen Volksgruppen ab. Das kyrillische Alphabet ist die mit der Ausnahme Tatarstans einzige offizielle Schrift, und es besteht die Richtlinie, dass alle jeweiligen Sprachen kyrillisch zu schreiben sind.

Diese Praxis verbot das russische Verfassungsgericht jedoch im November mit der Begründung, dass für die Einigkeit Russlands eine einheitliche Schrift notwendig sei.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion und dem damit verbundenen Verschwinden der atheistischen Staatsideologie des Marxismus-Leninismus fand eine Rückbesinnung auf religiöse Werte statt.

Vertreten sind darüber hinaus zahlreiche andere Konfessionen wie der römisch-katholische Glauben, der Protestantismus, das Judentum , der Buddhismus sowie traditionelle Glaubensrichtungen einiger Volksgruppen.

Etwa ein Drittel der Bevölkerung bezeichnet sich als Atheisten oder Konfessionslose. Was die Zugehörigkeit zu einzelnen Religionsgruppen angeht, gibt es keine zuverlässigen Zahlen, da die Mitglieder von Kirchen und Gemeinden in Russland nicht registriert werden und keine Kirchensteuer erhoben wird.

Umfragen weichen oft erheblich voneinander ab. Weitere 25 Prozent aber bezeichneten sich als Agnostiker bzw. Abweichend von den genannten Umfragen wird der Anteil der Orthodoxen meist zwischen 51 [51] [52] und 72 [53] [54] [55] Prozent angegeben, die der anderen Christen mit zusammen kaum 2 Prozent, die der Buddhisten mit knapp 1 Prozent und die der Juden mit etwa 0,35 Prozent.

Der russisch-orthodoxe Glaube reicht beinahe so weit zurück wie die Geschichte des Russischen Staatstums selbst. Jahrhundert wurde die ansässige Bevölkerung der Ostslawen zum griechisch-orthodoxen Glauben bekehrt.

Die engen Kontakte zu dieser Glaubensrichtung resultierten aus dem hauptsächlich auf Konstantinopel ausgerichteten Handel und den damit engen Kontakten mit Byzanz.

Seit dem gescheiterten russischen Angriff auf Konstantinopel waren ab verstärkt orthodoxe Missionare ins Land gekommen, angeblich sollen bereits Waräger und Russen des ersten gescheiterten Angriffs auf Konstantinopel getauft zurückgekehrt sein.

In 35 Jahren, bis , war das gesamte, bis dahin heidnische Russland christianisiert. Die Annahme des byzantinischen Christentums verschloss Russland zugleich eine kulturelle Beziehung zum römischen Christentum, denn Byzanz betrieb zu dieser Zeit seine Kirchenpolitik im bewussten Gegensatz zu Rom und vermittelte den Ostslawen bei ihrer Bekehrung antirömische Tendenzen.

Die Orthodoxe Kirche und ihre Werte bildete zukünftig eine tragende gesellschaftliche Säule des russischen Reiches. Jahrhundert zunächst nach Wladimir , dann nach Moskau.

Jahrhundert löste sich die Russisch-Orthodoxe Kirche endgültig vom griechisch-orthodoxen Patriarchat in Konstantinopel , nachdem sich dieses infolge des politischen Niedergangs von Byzanz zu Zugeständnissen an den Papst bereit erklärt hatte.

Dieser Kirche war es als einziger Religion erlaubt, zu missionieren. Erst mit der Revolution von wurden die Gesetze gelockert. Nach der Herrschaftsübernahme der Kommunisten wurden hauptsächlich Mitglieder dieser Kirche unterdrückt, da sie als Symbol der Autokratie galt.

Zwischen und wurden ca. Während es noch Viele Klöster wurden gegründet oder wiedererrichtet. Religionsunterricht an Schulen wurde wieder eingeführt.

Die Mehrheit der Bevölkerung vertraut der Kirche und sieht in ihr eine Institution, die Werte vermittelt und den inneren Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt.

Daneben haben sich im Verlauf der Geschichte Abspaltungen vom orthodoxen Glauben vollzogen. Die älteste Abspaltung sind die Altorthodoxen oder Altgläubigen.

Weitere aus der Orthodoxie hervorgegangene Glaubensrichtungen sind die Molokanen. Aus ihnen gingen wiederum die Duchoborzen hervor. Beide Religionsgemeinschaften lehnen Reichtum ab, versuchen ein Leben in Bescheidenheit zu führen und suchen nach einer wahrhaft biblischen Gemeinschaft.

Von einigen Leibeigenen wurde die Gemeinschaft der Subbotniki gegründet. Diese berufen sich in erster Linie auf das Alte Testament.

Viele dieser Sekten oder Gruppierungen waren im Zarenreich willkürlichen Verfolgungen ausgesetzt. Der Islam in Russland ist im Nordkaukasus schon seit dem 7.

Jahrhundert verbreitet und damit auf dem heutigen russischen Staatsgebiet älter als die erste russische Staatsgründung und die Christianisierung des Landes.

Im Jahr traten auch die Wolgabulgaren zum Islam über und gaben ihn im Jahrhundert an die Tataren weiter. Die einheimischen Völker des Kaukasus und die Turkvölker sind zumeist sunnitische Gläubige.

Bereits Ende des Sie gibt es auch in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Seitdem sind zahlreiche weitere Organisationen und Abspaltungen entstanden.

Die Geschichte der Juden in Russland lässt sich seit dem 4. Bis zur Zeit Iwan des Schrecklichen — wurden Juden bis auf einige gegen sie gerichtete Gesetze toleriert.

Ab wurden sie aus dem Russischen Kaiserreich ausgewiesen, bis dies durch die Eingliederung der östlichen Teile Polens und unmöglich wurde.

Jahrhundert unterstützten Beamte antisemitische Strömungen in der Bevölkerung. Die Maigesetze von vertrieben die Juden selbst im Ansiedlungsrayon aus den ländlichen Gebieten; mit Quoten begrenzte man die Anzahl der Juden, die zu höherer Bildung zugelassen wurden, auf drei bis zehn Prozent.

Zwischen und flohen mehr als zwei Millionen Juden aus Russland, besonders nach Amerika. Während des Stalinismus wurde in Russisch-Fernost die Jüdische Autonome Oblast mit dem Hauptort Birobidschan gegründet, wo sich allerdings nur wenige Juden ansiedelten.

Im Vergleich zu den Jahrzehnten davor, gibt es heute nur noch wenige Juden, da viele von ihnen nach Deutschland oder nach Amerika , die meisten aber nach Israel ausgewandert sind.

Fast alle in Russland lebenden Juden sind Aschkenasim , aber es gibt auch noch einige wenige Bergjuden und Bucharische Juden , die zu den Mizrachim gezählt werden.

In Russland ist auch die tibetische Form des Buddhismus verbreitet, wobei er sich ursprünglich auf die asiatischen Völker Kalmücken , Tuwiner beschränkte.

Ebenso wie Geistliche und Anhänger praktisch aller anderen Religionen wurden in der Sowjetunion während der kommunistischen Herrschaft auch buddhistische Mönche verfolgt und unterdrückt.

Seit der politischen Wende in Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion verzeichnen die buddhistischen Gemeinschaften hingegen wieder Mitgliederzuwachs unter den Angehörigen der traditionell buddhistischen Völker, aber auch seitens der Russen und anderen Nationalitäten.

Der Schamanismus ist unter der indigenen Bevölkerung in Sibirien wieder weit verbreitet; insbesondere bei den kleinen Völkern des russischen Nordens.

Zwar sind heute die meisten Bewohner Sibiriens Christen, dennoch sehen sie es nicht als Widerspruch, die Rituale ihrer Vorfahren zu praktizieren.

Die Sowjetunion war ein ausgesprochener Vielvölkerstaat , und auch im heutigen Russland treffen sich viele unterschiedliche Mentalitäten.

Durch die Verschmelzung dieser Völker und Konfessionen und die Einflüsse sowohl westlicher wie östlicher Prägungen entwickelten sich aber markante Eigenarten bzw.

Stereotype , die in den Begriff der russischen Seele mündeten. Dieser Begriff hat bis heute eine sehr breite Rezeption erhalten; im westlichen Ausland diente der Begriff Russophilen und Kritikern der westlichen Lebensweise als Projektion zu der als gefühlskalt empfundenen eigenen Zivilisation.

Dazu kommt die bereits erwähnte Alles-oder-nichts-Mentalität, die keinen Kompromiss oder goldene Mitte kennt. Wichtig ist zudem weiterhin ein starkes Solidaritäts- und Gemeinschaftsgefühl.

Die russische Gesellschaft ist traditionell kollektivistisch geprägt, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sehr wichtig.

Dieses Wertesystem stammt nicht erst aus den Zeiten des Kommunismus, sondern reicht weiter zurück in die Lebensweise der bäuerlichen Dorfgemeinschaft, dem Mir.

Da auch Grund und Boden lange Zeit Gemeingut waren, hat sich bei den Russen verinnerlicht, dass die Interessen des Einzelnen vor den Interessen der Gruppe zurückzustehen haben.

Die Familie ist für viele Russen eine wichtige Bezugsgruppe, besonders auf dem Land lebt man in jeder Beziehung eng zusammen.

Dort wohnen oft mehrere Generationen in einer Wohnung oder in einem Haus. Die traditionelle Familie unterstützt sich finanziell und hilft einander bei der Kinderbetreuung und Seniorenpflege.

Die Kollektivorientierung zeigt sich bisweilen auch heute noch im Berufsalltag. Das Kollegium wird als Gemeinschaft erlebt und es ist sehr wichtig, diese Gruppenorientierung zu stärken.

Vetternwirtschaft Nepotismus bei der Stellen- oder Auftragsvergabe ist dabei eine Nebenwirkung. Bildungsnahe, ehrgeizige und kritische Menschen suchten nach dem markanten Bruch mit der westlichen Welt vermehrt Lebensmöglichkeiten im Ausland; die Duma diskutierte gar ein Verbot von Fremdsprachenunterricht, weil dieser die Abwanderung fördere.

Russlands Geschichte erlebte seit ihrem Beginn im 9. So ist die russische Geschichte eine Eigenentwicklung, die sich von der Entwicklung seiner Nachbarn in Europa deutlich unterscheidet.

Ursächlich dafür ist ein ständiges In- und Gegeneinanderspiel typisch russischer Merkmale aus sozialen Begebenheiten und geographischen Einflüssen, die seine Geschichte auf weiten Strecken begleiteten.

Dazu trug das Fehlen von natürlichen Grenzen bei, was Russland im Wechselspiel mit der Erfahrung fremder Einfälle dazu veranlasste, die Grenzen so weit auszudehnen, bis natürliche Grenzen einen wirksamen Schutz bilden konnten vgl.

Die Spannung zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und der Bewältigung bzw. Nichtbewältigung durch die jeweils herrschenden Gruppen gehört ebenso zu den Konstanten der russischen Geschichte.

Beispielhaft zu nennen sind die Nichtbewältigung der sozialen Unruhen im Zuge des Industriezeitalters mit ihren Höhepunkten in der Revolution , der Februar- und der Oktoberrevolution oder die Bewältigung der wirtschaftlichen Umbrüche im Zuge der Übernahme der Marktwirtschaft der er-Jahre.

Die aus der byzantinischen Orthodoxie übernommenen Denkweisen führten zu Spannungen mit modernistischen Tendenzen und begründeten das markante Spannungsverhältnis zwischen Beharrung und Fortschritt , das sich z.

Aufgrund der fehlenden römischen Rechtstradition fehlte lange Zeit ein Widerstandsrecht gegen herrscherliche Übergriffe, so dass die Beziehung zwischen Staatsgewalt und der wirtschaftlichen und politischen Freiheit des Einzelnen belastet blieb.

Dies zeigte sich besonders im An diese Vorstellungen des Kollektivs knüpften im Jahrhundert Marxisten und Sozialisten an und setzte diese in der Sowjetunion fort.

Der Ausgleich zwischen zentralistischer und dezentraler Herrschaft war in der Geschichte Russlands ein konstantes Problem.

Insbesondere in Übergangszeiten z. Auf diese Form geht der heutige russische Landesname Rossija zurück.

Die früheste Geschichte des europäischen Russlands zur Geschichte des asiatischen Teils siehe Geschichte Sibiriens ist im Norden geprägt von finno-ugrischen Völkern und Balten , im Süden von den indogermanischen Steppenvölkern des Kurganvolks , der Kimmerer , Skythen , Sarmaten und Alanen ; später kamen hier noch Griechen , Goten , Hunnen und Awaren hinzu.

In die Mitte, zwischen Dnepr und Bug , kamen die slawischen Völker, die sich ab dem 6. Jahrhundert auch nach Norden und Osten auszudehnen begannen.

Jahrhundert befuhren skandinavische Wikinger die osteuropäischen Flüsse und vermischten sich später mit der slawischen Mehrheitsbevölkerung.

Im südlichen Steppengebiet und an der Wolga waren hingegen Reiche der aus Asien eingeströmten Turkvölker der Chasaren und Wolgabulgaren entstanden, mit denen die Rus Handel trieben, aber auch Kriege führten.

Aufgrund des ungünstigen Senioratsprinzips bei der Regelung der Erbfolge begann die Kiewer Rus im Jahrhundert zu zerfallen, was es den ab einfallenden Mongolen erleichterte, die zerstrittenen russischen Fürstentümer zu unterwerfen.

Mit der Errichtung der Mongolenherrschaft trat Osteuropa von bis zur Mitte des Die mongolische Fremdherrschaft führte demnach für zwei Jahrhunderte zu einem Abbruch der Beziehungen zum Westen und förderte die Abkapselung des orthodoxen Russlands.

Die russischen Fürstentümer lagen im Machtbereich der Goldenen Horde , konnten jedoch eine gewisse innere Autonomie bewahren.

Unter den zersplitterten und verfeindeten russischen Fürstentümern erwies sich das kleine und unbedeutende Fürstentum Moskau als das durchsetzungsstärkste.

Unter Dmitri Donskoi , der verschiedene russische Fürstentümer einen konnte, wurde im Jahre ein wichtiger Sieg über die Goldene Horde in der Schlacht auf dem Schnepfenfeld erzielt.

Jahrhundert beherrschten westlichen Teil der Rus aus. Dies führte zu langanhaltenden Kriegen im Jahrhundert mit Polen und Litauen vgl.

Sein Enkel Iwan IV. Unter der Herrschaft Iwans IV. Jahrhundert bis an den Pazifik brachte. An der Wende zum Napoleon endgültig besiegen und zur Abdankung zwingen konnten.

Aufgrund der festgefahrenen gesellschaftlichen Strukturen wie der Autokratie und der Leibeigenschaft konnte das agrarisch geprägte Reich jedoch mit den sich rasant entwickelnden Industriestaaten immer weniger Schritt halten.

Diese forderte ihren Anteil an der Verfügung über die Staatseinnahmen und die Mitverantwortung für die öffentlichen Angelegenheiten.

Sie verstanden unter politischer Freiheit kein moralisches Ziel, sondern meinten damit die Freiheit der materiellen Entfaltung und gerechte Besteuerung.

Eine Anpassung der Verfassungswirklichkeit des Staates, der die Mittelschicht näher eingebunden hätte, fand aber nicht statt. Stattdessen flammte der Terror wieder auf.

Allerdings war Zar Nikolaus II. Die anfänglichen Erfolge, vor allem gegen Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich , wurden bald abgelöst von einem Stellungskrieg, bis die Moral der russischen Soldaten nachgab und die Front zusammenbrach.

Nach blutiger Niederschlagung der Demonstranten stürmten diese den Winterpalast und der Kaiser wurde zum Abdanken gezwungen. Nach der Februarrevolution erlangten die Frauen in Russland das aktive und passive Wahlrecht.

Sie waren sowohl an den Wahlen zu den Sowjets als auch zu den Stadt dumas zugelassen. Dezember wurde der Zusammenschluss der sowjetischen Sozialistischen Republiken zur Sowjetunion beschlossen und eine staatlich kontrollierte Wirtschaftspolitik ausgerufen.

Die Sowjets wurden als Eigentümer von Boden und Produktionsmitteln erklärt. Lenins Tod am Januar führte zu einem erbitterten Nachfolgekampf, in dem sich Josef Stalin gegen Leo Trotzki durchsetzte.

Stalin festigte seine Macht durch gezielten Terror. Seit wurde die staatliche Wirtschaft Fünfjahresplänen unterworfen, die Industrialisierung und Infrastruktur, speziell im asiatischen Teil des Landes, vorangetrieben und die Landwirtschaft kollektiviert.

Im August schloss die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt mit Deutschland , der in einem geheimen Zusatz auch eine einvernehmliche Aufteilung Osteuropas zwischen beiden Parteien aufnahm.

Dies ermöglichte Hitler Anfang September den geplanten Angriffskrieg gegen Polen, der mit einem sowjetischen Angriff gegen Ostpolen Mitte September abgestimmt war.

Nach dem Überfall des Deutschen Reiches am In diesen Ländern blieben Hunderttausende sowjetischer Soldaten stationiert. Der Kalte Krieg dominierte bis die Weltpolitik.

Kurz vor der bevorstehenden Unterzeichnung eines neuen Unionsvertrages putschten konservative Kommunisten im Augustputsch in Moskau gegen Gorbatschow, um die Unterzeichnung des Unionsvertrages sowie weitere Reformen zu verhindern.

In der russischen Verfassungskrise löste Jelzin per Ukas den Volksdeputiertenkongress sowie den Obersten Sowjet Russlands auf, die sich seinen Bemühungen und den Resultaten einer Volksbefragung am April widersetzt hatten, Wirtschaftsreformen durchzusetzen.

Bei der gewaltsamen Niederschlagung eines weiteren Aufstandes gegen ihn am 3. Oktober gab es in Moskau Tote. Im Dezember billigte die russische Bevölkerung per Volksabstimmung die neue Verfassung der Russischen Föderation Zweikammersystem , Präsidialverwaltung.

Dabei gelangten wertvolle Unternehmen in die Hände von Leuten, die gute Beziehungen zu Herrschenden hatten bzw. Im Oktober waren 2. Wegen Nichtzahlung von Löhnen und Gehältern kam es zu gesamtwirtschaftlich folgenschweren Streiks, z.

Insbesondere in der Übergangszeit nahmen aufgrund des Erstarkens regionaler Autonomien nach dem Ende der stark zentralistischen Sowjetzeit zentrifugale Strömungen an den Rändern des Landes zu.

Die chaotischen Jahre unter Jelzin verunsicherten viele Menschen. Die Geburtenrate war niedrig; Kriminalität, Alkoholismus etc. Margareta Mommsen als in jeder Hinsicht unvereinbar mit Vorstellungen einer eigenständigen Rolle des Parlaments, von wechselnden parlamentarischen Mehrheiten sowie vom freien Wettbewerb politischer Parteien gesehen.

März einen Beitrittsantrag an Russland gestellt hatten. März stellte auch Transnistrien einen Beitrittsantrag. Diese wurden durch den kommunistisch dominierten Volksdeputiertenkongress blockiert.

Präsident Boris Jelzin griff deswegen zu harten und verfassungswidrigen Mitteln und löste den Volksdeputiertenkongress im Herbst durch den Einsatz des Militärs auf.

Es wurde eine Verfassung geschaffen, die den Präsidenten weitgehend der Kontrolle von Volk und Parlament entzog. Die gültige Verfassung der Russischen Föderation wurde am Dezember durch eine Volksabstimmung angenommen und trat am Dezember in Kraft.

Sie stellt einen Bruch mit der sowjetischen Vergangenheit dar. Menschenrechte und Freiheitsrechte wie Rede-, die Presse- und die Reisefreiheit sind die höchsten Werte.

In der seither umgesetzten Praxis wird wegen der Einschränkung von Grundrechten Russland als Gelenkte Demokratie bezeichnet oder aber mit dem Fachbegriff Autoritarismus umschrieben.

Die Kluft zwischen Rhetorik und Handlungen in diesen Sphären ist eklatant. Die Bilanz der Ära Jelzin war gespalten: Zwar konnten in Russland demokratische und liberale Reformen eingeführt werden.

Hinzu kam, dass der mit der Privatisierung verbundene Gang an die Börse von der internationalen Finanzkrise ab überschattet wurde.

Während neun Aktiengesellschaften an der internationalen Londoner Börse neues Kapital einwerben konnten, gelang auf dem Höhepunkt der Krise mit RusHydro nur noch einem russischen Unternehmen der Gang an die Börse.

Russland ist nach der Verfassung vom So ist das Staatsoberhaupt der Präsident Russlands , der vom Volk für jeweils sechs Jahre direkt gewählt wird.

Der Präsident gehört unmittelbar keiner der drei Staatsgewalten an, sichert aber ihr Funktionieren und Zusammenwirken. Die Haupteinwirkungsform des Präsidenten ist das Dekret, mit dem er jeden Sachverhalt mit unmittelbarer Rechtswirkung regeln kann.

De facto stellt das politische System Russlands eine Mischung aus instabilen demokratischen Institutionen und autoritären Praktiken dar.

Der Präsident Russlands schlug ab bis Mai die Gouverneure vor — die Regionalparlamente konnten diese nur noch bestätigen.

Die Gouverneure wiederum ernannten seit anstelle der regionalen Parlamente die Vertreter für den Föderationsrat und auch lokale Vertreter wie Bürgermeister.

Diese gaukeln demokratische Verhältnisse lediglich vor. Es bildeten sich Hunderte von politischen Gruppierungen, Splittergruppen, Bewegungen und Parteien, die ein breites politisches Spektrum von Monarchisten bis hin zu Kommunisten abdecken.

Die russischen Parteien sind eher schwach und verfügten selten über eine stabile Identität. Die russische Regierung unterstützte seit den Wahlen zur Staats duma jeweils eine neue, eigene Hausmacht.

Erst ab der Jahrtausendwende kristallisierten sich einige wenige Parteien als weitgehend stabil heraus. Diese stellen inzwischen gesellschaftliche Netzwerke dar, die spezifische Wählergruppen mobilisieren können.

Das gegenwärtige russische Parteiensystem ist das Ergebnis umfassender Veränderungen unter Putin. Er erhöhte die Zahl der Mindestmitgliederschaft für eine Registrierung, wodurch sich die Anzahl der erlaubten Parteien bis auf sieben reduzierte.

Im Zuge der Demonstrationen zur Parlamentswahl im Dezember wurde ein neues Parteiengesetz verabschiedet, das die Zulassung neuer Parteien ab einer Mitgliederzahl von Personen vorsieht bisher Diese Erleichterungen der Auflagen zieht das Aufkommen vieler neuer Parteien nach sich.

Dazu hat bisher vor allem die Wechselkurspolitik der russischen Zentralbank beigetragen. Um eine rasche Aufwertung des Rubels mit einer Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit russischer Produzenten zu verhindern, intervenierte sie am Devisenmarkt.

Die umlaufende Rubelgeldmenge stieg stark an. Im Zuge der Internationalen Wirtschaftskrise verlor der Rubel im zweiten Halbjahr rund 20 Prozent seines Wertes gegenüber dem Euro, [] stabilisierte sich aber seither.

Durch die Dollarschwäche übernimmt aber zunehmend der Euro dessen Bedeutung. Da die Verwendung von Drittwährung in Russland nicht erlaubt ist, wurde dennoch in Rubel gezahlt.

Diese Praxis ist aber seit Januar verboten. Wegen häufiger Bankeninsolvenzen und Finanzkrisen sind viele Russen dazu übergegangen, ihre Ersparnisse als Bargeld in Euro- und Dollar-Scheinen oder in Immobilien anzulegen.

Der Staatshaushalt umfasste Ausgaben von umgerechnet ,6 Mrd. Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet ,5 Mrd. Angekündigt ist auch eine weitere Steigerung der Sozialausgaben.

Somit werden die Ausgaben tendenziell weiter steigen, was aufgrund einer geringen Verschuldungsquote kein Problem darstellt.

Nach dem Ende der Sowjetunion ist Russland darum bemüht, seinen Einfluss in der Welt, aber insbesondere in seiner direkten Nachbarschaft zu konsolidieren.

Russland ist in eine Anzahl regionaler Konflikte verstrickt, von denen viele kriegerischen Charakter haben und nur teilweise oder noch gar nicht gelöst wurden — darunter die Tschetschenienkriege bis , die Kriege um Abchasien und Südossetien Georgienkrieg , der Konflikt in Transnistrien und zuletzt der Krieg in der Ukraine und die Besetzung der Krim.

Seinen Einfluss generiert Russland daneben über die militärischen Streitkräfte derzeit ca. Darüber hinaus bestehen jedoch enorme Schwierigkeiten, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

Dies rührt insbesondere aus der ökonomischen Schwäche her. Daneben verfügt es im Gegensatz zur Sowjetunion nicht mehr über ein attraktives Herrschafts- und Kultursystem.

Die Möglichkeit, militärische Macht in politischen Einfluss umzuwandeln, ist auf Russlands unmittelbare Umgebung beschränkt.

Selbst besteht die Führung Russlands aber auf dem Recht, unilateral handeln zu dürfen, was das Verhalten im Georgienkrieg belegt.

Besonders Asien gewinnt dabei eine stetig wachsende Bedeutung. Während Russland und Indien traditionell gute Beziehungen pflegen und diese weiter ausgebaut haben, hat sich das russisch-chinesische Verhältnis durch die Lösung alter Spannungen stetig verbessert.

Abgesehen vom gemeinsamen Ziel, der weltpolitischen Dominanz des Westens etwas entgegenzusetzen, stehen vor allem Wirtschafts- und Rüstungsprojekte sowie russische Rohstofflieferungen im Vordergrund der Kooperation.

Dabei geht es vorwiegend um bestimmte Ausrüstungen für die russische Öl- und Gasindustrie, zudem wird verschiedenen russischen Finanzinstituten der Zugang zum Finanzmarkt erschwert.

Der Beschluss dieser Sanktionen erfolgt jeweils befristet für ein halbes Jahr letztmals bis Januar und bedarf der Einstimmigkeit der Mitgliedsländer.

Die aus der Sowjetzeit geerbten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den einzelnen Republiken erforderten eine neue rechtliche Form der Kooperation und der Integration.

Nach Einschätzung von Politologen hing ihre Entwicklung jedoch stark mit persönlichen Ambitionen Lukaschenkas zusammen, der Nachfolger Jelzins in einem künftigen Unionsstaat zu werden.

Bis verlief die weitere Integration sehr schleppend, viele Projekte wie die gemeinsame Währung wurden nicht umgesetzt. Die Beziehungen waren vielmehr von Energiekonflikten überschattet.

Zu den weiteren Zielen dieser Gemeinschaft zählt ein gemeinsamer Wirtschaftsraum und die Schaffung einer politischen Union , die für weitere Staaten des postsowjetischen Raumes offensteht.

Ein ambivalentes Verhältnis hat Russland mit der Ukraine. Trotz enger historischer und kultureller Verbindungen und einer fortbestehenden wechselseitigen Abhängigkeit, vor allem in den Energiefragen, haben geschichtsbezogene Meinungsverschiedenheiten vgl.

Holodomor sowie der erklärte Westkurs der Ukraine das Verhältnis schwer belastet. Vor allem westlich orientierte Regierungen der Ukraine wurden von Russland wiederholt unter Druck gesetzt, so zum Beispiel nach der Präsidentschaftswahl in der Ukraine , als es zum Russisch-ukrainischen Gasstreit kam.

Nach der Abwahl des russlandfreundlichen Politikers Wiktor Janukowytsch und dem Euromaidan , bei dem sich die Demonstranten für eine Westorientierung der Ukraine aussprachen, kam es zur Annexion der Krim durch Russland und zum Krieg in der Ukraine seit , wobei sogenannte Separatisten für eine Autonomie des Donbass kämpften.

Diese wurden durch Russland personell und militärisch unterstützt. Bereits im Jahr war in ukrainischen Medien offen über die Möglichkeit eines militärischen Angriffs durch Russland diskutiert worden.

Seit Mitte des Jahrhunderts bestand der Peterhof in Nowgorod als Handelsniederlassung der Hanse. Zu militärischen Auseinandersetzungen kam es seit dem Jahrhundert mit dem Schwertbrüderorden in Livland.

Der historische Beitrag Deutschlands wird daher bis heute in Russland anerkannt und geschätzt. Auch politisch blickten Deutschland und Russland bis zum Ende des Jahrhunderts auf lange Bündnistraditionen zurück.

Während der Napoleonischen Kriege kämpften Russen und Deutsche gemeinsam gegen die französische Fremdherrschaft. Jahrhunderts bestanden hatte, setzte sich in der Folge nach dem Wiener Kongress als Heilige Allianz fort.

Dem folgten schwere kriegerische Auseinandersetzungen im Jahrhundert, die in den Köpfen vieler Menschen nachwirken. Die rechtliche Grundlage der Beziehungen des wiedervereinigten Deutschlands und der Russischen Föderation bilden der Vertrag über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit vom 9.

Ab entwickelte sich eine Beziehung besonderer Art zwischen beiden Ländern. Zum einen war die deutsche Seite dankbar für die friedliche Wiedervereinigung und die problemlose Abwicklung der Folgeauswirkungen, zum anderen fühlte sich Deutschland als Impulsgeber und Motor für eine stärkere Integration Russlands in europäische Strukturen und warb für Kredite und Investitionen in Russland.

Ab fanden jährlich bilaterale Regierungskonsultationen auf höchster Ebene unter Beteiligung beider Regierungen statt.

Zwischen Deutschland und Russland entwickelte sich ein enger kultureller und bildungspolitischer Austausch. Im April wurde eine gemeinsame Erklärung für eine strategische Partnerschaft auf dem Gebiet der Bildung, Forschung und Innovation unterzeichnet.

Ab gab es Koordinierungsbüros in Hamburg und Moskau für den bilateralen Schüler- und Jugendaustausch. Petersburg und seit Frühjahr in Nowosibirsk.

Daneben sind zahlreiche weitere deutsche Kulturmittler in Russland vertreten. Obwohl die Tendenz stieg, hatten trotz starker Wirtschaftsbeziehungen und eines bedeutenden Austausches zwischen den Zivilgesellschaften nur ein Drittel der Deutschen Russland als Partnerland vertraut.

Dies lässt sich auf die Rolle der Medien zurückführen, die einen entscheidenden Einfluss bei der Wahrnehmung Russlands haben vgl.

Durch die wirtschaftliche Stabilisierung nach der Jahrtausendwende und hohe Einkommen aus den Ölvorkommen verschwand dieses Bild allmählich.

Die Abkühlung der russisch-deutschen Beziehungen begann schon im Herbst , als der Bundestag eine Resolution mit Kritik an Russlands Innenpolitik verabschiedete.

Im Verlauf der Ukraine- und Krimkrise zeigte sich, dass russische Geheimdienste zunehmend versuchen, mittels gezielter Infiltration sozialer Netzwerke wie Facebook sowie der Kommentarbereiche westlicher, auch deutscher Onlinemedien betroffen sind etwa die Deutsche Welle und die Süddeutsche Zeitung , die öffentliche Meinung im Ausland zu Gunsten Russlands zu manipulieren.

Wie die Süddeutsche berichtet, sind zu diesem Zweck hunderte bezahlte Manipulatoren im Einsatz. Der Syrienkonflikt ist einer der wenigen internationalen Konflikte, in denen die russische Regierung eine zentrale Rolle spielt.

Dabei brachte ihre Verweigerungshaltung gegenüber jeglichen Versuchen, im Rahmen des UN-Sicherheitsrats internationalen Druck auf die Regierung Assad auszuüben, der russischen Regierung scharfe Kritik westlicher und regionaler Akteure ein und beschädigte das Ansehen Russlands in der arabischen Welt.

Russland nahm von Anfang an die klare Haltung ein, dass die Kämpfe zwischen Regierung und Opposition nur innersyrisch zu lösen sei.

Dies sei erstens durch ergebnisoffene Verhandlungen zwischen beiden Seiten zu erreichen und sollte zweitens ohne externe Einmischung geschehen, sei es durch Waffenlieferung an die Rebellen oder durch militärische Intervention.

Dementsprechend blockierte Russland nicht nur Resolutionsentwürfe im UN-Sicherheitsrat, die Sanktionen vorgesehen hätten Oktober , Juli , sondern auch solche, die lediglich die Gewaltanwendung durch die syrische Regierung verurteilt hätten, ohne dass zugleich die Regimegegner ebenfalls verurteilt und zum Gewaltverzicht aufgerufen würden Februar Die Führung Russlands gibt vor, damit eine neutrale Haltung einzunehmen.

Jedoch unterstützt die russische Regierung die Regierung Assads auf vielfältige Weise. Erstens stützt man auf internationaler Bühne die Legitimationsstrategie der syrischen Führung.

SA Greyhound ] und Helikopter. Russland verweist darauf, dass die Exporte nach internationalem Recht zulässig seien.

Als verlässlicher Exporteur — so die russische Rechtfertigung — sei die russische Regierung daher verpflichtet, bestehende Verträge zu erfüllen.

Drittens hilft die russische Regierung der Regierung Assad auch, indem sie Banknoten für die syrische Regierung druckt.

Die Motive der russischen Syrienpolitik gehen über materielle Interessen hinaus. Sie betreffen grundlegende Fragen der internationalen Ordnung und regionalen Machtbalance, aber auch konkrete sicherheitspolitische Risiken für Russland selbst.

Es geht um konträre Ansichten zur Ausgestaltung der internationalen Ordnung und den Anspruch Russlands, diese mitzubestimmen.

Dahinter steht eine traditionelle Interpretation staatlicher Souveränität. Diese hat auch eine innenpolitische Begründung.

September wurde vereinbart, dass die syrische Regierung zunächst binnen einer Woche das gesamte Giftgasarsenal offenlegen muss und den UN-Inspektoren uneingeschränkten Zugang zu den Lagerstätten gewähren.

Humanitäre Hilfe leistet Russland in dem Konflikt hingegen kaum, [] so stellte die Regierung im Jahr für das UN-Hilfsprogramm zur Versorgung der rund 4 Millionen Syrer, die vor dem Krieg in die Nachbarländer geflohen sind, bislang einen Betrag von Im Jahr wurde kein einziger Syrer in Russland offiziell als Flüchtling anerkannt, Asylsuchende wurden geduldet.

Von internationalen Bürgerrechtsorganisationen und dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland werden die Einschränkungen der Pressefreiheit seit dem Jahr kritisiert.

Die staatliche Einflussnahme im Bereich des Fernsehens ist komplett, alle landesweit sendenden TV-Stationen sind entweder direkt in staatlichem Besitz oder unter staatlicher Kontrolle.

Im Radiobereich ist die Situation ähnlich. Offiziell gibt es keine Zensur durch die Regierung — durch die Eigentumsverhältnisse ist die Zensur in den Köpfen der Leute.

Der Staat schütze die Bürger nicht, klagte die Nowaja Gaseta sowie die geflüchtete Julija Latynina [] [] und wiederholt kursierten Listen mit Adressangaben von Oppositionellen im Internet.

Homosexualität in Russland ist weitgehend tabuisiert. Unter dem Vorwand der Extremismusbekämpfung werden die Freiheiten religiöser Minderheiten stark eingeschränkt.

Auf der Krim hat sich die Menschenrechtslage seit der Besetzung durch Russland erheblich verschlechtert.

Die Überprüfung von Bürgerrechten , z. Ein Durchbrechen der Korruptionsketten sei auch deshalb kaum möglich, weil saubere Beamten kein Geld nach oben abgeben können und deshalb aus dem Amt gedrängt werden oder Posten für ehrliche Beamte wegen Ablösesummen erst gar nicht zugänglich seien, schreibt Jens Siegert.

Das sollte sich schnell ändern. Putin ging sofort daran, die bis dahin zwar nicht autonom agierenden, aber von unterschiedlichen Machtzentren kontrollierten Bereiche der russischen politischen Öffentlichkeit systematisch der Regierung zu unterwerfen.

Hinter diesem Vorgehen steckt die Überzeugung, dass der russische Staat in den er-Jahren kurz vor dem Zerfall gestanden habe und dass das ursächlich mit der Schwäche der Zentralmacht zusammengehangen habe.

Bei dieser Versammlung wurden ausgewählte Themen diskutiert. Allerdings wurden aus Regierungssicht nicht konstruktive NGOs, die sich nicht einfach unterordnen wollten, ausgeschlossen.

Dies wurde auch beim Machtwechsel in der Ukraine vermutet. Putin drückte das am Mai in seiner alljährlichen Ansprache vor beiden Parlamentskammern so aus:.

Aber längst nicht alle orientieren sich daran, die wirklichen Interessen der Menschen zu verteidigen. Für einen Teil dieser Organisationen ist es zu vorrangigen Aufgabe geworden, Finanzierung von einflussreichen ausländischen Stiftungen zu bekommen, für andere, zweifelhafte Gruppen und kommerzielle Interessen zu bedienen.

Gleichzeitig interessieren sie die dringendsten Probleme des Landes und seiner Bürger nicht. Sich dagegen zu beschweren, ist in einer hoch korrupten Gesellschaft, wie der russischen, in der Beschwerde- und Berufungsinstanzen insbesondere gegen staatliches Handeln, etwa Gerichte, nur sehr eingeschränkt funktionieren mit hohem administrativen Aufwand verbunden.

Als ein Fall der Anwendung dieses Gesetzes wurde der Entzug des Abgeordnetenmandates des Jabloko -Politikers Lew Schlosberg bekannt, der von den Beisetzungen wohl in der Ukraine gefallener russischer Soldaten berichtet hatte.

In Russland gilt eine allgemeine Wehrpflicht für wehrfähige Männer ab 18 bis maximal 27 Jahren. Da die wehrpflichtigen Soldaten früher auch in Krisengebieten wie Tschetschenien eingesetzt wurden und es im Rahmen der Dedowschtschina nicht selten zu Misshandlungen von jungen Rekruten durch Vorgesetzte kommt, gibt es in der Bevölkerung, besonders durch die Mütter Wehrpflichtiger, immer wieder Kritik an der Wehrpflicht.

Die Stärke der Streitkräfte betrug 1. Die schon ab massiv gestiegenen [] Rüstungsausgaben Russlands hatten sich noch von bis verdoppelt [] und sollen ab rund ein Fünftel der gesamten Staatsausgaben betragen.

Elemente dieser Militärreform waren: Vorrang der konventionellen vor der nuklearstrategischen Rüstung, personelle Verkleinerung der Armee auf Vorgesehen war, für die Modernisierung der Armee und die Instandsetzung von Waffen und Militärtechnik bis Vorlage: Im Jahr wurden neue Raketen für die Nuklearstreitkräfte angekündigt.

Ihr Oberbefehlshaber, ein Armeegeneral, ist gleichzeitig Stellvertreter des Innenministers. Sie sind mit Schützenpanzern und eigener Artillerie ausgerüstet.

Daneben gibt es die rund Mit der Unterschrift Präsident Putins trat am Der russische Föderalismus ist sehr asymmetrisch geprägt, da das föderale System eine Kombination aus ethnoföderalen Republiken und territorial-föderalen Gebieten darstellt.

Dass die Völkerrechtssubjekte Krim und Sewastopol zu Russland gehören, ist international nicht anerkannt. Die Republiken wurden nach den jeweils dominierenden nichtrussischen Volksgruppen definiert, wenngleich ihre Grenzen nicht immer mit den ethnischen übereinstimmen, während die Gebiete in den übrigen, mehrheitlich von Russen bewohnten Teilen des Landes nach rein administrativen Gesichtspunkten gebildet wurden.

Territorien, in denen kleinere nichtrussische Minderheiten leben, erhalten den niedrigeren Rang eines Autonomen Gebietes, beziehungsweise Autonomen Kreises.

Bezogen auf Bevölkerung, Fläche und relativen Wohlstand unterscheiden sich die Föderationssubjekte mitunter erheblich. Obwohl alle Föderationsobjekte formal gleichgestellt sind, sind nur die Republiken berechtigt, eine eigene Verfassung zu erlassen.

Sie können zudem internationale Verträge unterzeichnen, solange sich diese an die russische Verfassung halten. Besonderheiten der Republiken bestehen zudem in der traditionellen Namensgebung, der Anzahl der Abgeordneten in Regionalparlamenten und spezifischen Gesetzgebungskompetenzen.

Mit dem Sieg am Samstag Die Leistung der "Sbornaja" war allerdings alles andere als geeignet, um ein Jahr nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der EM in Frankreich Aufbruchstimmung für das Turnier und die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr vor eigenem Publikum zu entfachen.

Die Russen waren zwar durchweg tonangebend, konnten spielerisch aber nicht überzeugen. Vor allem im letzten Angriffsdrittel agierten die Gastgeber immer wieder überhastet, leisteten sich viele Ungenauigkeiten und Abspielfehler.

Per Flugkopfball scheiterte der Abwehrspieler aber am Innenpfosten. Im Anschluss fanden die Russen lange keine Lösungen gegen sehr tief postierte Neuseeländer, hatten aber auch Pech, dass ein elfmeterwürdiger Einsatz von Neuseelands Torwart Stefan Marinovic an Dimitri Poloz im Strafraum ungeahndet blieb.

Minute, als er aus 18 Metern knapp das Ziel verfehlte. Neun Minuten später machte es Gluschakow besser, der den Ball über den herausstürmenden Marinovic Richtung Tor lupfte.

Auch nach der Pause war Russland optisch überlegen. Im Abschluss blieb das Team aber viel zu harmlos - bis zum zweiten Treffer von Smolow, mit 8 Toren in 22 Spielen nunmehr aktuell Russlands bester Schütze.

Der spielerisch doch arg limitierte Ozeanienmeister wiederum konnte den russischen Auftaktsieg nie ernsthaft gefährden, auch wenn Tommy Smith in der Schlussphase noch eine hervorragende Gelegenheit vergab.

Ein Viertel der neuseeländischen Pässe waren lange Bälle über mindestens 30 Meter, die zumeist beim Gegner landeten.

Bezeichnend für die ultra-defensive Spielweise war es zudem, dass Keeper Marinovic die zweitmeisten Ballkontakte 46 im Team hatte.

Russlands Coach Stanislaw Tschertschessow zeigte sich nach dem Schlusspfiff vor allem "zufrieden mit dem Ergebnis" , sah am ARD-Mikrofon aber auch einen deutlichen Steigerungsbedarf vor dem zweiten Spiel am kommenden Mittwoch gegen Europameister Portugal: Aber wir haben auch Fehler gemacht, das müssen wir analysieren.

Zum Gruppenabschluss wartet am

Die Fans in Peru hatten dem Entscheidungsspiel seit Tagen entgegengefiebert. Wir haben uns gestern die Frage gestellt, ob online casinos novoline möglich ist Deutschland von Nord nach Süd oder umgekehrt ; zu durchqueren ohne theoretisch über Land zu gehen. Bilder Infografiken Videos Karikatur. Samedov will Marinovic mit einem Schuss ins Torwarteck überraschen. E-Mail Passwort Passwort vergessen? Haben Sie geant casino trackid=sp-006 Account bei de. Diese Seite wurde zuletzt Beste Spielothek in Ottmaning finden Nochmal die Chance zum 3: Zerfahrenes Spiel zu Beginn mit vielen Fehlern. Die Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Das sei notwendig, um einen angemessenen Ablauf der Feierlichkeiten zu garantieren.

neuseeland russland -

Alle Infos im Ticker. Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Sie haben Ihr Passwort erfolgreich geändert und können sich jetzt mit Ihrem neuen Passwort einloggen. Ich glaube da muss Frankreich die WM gar nicht mehr gewinnen, um Weltranglistenerster zu werden. Das Passwort muss mindestens einen Kleinbuchstaben enthalten. Nur kurz danach muss Akinfeev mal wieder eingreifen, hat aber keine Probleme mit dem Fernschuss. Es folgen die Hymnen. Ihr Kommentar wird durch den Moderator auf die Einhaltung der Regeln überprüft werden. Paris , Botschaft Frankreich Frankreich: Gastgeber Russland ist erfolgreich in den Confederations Cup gestartet. Warum schlägt bvb bayern bundesliga Scholz als Finanzminister so etwas vor? Die WM findet bonanza deutsche folgen Sommer in Russland statt. Geben Sie den Code aus dem Bild ein. OttawaHohe Kommission Kanada Kanada: Diese Email-Adresse wird bereits genutzt. Klare Sache, da muss der Videoschiri nicht her.

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