Beste Spielothek in Ahlde finden

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Man hat zwar aus den Medien schonmal hier und dort sowas in dieser Art gesehen, aber tatsächlich dort durch zu fahren, macht es wirklich real.

Die Grundversorgung, die in Europa selbstverständlich ist, von der können die Menschen hier nur träumen. Es gibt einen kleinen Markt im Soweto, wie ein Restaurant, in welchem wir zwei Stunden Pause gemacht haben.

Zu viert hatten wir unseren eigenen Tourguide, welcher im Soweto aufgewachsen ist und uns viel über die Geschichte und die Probleme mit Drogenkonsum in diesem Stadtteil erzählt hat.

Letzten Montag und am Mittwoch hatten wir auch schon zwei Spiele, da wir uns hier grade mitten in der Saison befinden.

Pia, die zweite Austauschstudentin aus Oldenburg spielt auch mit mir in derselben Mannschaft. Ich durfte auch von Anfang an durchgehend mitspielen, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe, normalerweise betrachte ich das Geschehen bei offiziellen Spielen immer eher vom Rand, beide "Matches konnten wir mit 3: An den Tagen, an denen wir kein Training haben, oder auch dann, gehen wir alle gemeinsam ins Fitnessstudio und nehmen dort an den Kursen teil, also habe ich in den letzten Tagen quasi an einem durchgehenden Muskelkater gelitten.

Dies ist aber auch ein sehr guter Ausgleich zum Unistress. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich tue tatsächlich was für die Uni und das nicht grade wenig.

Wen es interessiert und vielleicht ein bisschen Hintergrundwissen hat, hier möchte ich einmal etwas näher auf meine Kurse eingehen:.

Linguistik beschäftigt sich mit der Form der englischen Sprache, ich habe einen 2nd-Year-Kurs Phonetik gewählt, es geht also vor allem um Laute Konsonanten und Vokale und wie man diese klassifiziert und später gesprochene Texte transkribieren zu können.

Da ich genau dies in meinem letzten Semester in Oldenburg schon gemacht habe, komme ich ganz gut mit. Pia belegt diesen Kurs auch, sie ist allerdings schon im Master, deshalb ist der Stoff für sie schon etwas weiter weg.

In Literatur belege ich, wie schon gesagt, einen 1st-Year-Kurs. In diesem lesen wir 8 Bücher innerhalb von 12 Wochen und müssen zu zwei Büchern Essays schreiben sowie zwei Tutorien in Dichtung belegen, zu welchem wir noch einen weiteren Test schreiben.

Dieser Kurs ist sehr zeitaufwendig, da man nur eine Woche Zeit hat einen ganzen Roman aufzubereiten.

Zuerst haben wir den "Great Gatsby" gelesen, im Moment ist "Sula" dran. Es folgen noch "Hamlet" von Shakespeare, irgendwas von Charles Dickens und vier weitere Romane, die neu für mich sind.

Es geht im wesentlichen darum, bestimmte Bakterienkolonien zu züchten um Antibiotika herzustellen und Herstellungsprozesse zu optimieren.

Also ist dies quasi eine Schnittstelle aus Mathe, Chemie und Biologie, wovon ich leider nur von letzterem Ahnung habe.

In dem dazugehörigen Praktikum stellen wir Biodiesel her, da dies eine aus Biomasse alternative Energiequelle darstellt.

Während dieses halbsemestrigen Kurses werde ich einen Essay und drei Praktikumsberichte abgeben müssen, meine Biologiefreunde wissen bestimmt, wie aufwendig sowas sein kann.

Ingesamt darf ich bis zu vier Kurse belegen, wir internationalen Studenten haben allerdings schnell bemerkt, dass Kurse vom Arbeitsaufwand völlig ausreichend sind, da der Anspruch hier meiner Einschätzung nach über dem Anspruch der deutschen Universität liegt.

Am Freitag kam endlich die Nachricht, dass fuer Clara und mich jeweils ein Zimmer im Internationalen Haus frei waere, sodass wir endlich umziehen konnten.

Es war zwar nicht so, dass es uns in der Jubilee Hall nicht gefallen haette, aber so sind wir näher an den anderen Studenten dran, näher am WLAN und jede von uns hat ihr eigenes Schlafzimmer.

Mit meinem Zimmer habe ich allerdings kein Glueck gehabt. Jeder Raum hier ist etwas anders aufgeteilt, die Wände sind oft schief und der Architekt meines Zimmers hat irgendwie nicht an ein Fenster gedacht.

Meistens bin ich allerdings sowieso nur zum Essen und Schlafen dort. Weiterhin gibt es hier einen Gemeinschaftraum, welcher der einzige Raum mit Internetempfang ist und zum Glueck genau unter meinem Raum liegt, sodass ich auch noch was davon habe.

Es gibt noch eine Waschkueche und einen Fernsehraum, sowie einen Spieleraum mit Billardtisch und einen Kicker. Achja, es ist hier übrigens fast alles eingezäunt, auch jedes Fenster hat ein eigenes Extragitter.

Meine Kuechenzeile war leider nur sehr spärlich bestueckt, ich glaube, dass die Putzfrauen am Ende des Semesters die Einrichtungen verhoeckern, die von den Studenten hinterlassen werden..

So musste ich mir also Topf, Pfanne, Schneidebrett, Dosenoeffner und Spuelzeug in der Mall besorgen, alles wichtige einzukaufen hat fast das gesamte Wochenende in Anspruch genommen.

Samstag Abend waren wir in einem Nachtclub, es gibt um den Campus herum sehr viele Bars und Clubs, in welche man allerdings nicht allein reingehen sollte.

Da in dem Club, in dem wir waren, nur Techno lief und es dazu viel zu voll war, bin ich nicht lange geblieben.

Man bewegt sich hier ausserhalb des Universitätsgelaendes am guenstigsten und am sichersten mit Uber fort.

Wer Uber nicht kennt: Das ist eine Taxiapp, welche mit den herkoemmlichen Taxiunternehmen konkurrieren und durch private Fahrer welche man durch die UberApp anfordern kann, laeuft.

Diese App ist in Deutschland allerdings verboten. Nachdem ich nun schon oefters den Campus verlassen habe, habe ich einigermassen einen Eindruck bekommen, wie man sich dort verhalten muss.

Auf dem Campus kann ich frei herumlaufen, auch alleine, alles ist sauber und man trifft auf nette Menschen.

Sobald man aber durch das Tor geht, liegt sehr viel Muell an den Strassen und man wird von Obdachlosen belästigt. Diese loszuwerden ist wirklich nicht einfach, sie laufen einem oft minutenlang auf Schritt und Tritt hinterher und sagen immer denselben Satz oder dasselbe Wort.

Bisher war ich nur in einem Umkreis von einem Kilometer von der Uni aus unterwegs, naechste Woche wollen wir uns den Rest von Johannesburg mithilfe einer gefuehrten Tour angucken.

Seit Montag, den Juli ist hier de Unialltag losgegangen, mir wurde gesagt, ich müsste mich erst für meine Kurse registrieren.

In Deutschland ist dies eine Sache von maximal 30 Minuten. Hier bin ich seit 3 Tagen dabei und bin immer noch nicht richtig registriert.

Wer den Passierschein A38 aus Asterix kennt, kann sich in etwa vorstellen, was hier Alltag ist. Man schreibt sich nämlich manuell für einen Kurs ein und aus, bei jedem Dozenten persönlich.

Einmal stand ich 3 Stunden in einer Warteschlange nur um gesagt zubekommen in welchen Raum ich als nächstes muss um ein weiteres Formular zu beantragen.

Auch an die südafrikanische Kultur muss man sich sehr gewöhnen, Gespräche starten immer mit "Hello, how are you?

Insgesamt sind aber alle sehr nett hier. Man merkt dies besonders wenn man den Campus verlässt. Es gibt eine Mall, zu der man mit dem Bus fahren kann.

Dort kontrollieren viele Sicherheitslleute, sodass man sich dort sicher fühlt und man eigentlich das Gefühl hat, in Europa zu sein.

Ich bin jetzt für zwei Englischkurse und einen Biologiekurs eingetragen, die Vorlesungen dazu dauern zwischen 45 Minuten und 2 Stunden und finden für jeden Kurs jeden Tag statt.

Einmal die Woche habe ich ein Mikrobiopraktikum in welchem wir Algen züchten. Für einen Literaturaufbaukurs hätte ich 16 Bücher lesen müssen, also habe ich mich für einen Erstikurs entschieden in welchem 8 Bücher in 12 Wochen bearbeitet werden müssen.

Auf dem Campus braucht man für jedes Gebäude, auch für die Wohnheime einen Studentenausweis um hinein zu kommen. Diesen zu beantragen, war harte Arbeit.

An jedem Eingang sitzt ein Sicherheitsmann, welchen man kontaktieren muss, wenn die Karte nicht funktioniert. Am dritten Tag meiner Reise bin ich nach stündiger Reise von München nach Johannesburg endlich angekommen.

Später ist mir dann ein Zimmer in einem anderen Wohnheim zusammen mit einer Französin zugewiesen worden, bis im Internationalen Haus wieder etwas frei wird.

Der Campus hier ist extrem weitläufig mit vielen Wohnheimen und Fakultäten, zwischen denen ein Bus hin und her fährt.

Am Montag kann ich mich hier registrieren und mir Kurse aussuchen, dies wäre allerdings viel Rennerei, habe ich mir sagen lassen..

Ausserdem gibt es hier eine Menge anderer internationaler Studenten, die auch in den letzten Tagen angereist sind.

Die Frage, ob ich schon gut in Afrika angekommen bin, lässt sich im Moment noch nicht mit "ja" beantworten.

Wegen des gestrigen Gewitters bin hatte mein Zubringerflug von Düsseldorf nach Wien zwei Stunden Verspätung, sodass ich meinem Anschlussflieger nur noch hinterher winken konnte.

Meine Airline brachte mich nachts in einem Hotel unter, heute morgen wurden alle Gestrandeten zum Umbuchen zum Flughafen gefahren.

Da es schwierig war, einen neuen Flug zu finden und ich nicht über Russland oder ähnliches fliegen wollte, bleibe ich bis vorraussichtlich morgen Abend in Wien und sehe mir die Stadt an.

Wien ist übrigens sehr sehenswert, mittlererweile bin ich nicht mehr traurig darum meinen Flug verpasst zu haben, da ich auf Kosten der Airline hier einen wunderschönen Tag hatte.

Egal, wo ich hingelaufen bin, es sah alles sehr alt, edel, gepflegt und in sich sehr harmonisch aus. Da es bald wieder losgeht werde ich auf diesem Wege wieder berichten, was bei mir grade so abgeht.

Ab Juli werde ich mein fünftes Unisemester an der University of Witswatersrand in Johannesburg verbringen. Der Abflug ist für den Juli festgesetzt und derzeit laufen die Visavorbereitungen auf Hochturen.

Ich kann es kaum abwarten, dass es losgeht und freue mich über jeden, der meine Blogeinträge lesen wird: Die letzten beiden Tage gingen auch wie im Flug vorbei, da ich hauptsächlich damit beschäftigt war mein Zimmer auszumisten und die "noch nützlichen" Dinge von den nicht mehr braucbaren Dingen zu trennen.

Wenn ich mir nicht sicher war, kam es zum Schluss darauf an ob es noch in den Koffer passte. Am Morgen des 3. Augusts fuhr Kim mich dann zusammen mit Hanna nach Washington zum Ronald Reagan Airport, nachdem ich mich eher kurz von den beiden Kids verabschiedet hatte.

Von Washington aus ging es nach Chicago was definitv keinen Sinn gemacht hat und von Chicago aus mit nur 30 minütiger Umsteigezeit ging es dann nach Deutschland.

So richtig realisiert habe ich dass dann erst im Flieger, als über die hälfte der Mitreisenden auch deutsch gesprochen haben, genauso wie das Bordpersonal.

Das Gefühl vor dem 8-stündigen Flug war ein ganz anderes als auf dem Hinflug vor einem Jahr. Damals wusste ich nicht was mich erwartet, diesmal wusste ich ganz genau was mich erwartet, konnte es aber noch nicht wirklich wahrhaben.

Ohne irgendwelche Turbulenzen landeten wir dann um 7 Uhr morgens in Düsseldorf, wo dann der ganze Clan am Ausgang mit Plakat, Luftballons und Sekt wartete.

Zwischen dem ganzen Trubel der hier im Moment herrscht, Koffer packen, aufräumen, Dinge erledigen, war Papa am Wochenende nochmal zu Besuch.

Der Cheesecakefactory wurde anschliessend noch ein Besuch abgestattet. Das wars jetzt mit dem Abenteuer Amerika, fürs Erste.

Doch es ist kein Abschied bis in alle Tage, ich komme wieder, keine Frage? Ingesamt wurde mein Blog in diesem Jahr fast mal aufgerufen, Vielen Dank an alle, die hier öfters mal reingeschaut haben!

Am Morgen des 4. Juli bin ich leider ohne mein Gepäck in Veracruz gelandet. Aufgrund eines "technischen Defektes" hatte mein internationaler Flug von Washington nach Mexico City 4 Stunden Verspätung, sodass ich meinen regulären Anschlussflieger leider verpasste.

Es schien so unreal, nicht mehr in Amerika zu sein und ich hätte nie gedacht dass ich tatsächlich mal nach Mexico fliegen würde..

Dann aber kam eine kleine zierliche Person total verwirrt guckend auf mich zugelaufen. Ich hatte sie SOOO vermisst!!

Ein halbes Jahr ist es her, dass wir uns nicht mehr gesehen hatten, demzufolge hatte sie mir auf der Fahrt zu ihren Haus viel zu erzählen.

Mein erster Eindruck von Mexico: Hier möchte ich nicht wohnen!! Jetzt verstehe ich warum die Mexikaner alle in die USA wollen.

Abis jüngerer Bruder Carlos war die ganze Zeit dabei und wurde überall hin mitgeschleppt. In der Pause bin ich mit Carlos in die Stadt Veracruz gefahren, diese liegt direkt am Strand und hat relativ viel Geschichte, dadurch, dass die spanischen Eroberer hier damals gelandet sind.

Abends sind wir zurück zum Flughafen, mein Gepäck war endlich da! Am nächsten Morgen sind wir mit der ganzen Familie zu einem Roadtrip aufgebrochen.

Dass bedeutet, dass wir mit dem Auto von Stadt zu Stadt gefahren sind und nachts in Hostels geschlafen haben.

Dieses kann man nicht mit dem Unseren vergleichen! Auf unserer Tour habe ich unglaublich viel von Mexiko gesehen. Auf den zweiten Blick ist es ein sehr vielseitiges Land mit weitaus mehr Kultur und Geschichte als es die Amerikaner haben.

Wir waren also in vielen Kirchen, auf Friedhöfen, in Museen, in einer Pyramide die noch von den Ureingeborenen stammt, an einem Wasserfall,in einer Goldmine, auf einem See, in welchem eine versunkene Stadt liegt, vielen Aussichtspunkten und einen ganzen Tag in Mexico City.

Diese ist die meistbevölkerte Stadt der Welt, gleich nach Tokio. Erwartet habe ich deshalb viele Hochhäuser, viel Lärm und viele Menschen.

Die ersten zwei Punkte trafen aber nicht wirklich zu. Eigentlich war ich sogar ziemlich positiv überrascht.

Den letzten Tag meiner Reise haben wir wieder in Veracruz verbracht. Wir waren am Strand, in der Mall und waren im Kino.

Sogar das Popcorn ist hier spicy!! Ohne wirklich zu schlafen musste ich also um 6 Uhr morgen wieder am Flughafen stehen um wieder zurück nach Virgina zu fliegen.

Abigails Familie habe ich sehr ins Herz geschlossen, von ihnen hab ich in der einen Woche bestimmt mehr Liebe und Gastfreundschaft erfahren als von meiner Gastfamilie in dem ganzen Jahr zusammen.

Hasta la proxima Mexico! Juli, an diesem Tag feiern die Amerikaner den Tag der Unabhängigkeitserklärung.

An dem Freitag davor hatte ich frei und es gab eine Nachbarschaftsparty im Haus meiner Gastfamilie um einmal die neue Terasse einzuweihen und um sich zu Betrinken.

Hanna wurde auch eingeladen, sodass wir zur Feier des Tages Dr. Oetkers Schokopudding zum Nachtisch für alle gemacht haben. Ich selbst habe meinen Koffer gepackt und bin abends zum Flughafen gefahren worden um nach Mexico zu fliegen.

Nach nur einer Stunde am Strand waren wir trotz ausgiebigen Eincremens mit Sonnencreme komtlett verbrannt.

Das Meer war super warm, leider gab es auch ganz viel eckeliges Seegraszeugs: Donnerstag morgens traten wir dann unsere letzte Tour nach Key West an.

Da in unserer Reisekasse sowieso schon Ebbe herrschte, nahmen wir uns vor, uns dort einfach nur den Ort anzusehen und keine weitere teure Tour zu buchen.

So kam es dann dazu, dass wir in Key West ankamen und es eigentlich nicht so viel dort zu tun gab. Also dachten wir uns: Was solls, dann gehen wir doch schnorcheln!

Einen günstigen Bikini finden wir schon irgendwo! Wir hatten zwar beide rechtzeitig Badekleidung gefunden, diese war leider ncoh teurer als die ganze Tour gewesen..

Es gab eine kurze Einweisung und dann ging es auch schon ins Wasser Ich hab den kurzen Weg direkt über die Reling genommen.

Das Schnorcheln war echt cool, das Wasser war so drei-vier Meter tief, unter uns schwammen ständig bunte Fische. Hätte ich gewollt, hätte ich die Fische bestimmt anfassen können, so nahe kamen die.

Am Freitag galt es Koffer packen! Abends sind wir noch einmal zurück nach Miami und haben wir mehr oder weniger zufällig noch Liusa Rodruigez getroffen.

Am Montag wurde dann ein Kindheitstraum wahr! Wir fuhren zu den Universal Studios nach Orlando! Das beste war die Harry Potter Welt.

Wie im Film ist wurde die Winkelgasse ziemlich authentisch nachgebaut. Ollivanders Zauberstabladen, Gringotts, sogar die dunkle Gasse gab es! Durch Gringotts fuhr man mit der Achterbahn, ich wär am liebsten dreihundert mal damit gefahren..

Zwei Shows in der wir waren hatten technische Probleme, somit haben wir jeweils eine Stunde umsonst angestanden -. Am zweiten Tag hatten wir direkt eine Everglades-Boots-Sightseeing-Tour gebucht, was bedeutete, dass wir um 7 Uhr morgens an unserem Hotel eingesammelt wurden und zu den Everglades gefahren wurden.

Mit dem Airboat sind wir mit einem Führer etwa eine halbe Stunde lang übers Wasser geflogen. Insgesamt war ich etwas enttäuscht, wäre ich die Ems runtergefahren hätte es auch nicht viel anders ausgesehen.

Es gab Schilf, Bäume und Wasser. Zu unserer Überaschung erfuhren wir dann, dass wir wohl eine Bootstour durch Miami mitgebucht hatten. So kam es dann, dass wir uns auf einem "Piratenboot" wiederfanden, welches einmal durch den Hafen fuhr.

Zu bewundern gab es die Ferienhäuser sämtlicher Celebrities, die wohl alle Millionen Dollar für ihre Ferienresidenzen ausgegeben hatten und vor jeden Haus mindestens eine Yacht lag.

Nachmittags ging es mit einem Sightseeing auf eine sogenannte "Duck-Tour" Man könnte jetzt denken, man würde Enten beobachten.

Eigentlich wwar es aber eine Duck-Tour weil sämtliche Äste in Miami so tief hängen, dass wir sie alle 10 Meter ins Gesicht bekommen hätten, wenn wir uns nicht geduckt hätten: Sehenswürdigkeiten besitzt Miami selbst nämlich nicht, deshalb sind wir einfach ein bisschen die Strassen abgefahren.

Abends wurden wir dann völlig erschöpft wieder am Hotel abgeliefert. Seit letzem Samstag sind Mareike und ich in ganz Florida unterwegs, da wir endlich mal eine Woche Urlaub haben.

Um 4 Uhr morgens ging es los zum Flieger, ein paar Stunden später sind wir am Flughafen in Miami wieder ausgestiegen und musste feststellen, das dieser wohl der organisierteste Ort ist den ich je erlebt habe.

Ständig kamen Menschen auf uns zu und fragten wo wir hinwollten und haben uns daraufhin sofort weitergeholfen.

Gefühlte zwei Minuten später waren wir dann also schon am Hostel in Miami City. So spannend, wie wir uns Miami vorgestellt hatten, war es dann leider nicht.

Bis wir einchecken konnten haben wir also erstmal ein Nickerchen unter einer Kokosnusspalme abgehalten?. Abends sind wir zum Bayside Marketplace, was einer Mall ähnelte.

Es gab verschiedene Restaurants und Shops für Touristen. Zu unserer Freude haben wir ein Münchener Hofbräuhaus entdeckt in welchem es eine deutsche Speisekarte und deutsches Bier gab.

Dazu noch ein Schnitzel und dann waren wir glücklich! Diese Woche hatten wir echt schlechtes Wetter, sodass der Pool geschlossen blieb und die Kinder drinnen beschäftigt werden mussten: Am Samstag Morgen gegen 6 Uhr sind Mareike und ich aufgestanden, haben unsere 7 Sachen gepackt und sind von Kim zum Flughafen gefahren worden.

Dort sind wir dann in den Flieger gestiegen und zwei Stunden später in Chicago, O-Hare, wieder ausgestiegen. Auf den ersten Metern dorthin sind wir gleich schon in ein paar Bekannte buchstäblich hineingerannt.

Mareike 2 und ihre Freundin waren wohl zeitgleich auch in Chicago unterwegs und auf der Suche nach dem Skydeck.

Nach Etwa 2-stündigem Anstehen waren wir dann endlich auf dem Stockwerk und hatten eine tolle Aussicht auf Chicago. Ein Park mit Brunnen und der Lake Michigan lagen direkt dahinter.

Chicago ist eine echt schöne Stadt, viel sauberer als New York. Die investierte Zeit und das Geld für diesen Tagesausflug haben sich auf jeden Fall ausgezahlt!

Seit dieser Woche gibt es in Amerika Sommerferien! Das bedeutet für mich zum einen durchgehende Kinderbetreuung, aber zum anderen auch, dass die Community Pools geöffnet haben.

Wir verbringen also den ganzen Tag am Pool, woanders ist es sowieso garnicht auszuhalten bei tropischen 34 Grad. Chase kann leider noch nicht schwimmen, was die Sache mit dem Pool ziemlich anstrengend macht.

Die Wochenenden die mir hier noch bleiben, kann ich an beiden Händen abzählen, deshalb wird von nun an keines mehr Zuhause verbracht.

Freitagnacht fuhren Mareike und ich also ein letztes Mal nach New York. Die Busfahrt von Washington, Chinatown war grauenvoll, da wir natürlich sparen mussten.

Letztes Mal hatten wir den Park ja im eingeschneit bei Grad im Winter gesehen, was nicht so toll war. Es fand sogar noch ein ein kleines Konzert und ein kleiner Marathon dort statt.

Nachmittags haben wir Dena am Timessquare getroffen, die nun seit einem Monat am Broadway lebt und auf jeden Fall hier viel glücklicher ist als vorher.

Leider ist meine Freundin Melanie erneut vor die Tür gesetzt worden, den Grund hab ich noch nicht wirklich verstanden. Vermutlich wird sie nächste Woche wieder von Pittsburgh nach Ashburn kommen und bei uns zwei Wochen wohnen bis sie nach Hause fliegt.

Mareike und ich pennen heute Nacht im selben Hostel in New Jersey in dem wir letztes Mal auch gepennt haben, nur das wir diesmal unser Zimmer mit Japanern teilen müssen?

Morgen verabschieden wir uns von New York, was wir machen, wissen wir noch nicht. Jetzt wird erstmal Schlaf nachgeholt!

Freitagnacht haben wit in Mareikes Geburtstag reingefeiert und sind anschliessend am nächsten morgen mit dem Bus Von Washington aus nach Atlantic City gefahren.

Leider ist es hier übertrieben windig und echt kalt, deshalb ist es und nicht möglich ins Meer zu springen, worauf wir uns echt gefreut hatten: Am zweiten Abend sind Mareike und ich leider nirgends reingekommen, da wir unter 21 sind.

Das Geld was wir im Club ausgegeben hätten haben wir dann in Funparktickets investiert. Montag ging es noch kurz an den Strand an dem wir noch ordentlich Sonne getankt haben und dann ginge auch schon wieder zurück zum Bus..

Das Wetter hat mittlererweile subtropischen Status erreicht, superwarm, schwül und ab und zu ein Gewitter. Dieses Wochenende geht es endlich an den Strand!

Da Mareike leider immer noch nicht wiedr so ganz auf den Beinen ist stand dieses Wochenende ausschliesslich Uni-Bewerbungen abschicken auf dem Programm.

Das Haus hatten wir zum Glück für uns, da meine Gasteltern zu ihrem Strandhaus gefahren sind. Mareike und ich haben grade einen abendspaziergang gemacht weil es so schönes Wetter war, so weit, so gut.

Auf dem Rückweg zu meinen Haus haben wir leider unfreiwillig Bekanntschaft mit einer kleinen schwarzen Schlange gemacht.

Sie zeigte sich ziemlich empört darüber, dass Mareike leider über sie drüber gestampft ist, sodass besagte Schlange unvermittelt die arme Mareike ins Bein biss.

Diese wiederum wusste auch garnicht wie ihr geschah. So schnell wie möglich sind wir nach Hause und haben gewählt.

Das entspricht der amerikanischen Emergencyhotline. Nach fachmännischer Bekundung wurde die Schlange allerdings für ungiftig befunden und somit weigerte Mareike sich einliefern zu lassen.

Meine Gasteltern haben sich echt lieb gekümmert, zum ersten Mal war ich doch froh dass die im Haus waren.

Nach einer Stunde habe ich Mareike irgendiwe ins Auto gepackt und sie nach Hause auf die Couch manövriert.

Sie hat einen echt angeschwollenen Knöchel und kann keinen Meter alleine laufen.. Habe sie grade besucht um ein bisschen Beistand zu leisten?

Sie liegt übrigens auf der Kinderstation und passt nicht ganz in ihr Bett? Wo ist die Zeit geblieben?

Jetzt haben wir schon Mai! Der Erste Tag des Mais wird hier nicht gefeiert, was ich ziemlich schade finde.

Ich habe deshalb mehr oder weniger Freitag meine eigene Party veranstaltet, da meine liebe nette Gastfamilie an ihr Strandhaus gefahren ist und mich hier alleine gelassen haben.

Man konnte es auch als Collegeabschluss sehen, da mein Englischkurs nun vorbei ist und ich meine Kollegen gefragt habe ob sie nicht vorbeikommen wollten.

Vorher waren wir noch in der Cheesecakefactory essen. Unter der Woche hat sich mein Gastkind beim Cityrollerfahren die Lippe aufgeschlagen, welche dann im Krankenhaus genäht werden musste.

Grade wieder Zuhause angekommen, zieht sich der Kleine die Fäden einfach wieder raus! Also nochmal wieder ins Krankenhaus. Meine Gasteltern waren nach der Aktion dementsprechend genervt..

Dena, meine Freundin aus der Trainingschool ist im Rematch und zieht Dienstag nach New York, deshalb haben wir uns vorher noch einmal getroffen.

Den Rest des Tages hatte ich das Haus endlich nur für mich von der Katze mal abgesehen, die wollte aber auch nicht viel von mir wissen.

Sonntag morgens sind Mariana, Luisa und ich dann spontan nach Baltimore zum Sixflags gefahren und sind ganz viel Achterbahn und Karoussell gefahren: Wochenenden können so schön sein!

Am, Train und noch viele andere Sänger waren da und haben darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig Umweltschutz sei. Das Konzert war natürlich gut besucht bei bestem Wetter, sodass viele trotz Eincremens am Ende ziemlich verbrannt waren?

Selina und ich hatten auch erstmal riesige Schwierigkeiten uns zu finden, auch wenn es sich im nachhinein rausgestellt hat, dass wir die ganze Zeit nur 30m voneinander entfernt standen?

Sonntag hab ich mir Caroline geschnappt, da ich ja ihren Geburtstag letztes Wochenende etwas unfreiwillig verpasst hatte. Sie durfte sich aussuchen was wir machen, also sind wir zusammen ins Nagelstudio bin ich noch nie in meinem Leben gewesen!

Mein letztes Wochenende war zielich zugestopft und leider konnte ich mich nicht aufteilen um an zwei Orten gleichzeitig zu sein, auch wenn ich es echt gerne gewollt hätte.

Freitagabend bin ich also wie gewohnt von Zuhause ausgezogen, da Mareike und ich einen Harry Potter Marathon mit selbstgemachtem Brokkoligratin, Apfelschorle und Keksen veranstaltet hatten.

Ich hätte nie im Leben gedacht, das mich Apfelschorle so glücklich machen könnte. Im Aldi hier haben sie diese Woche Apfelschorle importiert und verkauft.

D Seitdem ich hier bin, bekomme ich nämlich nur chlorhaltiges kohlensäurearmes Leitungswasser zu Trinken. Lange Rede kurzer Sinn, war ein geiler Abend auch wenn wir irgendwo beim dritten Teil eingeschlafen sind.

Mein zweiter Collegekurs, "Business Writing", welcher jeden Samstag morgen von 9 bis 12 stattfindet, hatte vor wenigen Wochen begonnen und löst himmeljauchzende Begeisterung aus.

Wir haben uns diesen Kurs irgendwie anders vorgestellt. An den Ticketautomaten stand eine Schlange von etwa Menschen. I am not kidding.

Ganz Washington war auch komplett überfüllt, uns war anfangs garnicht so bewusst, warum. Die Suche nach einer Toilette hat sich auch als schwierig ereignet, unter einer Stunde Wartzeit war nichts zu machen.

Warum jetzt da ganze Spektakel? In Washington wird das erblühen der Kirschblüten gefeiert, welche dieses Jahr aufgrund des langen Winters ziemlich lange auf sich warten lassen haben.

Es gab anscheinend eine Parade durch DC, allerdings hatten wir wenig Zeit dafür. Auch die ganzen Cherry Blossoms Kirschblüten für die Washinton anscheinend berühmt ist, haben wir nicht wirklich gefunden.

Wahrscheinlich müssen wir nächste Woche nochmal herkommen. Gegen frühen Nachmittag haben wir dann Selina und Rebekka gefunden, mit denen ich dann nach Maryland weitergefahren bin und Mareike, die abends arbeiten musste, ist in die entgegengesetzte Richtung wieder nach Hause gefahren.

Bei Selina angekommen haben wir uns alle geduscht und fertiggemacht um zum Navy Ball zu gehen, für welchen wir Tickets im Internet gekauft hatten.

Gegen 7pm war Einlass und da das Academygelände nicht weit von uns entfernt war, waren wir um halb 7 da. Es gab einen offiziellen Teil und danach wurde die Tanzfläche eröffnet.

Der Ball fand in einer Basketballhalle statt, man hatte also das komplette feeling, wie man es aus den Filmen kennt!

Im Zweiminutentakt sind wir von uniformierten Navyguys zum Tanzen aufgefordert worden, was schon ziemlich komisch war, weil das in Deutschland normalerweise nie passiert.

Auch wenn auf dem ganzen Ball kein einziger Tropfen Alkohol ausgeschenkt wurde, tat es der guten Laune sämtlicher Anwesender keinen Abriss.

Bis um Mitternachtging das fröhliche Treiben, danach wurden die Türen wieder geschlossen. Wir hatten uns entschieden nicht noch weiter zu gehen, da wir sowieso nirgendwo reingekommen wären und auch alle ziemlich müde waren.

Am Sonntagmorgen wollte ich eigentlich so früh wie möglich wieder in Virginia sein, da mein Gastkind Geburtstag hatte und ich sowieso schon ein schlechtes Gewissen hatte weil ich ihre Geburtstagsparty am Tag davor verpasst hatte.

Erinnert ihr euch an euren siebten Geburtstag? Also ich habe mit meinen Kameraden Topfschlagen und Mehlschneiden gespielt und dann auf einem Spielplatz einen Drachen steigen lassen.

So war ich glücklich und zufrieden. Wie sieht eine amerikanische Geburtstagsparty aus? Durch einige Zwischenfälle kam ich erst abends wieder Zuhause an.

Sie selbst hat sich total darüber gefreut, denn alles was sie von ihren Au Pairs geschenkt bekommt ist ihr heilig. Und Chase war auch komplett angepisst, weil er den ganzen Tag wohl überhaupt keine Aufmerksamkeit bekommen hat.

Die letzten Tage waren extrem ereignisreich, da ich ja wieder arbeiten musste und meine Familie mich jeden Abend danach abgeholt hat.

Einmal waren wir mit der Gastfamilie zusammen in der Cheesecakefactory essen, dann waren wir Dienstagabend bowlen und gestern Abend waren wir noch bei Jane und Michael in Alexandria zum Dinner eingeladen.

Bevor dieses Abenteuer allerdings zuende geht, habe ich noch ein paar Dinge auf meiner To-Do-Liste stehen, die noch abgearbeitet werden müssen: Familie vor dem Lincoln Memorial,.

Familie vor der Freiheitsstatue: Mit der Fähre sind wir an der Freiheitsstatue, Ellis Island und der Brooklyn Bridge vorbeigefahren, auf dem Timessquare waren wir, auf dem wir sogar auf einem Bildschirm angezeigt wurden, den Broadway sind wir abgelaufen, das World Trade Center und das Memorial am Ground Zero haben wir besichtigt, das Empire State Building sind wir hochgefahren und hatten einen atemberaubenden Ausblick!

Seit Sonntagabend hat sehnsüchtig erwartet meine Familie amerikanischen Boden betreten! Meine Gastfamilie ist zurzeit in Florida, Verwandte besuchen, deshalb hatten wir das Haus die ganze Woche für uns.

Naja, mal abgesehen von der Katze. Ich freue mich total darüber, dass sie hier sind, aber es ist auch so, dass hier garde zwei Welten aufeinander prallen die irgendwie nicht zusammengehören.

Auf einmal sitzt die ganze Familie in meinem Auto, was ich hier so garnicht gewöhnt bin. Papa musste leider beruflich spontan zwei Tage nach Canada, deshalb ist er im Moment nicht hier.

Bisher waren wir zweimal in Washington, wo wir meine Tante und meine 8-jährige Cousine Maja getroffen haben, die mehr oder weniger zufällig auch grade Urlaub in DC machen.

Und auch an meine Cousinen Annika und Jenna die mir so tolle Geschenke gebastelt haben, ich hab mich so gefreut!! Melanie und ihre Mutter, sowie zwei Tanten und Cousine sind auch grade hier in der Umgebung unterwegs, sodass wir Mittwoch ein riesiges Dinner bei uns Zuhause abgehalten haben.

Mareike habe ich adoptiert, die gehört jetzt auch einfach mit zur Familie, weil sie leider als Einzige keinen Besuch bekommt: Nach viel zu langer Zeit haben wir endlich wieder ein Schlinawochenendd geregelt bekommen, was bedeutet, dass ich nach der Arbeit am Freitagabend mit der Metro einmal quer durch Washington gedüst bin.

Schönes Movie, ist weiter zu empfehlen. Hätten wir auch gerne getan.. Sonntag morgens ging es dann früh los nach Washington DC, da dort eine Parade entlang der Constitution Road veranstaltet wurde.

Was man jetzt genau an diesem Tag feiert hat sich mir nicht ganz entschlossen, es war auf jeden Fall alles grün und es hat irgendwas mit Irland zu tun.

Nach der letzten Schneehorrorwoche wird es hier endlich wärmer! Den Winter hier muss ich nicht noch einmal haben ehrlichgesagt. Letztes Wochenende haben wir also einen Roadtrip nach Pittsburg gemacht um Melanie zu besuchen und die Stadt zu besichtigen.

Das wichtigste war aber eigentlich dass wir nach zwei Monaten endlich mal wieder was zusammen gemacht haben.

Samstag morgens ging es los, nachdem uns Hanna nach wenigen Stunden Schlaf auf meiner Couch hochmotiviert aus dem Bett geschmissen hat.

Fast 5 Stunden sind wir quasi immer nur geradeaus gefahren, zu sehen gab es: Nur etwa eine Meile von Melanies Haus entfernt waren die Fenster der Häuser zerschlagen, die Häflte der Gebäude war definitiv unbewohnbar und es sah echt ungepflegt aus.

Und so auch der Rest von Pittsburg. Melanie wohnt zum Glück im reicheren Viertel. Nach einer Stadtrundfahrt war uns klar: Hier wollen wir später nicht wohnen!

Die Universität war dennoch ganz schön und auch der Blick von einem Aussichtspunkt. Wie erregt man als Frau Aufmerksamkeit? Man parke sein Auto an einer belebten Strasse und öffne die Motorhaube: D Wir konnten uns zwar ziemlich gut alleine helfen, allerdings sahen das die meisten männlichen Passanten anders und standen quasi Schlange um uns zu helfen.

Wir sind sogar noch auf eine Party eingeladen worden: Am Sonntag mussten wir leider wieder die Heimreise antreten, was wären wir gerne länger geblieben!

So, mittlererweile habe ich das Gefühl, das ich nicht in Virginia bin, sondern in Alaska. Hier sind heute etwa 10 Inches Schnee gefallen, was so 25 centimetern entspricht.

Dabei ist es fast schon Frühlingsanfang!! Hier fällt natürlich durchgehend die Schule aus, was mein Leben hier unnötigerweise ziemlich anstrengend macht.

Zumal ja abends das College stattfindet. Morgen fahren wir nach Pittsburgh um Melanie zu besuchen? Da Amerika diese Woche nochmal vom Winter heimgesucht worden ist und die Kinder 6 Tage Zuhause waren, zur Freude des Au Pairs, kann ich es nicht mehr abwarten bis endlich der Frühling kommt!

Am Wochenende waren Mareike und ich eingesperrt, weil es 30cm Neuschnee gab. Dieses Mal ist es mit der Faulheit hier echt zum Höhepunkt gekommen: Freitagabend, nachdem wir noch bei den Philipinern gewesen sind, sind wir ins Bett gegangen und Sonntagmorgen wieder aufgestanden?

Mangels Ideen habe ich Caro beigebracht wie man einen Kopfstand macht. Sie hat auf jeden Fall Talent? Ohne playdates hätten wir die Woche vermutlich nicht überlebt.

Mein Kind ist übrigens der mit dem Keks im Mund? Wir haben sogar einen Herzteppichboden im Badezimmer!

Es ist also alles extrem kitschig und mal wiedr total übertrieben.. In der Schule hatten die Kinder soager richtige valentinesparties, sie gingen mit pinken Klamotten zur Schule und kamen mit Bergen von kitschigen Kärtchen wieder zurück.

Eine Karte hab ich bekommen Juhuuu! Könnt ja gespannt sein wer die wohl bekommt. Das ganze dient natürlich nur der Industrie. Ich halte von dem Tag nichts, ich will an den anderen Tagen ja auch geliebt werden und nicht nur am valentinesday.

Hier ist heute ein Überlebenspaket von Mama mit Socken und Schokolade angekommen! Hier ist es immer noch arschkalt, aber jetzt werde ich wohl nicht mehr frieren!

Montag ist übrigens Presidentsday. Ein weiterer Feiertag, den ein Au pair in Amerika nicht braucht! Dort liegen etwa Es ist auf jeden Fall eine Art Touristenaktraktion, da auch Kennedy dort begraben wurde.

Man geht dort durch einen riesigen Park, auf dessen Rasenfläche parallel angeordnet unzählige Grabsteine stehen, die alle gleich aussehen, egal wo man hinsieht.

Meine Familie hat allerdings was besseres vor, deshalb muss ich als einzige alleine hin. Viele von euch fragen sich vielleicht, warum ich als Au Pair zum College muss.

Ich bin offiziell als Austauschstudentin hier und muss deshalb zusätzlich zu meiner Arbeitszeit von 45h die Woche auch noch eine bestimmte Anzahl von Credits machen.

Der Campus ist riesig, da kann man sich schnell drauf verlaufen. In meiner Class sitzen 13 Leute, hauptsätzlich Au Pairs.

Es ist eigentlich ganz normaler Englischunterricht, so wie man ihn kennt, auch wenn man Frau Benekes Leistungskursunterricht eher schwer vergleichen kann: Der Anspruch ist jetzt auch nicht so hoch, liegt aber auch daran, dass ich eine Kurs unter meinem Level nehmen musste, weil es der einzige war, der mit meinen Arbeitszeiten kompatibel war: Heute war wohl einer der schlimmsten Tage hier überhaupt, weil dies der Tag war, an dem meine kleine mexikanische Freundin Aby nach Hause geflogen ist.

Wir haben gestern Abend noch bis in die Puppen zusammengesessen, gelacht, geweint und Videos angeschaut. Heute Morgen um 10 haben wir sie dann alle zusammen nach Dulles zum Flughafen gebracht.

Ich werde sie vermissen!! Nach ausgiebigen 13h Schlaf sind wir in New Jersey am Sonntag morgen mexikanisch essen gegangen.

Aby war natürlich der glücklichste Mensch der Welt, wohingegen Mareike und ich alleine schon an der Speisekarte verzweifelt sind? Später sind wir zum Central Park gefahren, welcher im Winter nicht so spektakulär ist.

Dies war echt sehenswert und man konnte sich sogar den Preis der Eintrittskarte selbst aussuchen. Als ich vor einem halben Jahr dass letzte Mal hier war, war es etwa 40 Grad wärmer!

Wir haben uns für "das Phantom der Oper" entschieden und waren noch in einem Madame taussaud-ähnlichem Museum in dem man alles mögliche ausprobieren konnte.

Nachmittags sind wir ins Theather, es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Kostüme und das Bühnenbild waren awesome. Von der Handlung hab ich allerdings nicht alles verstanden, hätte ich aber wahrscheinlich auch dann nicht, wäre es auf Deutsch gewesen.

Auf dem Times Square waren wir auch noch, wenn auch nicht lange weil man sonst zum Eiszapfen gefrieren würde. Weil man hier gerne spontan ist, sind wir heute Skifahren gegangen.

Dazu sind wir all the way nach Pennsylvania gefahren, zu einem Berg auf dem man skifahren kann. Den kann man leider nicht mit den Bergen vergleichen, die wir in Österreich gewohnt sind.

Es gab lediglich 3 Lifte und 5 kurze Abfahrten, dass war für einen Tag aber in Ordnung. D Bei Mareike hat es am Ende auch ganz gut geklappt.

Ich selbst hab mich ab und zu mal aus dem Staub gemacht um vom Anfängerhügel wegzukommen: Freitagabend waren wir ein letztes Mal alle zusammen in der Cheesecakefactory Essen um Melanie zu verabschieden, die wir dann Samstag morgen schweren Herzens zum Flughafen bringen mussten?

Jetzt gibt es noch ein Wochenende mit Aby und dann bleiben nur noch Mareike, Hanna und ich übrig. Schon komisch, wenn man bedenkt dass wir vor zwei Monaten noch zu siebt waren..

Morgen fällt wegen Schnee endlich wieder die Schule aus! Ich glaube meine Kinder waren im ganzen Januar vielleicht 3 Tage in der Schule.

Mir gehen langsam die Ideen aus, die zu beschäftigen.. Dieser amerikanische Feiertag wird komplett überbewertet. D Caro konnte ich übrigens fürs "Malen nach Zahlen" begeistern.

Das war sterbenslangweilig vor allem weil wir an dem Abend davor auf einem winetasting bei Abys Hostfamily eingeladen waren.

Wenn die beiden erstmal weg sind und für mich das College anfängt, wird die Zeit nur noch halb so witzig: Zu allem Überfluss hat es letzte Woche Dienstag hier auch noch wie blöd geschneit, weshalb die Kinder natürlich schulfrei hatten.

Jetzt ist der Schnee seit heute wenigstens von den Strassen runter, dafür hat sich für heute Nacht aber schon wieder Neuer angekündigt.

Es waren höchstens 10cm, aber hier in Amerika sind die was Schulausfälle angeht recht umtriebig. Eigentlich stand einem super Wochenende nichts im Wege, ich hab sturmfrei, Abys neues Au Pair Desiree ist angekommen und wir hatten so viel vor dieses Wochenende..

Freitagabend noch hab ich ausgiebig mit meiner Clique geskypt und einfach nur Bock auf ein schönes Wochenende. I dont want to ruin your weekend but i decided to sent you to rematch, by the way.

Kathleen Lcc is coming tomorrow. Wir haben ja wohl den Schock unseres Lebens bekommen. Da haben wir nie mit gerechnet! Da nimmt die mir einfach mal völlig grundlos meine Freundin hier weg!

Und Abigail geht auch bald. Hier wird sich einiges ändern in der nächsten Woche.. Amerikaner sind so arrogante hinterlistige und oberflächliche Menschen!

Werdet niemals Au Pair! Desiree hat natürlich gleich an ihrem ersten Tag hier die geballte Ladung Frust abbekommen, was mir echt leid für sie getan hat..

Es ist jetzt so ausgegangen, dass Melanies Familie ein männliches Au pair namens Pascal bekommen wird und Melanie wahrscheinlich nach Pittsburgh gehen wird.

Nathalie und ihr Freund sind auf der Durchreise nach Miami an unserer "Weihnachtsfeier" am Da sind wir dann noch am Lincoln Memorial vorbei.

Auf jeden Fall habe ich den Mädels und Jungs unsere Tradtion vom Teufelskreis spielen nähergebracht, was dank diversen Extraregeln in echt witzigen Konversationen geendet ist.

Chickennuggets aber pronto Bitch! Gestern hatte Hanna dann sturmfrei, was auch in einer echt crazy Party geendet ist. Vor allem weil die Mexikaner dieses Mal in der Überzahl waren.

Dementsprechend sind dann am nächsten Tag alle tot gewesen: An wzei Tagen hab ich mir die dann "ausgeliehen" und hab versucht ihnen die amerikanische experience so nah wie möglich zu bringen: Ich bin auch der Meinung, dass das relativ gut geklappt hat.

Wir waren am National Harbor, sind Chilli essen gegangen, haben Alexandria gesehen, haben Lasertag gespielt und waren im Hooters essen.

Über meine Weihnachtsgeschenke habe ich mich natürlich auch sehr gefreut! Auf diesem Weg habe ich Jane und Micheal auch nochmal wiedergesehen.

Abby und ihr Bruder, der auch über Weihnachten zu Besuch war, waren auch den ganzen Tag dabei. Im letzten Jahr ist so viel passiert, viel Schönes, aber auch Trauriges.

Ich glaube, dass dieses Jahr das ereignisreichste überhaupt gewesen ist. Es kommt mir wie gestern vor, dass wir noch alle in der Schule gesessen haben.

Doch jetzt haben sich für viele die Wege getrennt. Mein Weg hat mich Kilometer von zuhause weg, hierhin geführt und bin jetzt schon fast 5 Monate hier.

Hier ist auch so unglaublich viel passiert, dass ich es hier nie alles auflisten könnte. Ich freue mich auf jeden Fall auf alles, was hier noch vor mir liegt, aber auch darauf, euch dieses Jahr alle wiedersehen zu können.

Dieses Jahr Silvester war wahrscheinlich das am schlechtesten geplante überhaupt. Normalerweise fangen meine Clique und ich ja schon im Oktober an zu diskutieren: D Diesmal haben wir erst abends am Naja gut, wir haben bis zuletzt auf eine Alternative gehofft, die sich aber leider nicht ergeben hat Mareike und Hanna waren in New York, weshalb sowies nur Melli, Aby, Carlos und ich übrig waren.

Bei uns wars nicht so spektakulär, wir haben den Countdown in NewYork am Fernseher verfolgt und dann eine Flasche Sekt aufgemacht.

Nach diversen Trinkspielen der Phillipiner war Melanie dann irgendwann done und wir sind nach hause gefahren: Dezember sind wir um 3 Uhr nachmittags zur Kirche gegangen.

Der Gottesdienst hat sich nicht wirklich von unserem unterschieden. Man konnte sogar jeden Satz und jedes Gebet wortwörtlich ins deutsche übersetzten.

Ich glube ich bin in meinem Leben noch nie so fein Essen gewesen! Am Ende des Dinners musste ich dann die ganze Familie nach Hause fahren, weil meine Gasteltern nicht mehr fahrtüchtig waren: Morgens um 6 Uhr standen dann die Kids vor meinem Bett und haben mich rausgeschmissen: Ich hab auch einiges bekommen, sowohl aus Deutschland, als auch von meiner Hostfamilie.

Den Tag über haben die Kinder mit ihren Geschenken gespielt Caro hat ein Ipad bekommen, warum hab ich keins? Ein Drittel der Zeit hier ist heute schon rum!

Weihnachten und das neue Jahr stehen schon vor der Tür! In diesen vier Monaten hier habe ich mehr erlebt, als in jedem Jahr bisher zusammen.

Auch wenn hier auch nicht immer die Sonne scheint und es hier wirklich manchmal Tage und Momente gibt, an denen ich einfach nur meinen Koffer packen will, überwiegen auf jeden Fall die schönen Seiten hier.

Es gibt hier einfach so oft diese Marmeladenglasmomente, die man einfach nur festhalten will.. Samstag kommt die Heimat aber schon wieder ein Stückchen näher, wenn Patrick und Adrian sich auf den Weg über den Teich machen.

Ich freu mich schon ganz doll auf euch! Gestern haben Abigail, Melanie und ich Marmeladenkekse und Schokokrossies gebacken. Abigail wollte die Schokokrossies wirklich in den Ofen schieben: Die Mall ist natürlich auch entsprechend weihnachtlich geschmückt!

Ich bin dieses Wochenende ausgiebig shoppen gewesen und habe drei veschiedene Malls gesehen. Und es war überall echt voll!

Naja ist ja auch eigentlich eine Woche vor Weihnachten auch kein Wunder. Meine Haare sind jetzt endlich wieder dunkelbraun, ich konnte das blond nicht mehr sehen und im Kino.

Da haben wir Horrible Bosses 2 geguckt, der war echt empfehlenswert: Wir haben hier in Amerika doch tatsächlich einen Weihnachtsmarkt gefunden!

Dieser fand in Reston statt, organisiert von der deutschen Bundeswehr, die dort stationiert ist. Es gab Bratwürstchen, Waffeln, Wurst und Glühwein.

Dazu noch deutsche Weihnachtsmusik. Das Event hat natürlich Au Pairs und Deutsche aus dem ganzen Umkreis angezogen, wir haben viele neue Leute kennengelernt!

War wirklich ein guter Abend. Selbst die Amerikaner hatten wohl gefallen an dem Weihnachtsmarkt, die es hier sonst leider so gut wie garnicht gibt: Arbeit für diese Woche ist getan, nichts wie los ins nächste Abenteuer!

Dort war es leider ziemlich nass und kalt! Mein Patenonkel Lothar hat uns vom Flughafen abgeholt und zu Hotel gebracht. Es war arschkalt darin, es hat reingeregnet und es gab nur ein Gemeinschaftsbad, welches man nicht gerne freiwillig aufsuchen wollte.

War aber nicht so wild, weil wir eh nur zwei Nächte dort geschlafen haben. Hier wäre dann einmal der Spabereich zu bewundern:.

Gesehen haben wir einiges! Wir waren auf dem Harvardcampus, der echt schön war! Hätte ich das Geld dafür, und die nötige Intelligenz, würde ich mich dort sofort einschreiben!

Auf dem Prudential Towerhatten wir einen atemberaubenden Ausblick ,mehrere Parcs haben wir gesehen und eine echt schöne Einkaufsstrasse. Am Sonntag sind wir dann den Freedomtrail abgelaufen, d.

Diese Linie zu findn, war garnicht so einfach, wie wir uns das vorgstellt hatten. Gefunden haben wir sie auch erst, als wir schon mitten darauf standen.

Wir sind an vielen wichtigen Gebäuden vorbei, einem Friedhof,. D und an vielen Cafes vorbeigekommen, in denen wir uns aufwärmen konnten.

Es war nämlich leider verdammt kalt draussen: Nachmittags haben wir uns ein Basketballspiel angesehen, Boston vs, Washington!

Wir hatten Tickets ganz vorne und es war echt ganz cool. Das Spiel ist ungefähr zigtausendmal unterbrochen worden, von Werbepausen und Cheerleadereinlagen.

Es war genauso wie in den Filmen! Es hätte mich garnicht gewundert, wenn jemand plötzlich angefangen hätte zu singen und daraus eine Musicalnummer geworden wäre: Das Wochenende war natürlich viel zu kurz, trotzdem haben wir aber eine Menge gesehen!

Danke Lothar für die das tolle Wochenende! Als ich Montagmorgen nach Hause kam und das Haus gesehen habe, hat mich fast der Weihnachtsschlag getroffen!

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Robben Island ist von bis eine Gefängnisinsel vor Kapstadt gewesen, auf welcher Nelson Mandela 18 Jahre lang gefangen gewesen war.

Die Insel ist auf dem Foto vom Tafelberg aus hinten links gut zu sehen. Heute ist die Insel ein Museum durch welches man von einem ehemaligen Gefangenen geführt wurde, der von seiner Zeit im Gefängis erzählte.

Die Gefangenen dort wurden aus mehr oder weniger politischen Gründen dort festgehalten und mussten 5 Tage die Woche in einem Steinbruch dort arbeiten.

Die Zellen zu sehen war sehr eindrucksvoll. Da das Wetter weiterhin auf unserer Seite stand, haben wir noch einen dritten Versuch gestartet endlich ziplinen zu gehen.

Diesmal waren wir bei strahlendem Sonnenschein unterwegs und wir haben die Fahrten zwischen den Bergen sehr genossen.

Die Seilbahnen waren alle zwischen 90m und m lang und führten an Wasserfällen vorbei. Leider war unser Urlaub danach wieder vorbei, wir sind insgesamt über km mit dem Auto durch Südafrika gefahren und die Natur sowieso die Leute die wir auf dem Weg kennenlernen durften waren einmalig.

Ausnahmslos alle unsere Unterkünfte und airbnb hosts waren klasse! Von Kapstadt aus nahmen wir dann den Flieger zurück nach Johannesburg, von wo aus Melanie und Jakob zurück nach Amsterdam geflogen sind und ich den Zug zurück zur Universität genommen habe.

Dieser Urlaub kann ich definitiv zu meinen schönsten Erlebnissen zählen und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Möglichkeit gehabt habe!

Abends ging es dann weiter nach Hermanus, wo wir mit einem Boot hinaus aufs Wasser gefahren sind um Waale zu beobachten.

Diese Tiere sind echt riesig und wir haben bestimmt davon aus allernächster Nähe gesehen, da sie gerne an der Wasseroberfläche schwimmen und sich sonnen.

Ein weiterer Stopp mit zwei Übernachtungen hatten wir in Stellenbosch, einem bekannten Ort mit vielen Weingärten.

Von dort aus wollten wir eine Cape Canopy tour machen, auch Ziplining genannt, wobei man wie im Hochseilgarten mit einer speziellen Rolle Seilbahn zwischen den Bergen fahren kann.

Dort angekommen wurden wir fertig angezogen und bekamen eine Einweisung. Über ein Walkie Talkie berichtete ein Guide, der schon oben war, dass das Wetter zu schlecht sei um die Tour zu fahren, sodass wir unverichteter Dinge wieder umkehren mussten.

Von einem älteren Pärchen erfuhren wir von einem Cheetah Center, in welchem man Geparden streicheln könne. Als alternatives Programm sind wir also dorthin gefahren und durften gegen eine Spende einen Baby-Geparden streicheln.

Die Geparden, die dort leben sind alle in Gefangenschaft aufgewachsen erfuhren wir später und dienen dazu Geld zu sammeln um Schäferhunde auszubilden welche später an Farmer verschenkt werden.

Die Hunde vertreiben dann die Geparden von den Bauernhöfen Dies lernen sie im Center sodass die Geparden wiederum nicht von den Farmern erschossen werden.

Alles in allem dient das Center der Erhaltung der stark vom Aussterben bedrohten Tiere. Einen Tag später machten wir in Stellenbosch ein Wine-Tasting, da es sehr viele Weinvertriebe dort gab.

Nachdem wir also fast eine Woche lang auf der Garden Route verbracht hatten, ging es einen Tag später gestärkt nach einem guten Frühstück begleitet von mehreren Hühnern zur letzten Destination, Kapstadt.

Dort konnte man wunderbar wandern, was wir natürlcih auch gemacht haben. Über eine kleine Brücke konnte man laufen und die Aussicht geniessen.

Dort angekommen, wollten Melanie und ich uns das Spektakel aber natürlich nicht entgehen lassen, also kauften wir uns zwei "Walker-Tickets".

Mit diesen Tickets durften wir durch einen Gang laufen welcher direkt unterhalb der besagten Brücke verlief und zur eigentlich Sprung-Platform führte, welche sich in der Mitte der Brücke befand.

Zusammen mit etwa 15 weiteren Leuten, davon etwa die Hälfte Springer, sind wir durch einen schmalen Gang gelaufen, welcher einen durchsichtigen Boden hatte.

Beim Blick nach unten ist einem direkt ganz anders geworden. Nach und nach sind Jakob, welcher dies zum dritten Mal tat, und alle anderen hinuntergesprungen.

Nachdem alle wieder oben waren und die Guides eigentlich schon alles wieder aufgeräumt hatten frage der Instruktor noch ob noch jemand springen wollte, sonst würden wir wieder zum Ausgang gehen.

In dem Moment muss ich wohl vorgetreten sein und gesagt haben, dass ich noch springen wolle. Zwei Minuten später war ich fertig prepariert und habe den "Sprungvertrag" unterschrieben.

Fest an beiden Beinen angebunden schubsten mich die Guides dann von der Kante. Kopfüber ging es dann in die Tiefe und ich muss sagen, dass es besser war als jede Achterbahn.

Im freien Fall fühlt man sich wie schwerelos. Unten angekommen spürt man allerdings, dass die Schwerkraft immer noch wirkt. Nach einer für mich nicht weiter bestimmbaren Zeit kam ein Guide um mich wieder hochzuziehen, sie Frage wo ich herkomme konnte ich in dem Moment nicht beantworten: Meine Höhenangst habe ich nun überwunden, was sich im weiteren Verlaufe unserer Reise herausstellte.

Wenn ihr jemanls die Gelegenheit sowas zu machen, lasst sie euch nicht entgehen! Angst ist nur vorrübergehend. Wer das volle Video sehen möchte, der kann sich bei mir melden.

Nachdem wir uns in Nelspruit unter einem Strohdach gut ausgeschlafen hatten, fuhren wir mit dem Auto wieder zurück nach Johannesburg und gaben dort unser Auto wieder ab.

Von Joburg ging es dann, gestärkt mit einem Clubsandwich, nach Port Elizabeth. Der Kellner konnte es nicht glauben, dass wir tatsächlich alle unser Essen aufgegessen hätten, das wäre noch nie passiert.

Naja, wir haben also Eindruck am Flughafen hinterlassen. In PE angekommen, haben wir uns zuerst einmal unseren neuen Mietwagen abgeholt uns sind dann zu unserer Unterkunft gefahren.

Da der Sushi Meister noch am aufräumen war und es sein letzer Arbeitstag war er ging zurück nach China bot er uns an für uns nochmal zu öffnen.

So kam es, dass wir uns von seinen Kreationen überraschen lassen durften und es war wirklich unglaublich lecker. Gut gelaunt spendierte dieser uns dann zuletzt unser Essen.

Ich habe vorher noch nie in einem Casino gespielt, wenn man von meinen Erfahrungen aus meiner Spielothek-Arbeit mal absieht.

Ich kenne die Regeln vom Roulette, allerdings hatten wir dort zuerst kein Glück. Viel mehr haben wir von Port Elizabeth nicht gesehen, wir sind am nächsten Tag direkt weiter gefahren.

Unser weiterer Weg lag direkt an der Küste, welche wirklich wunderschön anzusehen war. Es ist 5 Uhr morgens. Um Punkt 6 Uhr wird das Gatter geöffnet und man lässt uns mit unserem Mietwagen hinein.

Grade in dem Moment geht langsam die Sonne auf, wir fahren eine geteerte Strasse entlang, vorbei an beigefarbendem trockenen Gelände, besetzt von Bäumen und Büschen.

Wie treffen auf ein Wasserloch, welchem sich ein Büffel nähert. An einem anderen Wasserloch sonnt sich ein Alligator. Zwei Ohren gucken aus dem Wasser.

Gemächlich stapft ein Hippo aus dem Wasser und plantscht fröhlich herum. Vorbeifahrende Autos interessieren ihn nicht, genauso wenig wie herumstehende Strassenschilder.

Die werden einfach auf dem Weg zum nächsten Baum plattgetrampelt. Und da stehen zwei Giraffen gut getarnt am Strassenrand und drehen uns ihr Hinterteil zu.

Gegen Abend müssen wir vor Sonnenuntergang den Park verlassen und fahren zurück nach Phalaborwa. Einen Tag später stehen wir um 3 Uhr auf um zum südlichen Eingang zu fahren.

Dort finden wir andere Autos am Strassenrand, die einen Leoparden beobachten. Dieser hat sich zuvor ein Impala Antilope gerissen und dieses hoch oben auf einen Baum verfrachtet.

Der Leopard ruht sich darunter erstmal aus. Nach einiger Zeit frisst er das Impala vor unseren Augen, hängt es danach sorgfältig zurück und gönnt sich ein Mittagspäuschen.

In der Mittagssonne sind kaum Tiere zu sehen. Nachmittags treffen wir auf einiehe Rhinos, die es sich gemütlich gemacht haben und von weitem aussehen wie Steine.

Von weitem sehen wir eine Gruppe Löwen mit Jungtieren, die schnell im Gras verschwinden. Erst als wir nur noch ein paar Meter entfernt waren, bewegten sich die Löwen zum Strassenrand und guckten uns an.

Hätte ich meine Hand aus dem Fenster gestreckt, hätte ich sie anfassen können und wäre wahrscheinlich als Abendessen verspeist worden. D Pünktlich und überwältigt verlassen wir um 6 Uhr bei Sonnenuntergang den Park, in dem Wissen, dass wir alle wichtigen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung gesehen haben.

Wer sie vielleicht aus früheren Einträgen oder auch persönlich kennt, seit Samstag ist meine Österreichische Aupairfreundin mit ihrem Freund Jakob hier um mich zu besuchen und es ist mal wieder so, als ob keine Minute vergangen ist seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben.

Die Route zu fahren hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, der Blick auf die Wasserfälle und hinunter in den Canyon waren atembetraubend.

Abends kamen wir in Phalaborwa an, einem Ort nahe des Krügers. Dort haben wir bei einer Familie übernachtet, die bisher echt unschlagbar gastfreundlich war und uns Tipps für den nächsten Ausflug in den Krüger Nationalpark gegeben haben.

Ich möchte hier nun ein wenig von unserem Wochenendausflug ans Meer erzählen. Und zwar sind wir mit 12 Leuten, davon 5 mit Flugzeug, 7 mit dem Reisebus nach Durban gereist.

Ich hatte mich für den Bus entschieden, da dieser weitaus günstiger war und wir auch noch viel von der Landschaft gesehen haben. Nach einer 8-stündigen Busfahrt sind wir Freitag Abend endlich angekommen, sodass wir alle zusammen noch essen gegangen sind.

Hier ist einer der "Drakensberge" zu sehen, welcher zu einem Nationalpark gehört der zwischen Johannesburg und Durban liegt.

Den Samstag haben wir natürlich am Strand verbracht, das Meer ist dort eisblau und wird von vielen Surfern genutzt. Victorias Markt, wo man Souvenirs kaufen konnte.

Abends waren wir in mehreren Bars. Am Sonntag hat jede Zimmer-Gruppe selbst entschieden, was sie machen wollte, wir sind mit einem Uber Taxi in ein Naturreservat gefahren und sind 4 Stunden lang gewandert.

Der Ausblick war echt atemberaubend und wir haben sogar Zebras gesehen. Der Weg führte uns durch Wälder, an einem Fluss und einem Wasserfall entlang und hoch auf Berge, von denen man eine tolle Aussicht auf den Fluss hatte.

Da man hier sowohl in Durban als auch in Johannesburg nach Sonnenuntergang unbedingt ein sicheres Plätzchen aufsuchen sollte, kamen wir während unserer Wanderung ein bisschen unter Zeitdruck, da es hier schon um 5 Uhr dunkel wird.

Am Montag morgen waren wir noch kurz zum Frühstücken am Strand, bis es wieder in den Bus ging. Mit den Taxifahrten, dem Hostel und der Busfahrt haben wir insgesamt eine gute Ehrfahrung gemacht, wir haben relativ günstig gelebt und sind sicher von A nach B gekommen.

Insgesamt war es ein echt schöner Ausflug und wir werden im Sommer noch einmal wieder kommen: Dort haben wir uns ein holländisches Denkmal, sowie die Union Buildings angesehen.

Pretoria ist um einiges schöner als Johannesburg, es war echt ein schöner Ausflug! Die Stadt Johannesburg wurde gegründet, nachdem dort Gold gefunden wurde.

Mit dem Sightseeing Bus fuhren wir heute durch Downtown Joburg, wie es alle hier nennen, ausgestiegen sind wir nicht, da die Innenstadt nicht wirklich zu einem Spaziergang einläd.

Es gibt hohe braune Verwaltungsgebäude, aber viel mehr auch nicht. In dieser Umgebung leben alleine 4 Millionen Menschen auf sehr engem Raum.

Unterteilt ist diese in obere, mittlere und untere Klasse. In den oberen beiden "Klassen" gibt es eingezäunte kleine Häuschen, welche relativ günstig zu erwerben sind.

In der unteren Klasse wohnt man umsonst. Zwischen den Häusern laufen Ziegen und Hunde frei herum, die Kinder spielen auf der Strasse und versuchen durch Tänze und Kunststückchen Geld von der Touristen zu bekommen.

Man hat zwar aus den Medien schonmal hier und dort sowas in dieser Art gesehen, aber tatsächlich dort durch zu fahren, macht es wirklich real.

Die Grundversorgung, die in Europa selbstverständlich ist, von der können die Menschen hier nur träumen. Es gibt einen kleinen Markt im Soweto, wie ein Restaurant, in welchem wir zwei Stunden Pause gemacht haben.

Zu viert hatten wir unseren eigenen Tourguide, welcher im Soweto aufgewachsen ist und uns viel über die Geschichte und die Probleme mit Drogenkonsum in diesem Stadtteil erzählt hat.

Letzten Montag und am Mittwoch hatten wir auch schon zwei Spiele, da wir uns hier grade mitten in der Saison befinden. Pia, die zweite Austauschstudentin aus Oldenburg spielt auch mit mir in derselben Mannschaft.

Ich durfte auch von Anfang an durchgehend mitspielen, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe, normalerweise betrachte ich das Geschehen bei offiziellen Spielen immer eher vom Rand, beide "Matches konnten wir mit 3: An den Tagen, an denen wir kein Training haben, oder auch dann, gehen wir alle gemeinsam ins Fitnessstudio und nehmen dort an den Kursen teil, also habe ich in den letzten Tagen quasi an einem durchgehenden Muskelkater gelitten.

Dies ist aber auch ein sehr guter Ausgleich zum Unistress. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich tue tatsächlich was für die Uni und das nicht grade wenig.

Wen es interessiert und vielleicht ein bisschen Hintergrundwissen hat, hier möchte ich einmal etwas näher auf meine Kurse eingehen:.

Linguistik beschäftigt sich mit der Form der englischen Sprache, ich habe einen 2nd-Year-Kurs Phonetik gewählt, es geht also vor allem um Laute Konsonanten und Vokale und wie man diese klassifiziert und später gesprochene Texte transkribieren zu können.

Da ich genau dies in meinem letzten Semester in Oldenburg schon gemacht habe, komme ich ganz gut mit. Pia belegt diesen Kurs auch, sie ist allerdings schon im Master, deshalb ist der Stoff für sie schon etwas weiter weg.

In Literatur belege ich, wie schon gesagt, einen 1st-Year-Kurs. In diesem lesen wir 8 Bücher innerhalb von 12 Wochen und müssen zu zwei Büchern Essays schreiben sowie zwei Tutorien in Dichtung belegen, zu welchem wir noch einen weiteren Test schreiben.

Dieser Kurs ist sehr zeitaufwendig, da man nur eine Woche Zeit hat einen ganzen Roman aufzubereiten. Zuerst haben wir den "Great Gatsby" gelesen, im Moment ist "Sula" dran.

Es folgen noch "Hamlet" von Shakespeare, irgendwas von Charles Dickens und vier weitere Romane, die neu für mich sind. Es geht im wesentlichen darum, bestimmte Bakterienkolonien zu züchten um Antibiotika herzustellen und Herstellungsprozesse zu optimieren.

Also ist dies quasi eine Schnittstelle aus Mathe, Chemie und Biologie, wovon ich leider nur von letzterem Ahnung habe.

In dem dazugehörigen Praktikum stellen wir Biodiesel her, da dies eine aus Biomasse alternative Energiequelle darstellt.

Während dieses halbsemestrigen Kurses werde ich einen Essay und drei Praktikumsberichte abgeben müssen, meine Biologiefreunde wissen bestimmt, wie aufwendig sowas sein kann.

Ingesamt darf ich bis zu vier Kurse belegen, wir internationalen Studenten haben allerdings schnell bemerkt, dass Kurse vom Arbeitsaufwand völlig ausreichend sind, da der Anspruch hier meiner Einschätzung nach über dem Anspruch der deutschen Universität liegt.

Am Freitag kam endlich die Nachricht, dass fuer Clara und mich jeweils ein Zimmer im Internationalen Haus frei waere, sodass wir endlich umziehen konnten.

Es war zwar nicht so, dass es uns in der Jubilee Hall nicht gefallen haette, aber so sind wir näher an den anderen Studenten dran, näher am WLAN und jede von uns hat ihr eigenes Schlafzimmer.

Mit meinem Zimmer habe ich allerdings kein Glueck gehabt. Jeder Raum hier ist etwas anders aufgeteilt, die Wände sind oft schief und der Architekt meines Zimmers hat irgendwie nicht an ein Fenster gedacht.

Meistens bin ich allerdings sowieso nur zum Essen und Schlafen dort. Weiterhin gibt es hier einen Gemeinschaftraum, welcher der einzige Raum mit Internetempfang ist und zum Glueck genau unter meinem Raum liegt, sodass ich auch noch was davon habe.

Es gibt noch eine Waschkueche und einen Fernsehraum, sowie einen Spieleraum mit Billardtisch und einen Kicker.

Achja, es ist hier übrigens fast alles eingezäunt, auch jedes Fenster hat ein eigenes Extragitter. Meine Kuechenzeile war leider nur sehr spärlich bestueckt, ich glaube, dass die Putzfrauen am Ende des Semesters die Einrichtungen verhoeckern, die von den Studenten hinterlassen werden..

So musste ich mir also Topf, Pfanne, Schneidebrett, Dosenoeffner und Spuelzeug in der Mall besorgen, alles wichtige einzukaufen hat fast das gesamte Wochenende in Anspruch genommen.

Samstag Abend waren wir in einem Nachtclub, es gibt um den Campus herum sehr viele Bars und Clubs, in welche man allerdings nicht allein reingehen sollte.

Da in dem Club, in dem wir waren, nur Techno lief und es dazu viel zu voll war, bin ich nicht lange geblieben. Man bewegt sich hier ausserhalb des Universitätsgelaendes am guenstigsten und am sichersten mit Uber fort.

Wer Uber nicht kennt: Das ist eine Taxiapp, welche mit den herkoemmlichen Taxiunternehmen konkurrieren und durch private Fahrer welche man durch die UberApp anfordern kann, laeuft.

Diese App ist in Deutschland allerdings verboten. Nachdem ich nun schon oefters den Campus verlassen habe, habe ich einigermassen einen Eindruck bekommen, wie man sich dort verhalten muss.

Auf dem Campus kann ich frei herumlaufen, auch alleine, alles ist sauber und man trifft auf nette Menschen.

Sobald man aber durch das Tor geht, liegt sehr viel Muell an den Strassen und man wird von Obdachlosen belästigt.

Diese loszuwerden ist wirklich nicht einfach, sie laufen einem oft minutenlang auf Schritt und Tritt hinterher und sagen immer denselben Satz oder dasselbe Wort.

Bisher war ich nur in einem Umkreis von einem Kilometer von der Uni aus unterwegs, naechste Woche wollen wir uns den Rest von Johannesburg mithilfe einer gefuehrten Tour angucken.

Seit Montag, den Juli ist hier de Unialltag losgegangen, mir wurde gesagt, ich müsste mich erst für meine Kurse registrieren.

In Deutschland ist dies eine Sache von maximal 30 Minuten. Hier bin ich seit 3 Tagen dabei und bin immer noch nicht richtig registriert.

Wer den Passierschein A38 aus Asterix kennt, kann sich in etwa vorstellen, was hier Alltag ist. Man schreibt sich nämlich manuell für einen Kurs ein und aus, bei jedem Dozenten persönlich.

Einmal stand ich 3 Stunden in einer Warteschlange nur um gesagt zubekommen in welchen Raum ich als nächstes muss um ein weiteres Formular zu beantragen.

Auch an die südafrikanische Kultur muss man sich sehr gewöhnen, Gespräche starten immer mit "Hello, how are you? Insgesamt sind aber alle sehr nett hier.

Man merkt dies besonders wenn man den Campus verlässt. Es gibt eine Mall, zu der man mit dem Bus fahren kann. Dort kontrollieren viele Sicherheitslleute, sodass man sich dort sicher fühlt und man eigentlich das Gefühl hat, in Europa zu sein.

Ich bin jetzt für zwei Englischkurse und einen Biologiekurs eingetragen, die Vorlesungen dazu dauern zwischen 45 Minuten und 2 Stunden und finden für jeden Kurs jeden Tag statt.

Einmal die Woche habe ich ein Mikrobiopraktikum in welchem wir Algen züchten. Für einen Literaturaufbaukurs hätte ich 16 Bücher lesen müssen, also habe ich mich für einen Erstikurs entschieden in welchem 8 Bücher in 12 Wochen bearbeitet werden müssen.

Auf dem Campus braucht man für jedes Gebäude, auch für die Wohnheime einen Studentenausweis um hinein zu kommen. Diesen zu beantragen, war harte Arbeit.

An jedem Eingang sitzt ein Sicherheitsmann, welchen man kontaktieren muss, wenn die Karte nicht funktioniert. Am dritten Tag meiner Reise bin ich nach stündiger Reise von München nach Johannesburg endlich angekommen.

Später ist mir dann ein Zimmer in einem anderen Wohnheim zusammen mit einer Französin zugewiesen worden, bis im Internationalen Haus wieder etwas frei wird.

Der Campus hier ist extrem weitläufig mit vielen Wohnheimen und Fakultäten, zwischen denen ein Bus hin und her fährt. Am Montag kann ich mich hier registrieren und mir Kurse aussuchen, dies wäre allerdings viel Rennerei, habe ich mir sagen lassen..

Ausserdem gibt es hier eine Menge anderer internationaler Studenten, die auch in den letzten Tagen angereist sind. Die Frage, ob ich schon gut in Afrika angekommen bin, lässt sich im Moment noch nicht mit "ja" beantworten.

Wegen des gestrigen Gewitters bin hatte mein Zubringerflug von Düsseldorf nach Wien zwei Stunden Verspätung, sodass ich meinem Anschlussflieger nur noch hinterher winken konnte.

Meine Airline brachte mich nachts in einem Hotel unter, heute morgen wurden alle Gestrandeten zum Umbuchen zum Flughafen gefahren.

Da es schwierig war, einen neuen Flug zu finden und ich nicht über Russland oder ähnliches fliegen wollte, bleibe ich bis vorraussichtlich morgen Abend in Wien und sehe mir die Stadt an.

Wien ist übrigens sehr sehenswert, mittlererweile bin ich nicht mehr traurig darum meinen Flug verpasst zu haben, da ich auf Kosten der Airline hier einen wunderschönen Tag hatte.

Egal, wo ich hingelaufen bin, es sah alles sehr alt, edel, gepflegt und in sich sehr harmonisch aus. Da es bald wieder losgeht werde ich auf diesem Wege wieder berichten, was bei mir grade so abgeht.

Ab Juli werde ich mein fünftes Unisemester an der University of Witswatersrand in Johannesburg verbringen. Der Abflug ist für den Juli festgesetzt und derzeit laufen die Visavorbereitungen auf Hochturen.

Ich kann es kaum abwarten, dass es losgeht und freue mich über jeden, der meine Blogeinträge lesen wird: Die letzten beiden Tage gingen auch wie im Flug vorbei, da ich hauptsächlich damit beschäftigt war mein Zimmer auszumisten und die "noch nützlichen" Dinge von den nicht mehr braucbaren Dingen zu trennen.

Wenn ich mir nicht sicher war, kam es zum Schluss darauf an ob es noch in den Koffer passte. Am Morgen des 3. Augusts fuhr Kim mich dann zusammen mit Hanna nach Washington zum Ronald Reagan Airport, nachdem ich mich eher kurz von den beiden Kids verabschiedet hatte.

Von Washington aus ging es nach Chicago was definitv keinen Sinn gemacht hat und von Chicago aus mit nur 30 minütiger Umsteigezeit ging es dann nach Deutschland.

So richtig realisiert habe ich dass dann erst im Flieger, als über die hälfte der Mitreisenden auch deutsch gesprochen haben, genauso wie das Bordpersonal.

Das Gefühl vor dem 8-stündigen Flug war ein ganz anderes als auf dem Hinflug vor einem Jahr. Damals wusste ich nicht was mich erwartet, diesmal wusste ich ganz genau was mich erwartet, konnte es aber noch nicht wirklich wahrhaben.

Ohne irgendwelche Turbulenzen landeten wir dann um 7 Uhr morgens in Düsseldorf, wo dann der ganze Clan am Ausgang mit Plakat, Luftballons und Sekt wartete.

Zwischen dem ganzen Trubel der hier im Moment herrscht, Koffer packen, aufräumen, Dinge erledigen, war Papa am Wochenende nochmal zu Besuch.

Der Cheesecakefactory wurde anschliessend noch ein Besuch abgestattet. Das wars jetzt mit dem Abenteuer Amerika, fürs Erste.

Doch es ist kein Abschied bis in alle Tage, ich komme wieder, keine Frage? Ingesamt wurde mein Blog in diesem Jahr fast mal aufgerufen, Vielen Dank an alle, die hier öfters mal reingeschaut haben!

Am Morgen des 4. Juli bin ich leider ohne mein Gepäck in Veracruz gelandet. Aufgrund eines "technischen Defektes" hatte mein internationaler Flug von Washington nach Mexico City 4 Stunden Verspätung, sodass ich meinen regulären Anschlussflieger leider verpasste.

Es schien so unreal, nicht mehr in Amerika zu sein und ich hätte nie gedacht dass ich tatsächlich mal nach Mexico fliegen würde.. Dann aber kam eine kleine zierliche Person total verwirrt guckend auf mich zugelaufen.

Ich hatte sie SOOO vermisst!! Ein halbes Jahr ist es her, dass wir uns nicht mehr gesehen hatten, demzufolge hatte sie mir auf der Fahrt zu ihren Haus viel zu erzählen.

Mein erster Eindruck von Mexico: Hier möchte ich nicht wohnen!! Jetzt verstehe ich warum die Mexikaner alle in die USA wollen. Abis jüngerer Bruder Carlos war die ganze Zeit dabei und wurde überall hin mitgeschleppt.

In der Pause bin ich mit Carlos in die Stadt Veracruz gefahren, diese liegt direkt am Strand und hat relativ viel Geschichte, dadurch, dass die spanischen Eroberer hier damals gelandet sind.

Abends sind wir zurück zum Flughafen, mein Gepäck war endlich da! Am nächsten Morgen sind wir mit der ganzen Familie zu einem Roadtrip aufgebrochen.

Dass bedeutet, dass wir mit dem Auto von Stadt zu Stadt gefahren sind und nachts in Hostels geschlafen haben. Dieses kann man nicht mit dem Unseren vergleichen!

Auf unserer Tour habe ich unglaublich viel von Mexiko gesehen. Auf den zweiten Blick ist es ein sehr vielseitiges Land mit weitaus mehr Kultur und Geschichte als es die Amerikaner haben.

Wir waren also in vielen Kirchen, auf Friedhöfen, in Museen, in einer Pyramide die noch von den Ureingeborenen stammt, an einem Wasserfall,in einer Goldmine, auf einem See, in welchem eine versunkene Stadt liegt, vielen Aussichtspunkten und einen ganzen Tag in Mexico City.

Diese ist die meistbevölkerte Stadt der Welt, gleich nach Tokio. Erwartet habe ich deshalb viele Hochhäuser, viel Lärm und viele Menschen.

Die ersten zwei Punkte trafen aber nicht wirklich zu. Eigentlich war ich sogar ziemlich positiv überrascht.

Den letzten Tag meiner Reise haben wir wieder in Veracruz verbracht. Wir waren am Strand, in der Mall und waren im Kino.

Sogar das Popcorn ist hier spicy!! Ohne wirklich zu schlafen musste ich also um 6 Uhr morgen wieder am Flughafen stehen um wieder zurück nach Virgina zu fliegen.

Abigails Familie habe ich sehr ins Herz geschlossen, von ihnen hab ich in der einen Woche bestimmt mehr Liebe und Gastfreundschaft erfahren als von meiner Gastfamilie in dem ganzen Jahr zusammen.

Hasta la proxima Mexico! Juli, an diesem Tag feiern die Amerikaner den Tag der Unabhängigkeitserklärung. An dem Freitag davor hatte ich frei und es gab eine Nachbarschaftsparty im Haus meiner Gastfamilie um einmal die neue Terasse einzuweihen und um sich zu Betrinken.

Hanna wurde auch eingeladen, sodass wir zur Feier des Tages Dr. Oetkers Schokopudding zum Nachtisch für alle gemacht haben. Ich selbst habe meinen Koffer gepackt und bin abends zum Flughafen gefahren worden um nach Mexico zu fliegen.

Nach nur einer Stunde am Strand waren wir trotz ausgiebigen Eincremens mit Sonnencreme komtlett verbrannt. Das Meer war super warm, leider gab es auch ganz viel eckeliges Seegraszeugs: Donnerstag morgens traten wir dann unsere letzte Tour nach Key West an.

Da in unserer Reisekasse sowieso schon Ebbe herrschte, nahmen wir uns vor, uns dort einfach nur den Ort anzusehen und keine weitere teure Tour zu buchen.

So kam es dann dazu, dass wir in Key West ankamen und es eigentlich nicht so viel dort zu tun gab. Also dachten wir uns: Was solls, dann gehen wir doch schnorcheln!

Einen günstigen Bikini finden wir schon irgendwo! Wir hatten zwar beide rechtzeitig Badekleidung gefunden, diese war leider ncoh teurer als die ganze Tour gewesen..

Es gab eine kurze Einweisung und dann ging es auch schon ins Wasser Ich hab den kurzen Weg direkt über die Reling genommen. Das Schnorcheln war echt cool, das Wasser war so drei-vier Meter tief, unter uns schwammen ständig bunte Fische.

Hätte ich gewollt, hätte ich die Fische bestimmt anfassen können, so nahe kamen die. Am Freitag galt es Koffer packen! Abends sind wir noch einmal zurück nach Miami und haben wir mehr oder weniger zufällig noch Liusa Rodruigez getroffen.

Am Montag wurde dann ein Kindheitstraum wahr! Wir fuhren zu den Universal Studios nach Orlando! Das beste war die Harry Potter Welt.

Wie im Film ist wurde die Winkelgasse ziemlich authentisch nachgebaut. Ollivanders Zauberstabladen, Gringotts, sogar die dunkle Gasse gab es!

Durch Gringotts fuhr man mit der Achterbahn, ich wär am liebsten dreihundert mal damit gefahren.. Zwei Shows in der wir waren hatten technische Probleme, somit haben wir jeweils eine Stunde umsonst angestanden -.

Am zweiten Tag hatten wir direkt eine Everglades-Boots-Sightseeing-Tour gebucht, was bedeutete, dass wir um 7 Uhr morgens an unserem Hotel eingesammelt wurden und zu den Everglades gefahren wurden.

Mit dem Airboat sind wir mit einem Führer etwa eine halbe Stunde lang übers Wasser geflogen. Insgesamt war ich etwas enttäuscht, wäre ich die Ems runtergefahren hätte es auch nicht viel anders ausgesehen.

Es gab Schilf, Bäume und Wasser. Zu unserer Überaschung erfuhren wir dann, dass wir wohl eine Bootstour durch Miami mitgebucht hatten.

So kam es dann, dass wir uns auf einem "Piratenboot" wiederfanden, welches einmal durch den Hafen fuhr. Zu bewundern gab es die Ferienhäuser sämtlicher Celebrities, die wohl alle Millionen Dollar für ihre Ferienresidenzen ausgegeben hatten und vor jeden Haus mindestens eine Yacht lag.

Nachmittags ging es mit einem Sightseeing auf eine sogenannte "Duck-Tour" Man könnte jetzt denken, man würde Enten beobachten.

Eigentlich wwar es aber eine Duck-Tour weil sämtliche Äste in Miami so tief hängen, dass wir sie alle 10 Meter ins Gesicht bekommen hätten, wenn wir uns nicht geduckt hätten: Sehenswürdigkeiten besitzt Miami selbst nämlich nicht, deshalb sind wir einfach ein bisschen die Strassen abgefahren.

Abends wurden wir dann völlig erschöpft wieder am Hotel abgeliefert. Seit letzem Samstag sind Mareike und ich in ganz Florida unterwegs, da wir endlich mal eine Woche Urlaub haben.

Um 4 Uhr morgens ging es los zum Flieger, ein paar Stunden später sind wir am Flughafen in Miami wieder ausgestiegen und musste feststellen, das dieser wohl der organisierteste Ort ist den ich je erlebt habe.

Ständig kamen Menschen auf uns zu und fragten wo wir hinwollten und haben uns daraufhin sofort weitergeholfen. Gefühlte zwei Minuten später waren wir dann also schon am Hostel in Miami City.

So spannend, wie wir uns Miami vorgestellt hatten, war es dann leider nicht. Bis wir einchecken konnten haben wir also erstmal ein Nickerchen unter einer Kokosnusspalme abgehalten?.

Abends sind wir zum Bayside Marketplace, was einer Mall ähnelte. Es gab verschiedene Restaurants und Shops für Touristen.

Zu unserer Freude haben wir ein Münchener Hofbräuhaus entdeckt in welchem es eine deutsche Speisekarte und deutsches Bier gab.

Dazu noch ein Schnitzel und dann waren wir glücklich! Diese Woche hatten wir echt schlechtes Wetter, sodass der Pool geschlossen blieb und die Kinder drinnen beschäftigt werden mussten: Am Samstag Morgen gegen 6 Uhr sind Mareike und ich aufgestanden, haben unsere 7 Sachen gepackt und sind von Kim zum Flughafen gefahren worden.

Dort sind wir dann in den Flieger gestiegen und zwei Stunden später in Chicago, O-Hare, wieder ausgestiegen.

Auf den ersten Metern dorthin sind wir gleich schon in ein paar Bekannte buchstäblich hineingerannt. Mareike 2 und ihre Freundin waren wohl zeitgleich auch in Chicago unterwegs und auf der Suche nach dem Skydeck.

Nach Etwa 2-stündigem Anstehen waren wir dann endlich auf dem Stockwerk und hatten eine tolle Aussicht auf Chicago.

Ein Park mit Brunnen und der Lake Michigan lagen direkt dahinter. Chicago ist eine echt schöne Stadt, viel sauberer als New York. Die investierte Zeit und das Geld für diesen Tagesausflug haben sich auf jeden Fall ausgezahlt!

Seit dieser Woche gibt es in Amerika Sommerferien! Das bedeutet für mich zum einen durchgehende Kinderbetreuung, aber zum anderen auch, dass die Community Pools geöffnet haben.

Wir verbringen also den ganzen Tag am Pool, woanders ist es sowieso garnicht auszuhalten bei tropischen 34 Grad. Chase kann leider noch nicht schwimmen, was die Sache mit dem Pool ziemlich anstrengend macht.

Die Wochenenden die mir hier noch bleiben, kann ich an beiden Händen abzählen, deshalb wird von nun an keines mehr Zuhause verbracht.

Freitagnacht fuhren Mareike und ich also ein letztes Mal nach New York. Die Busfahrt von Washington, Chinatown war grauenvoll, da wir natürlich sparen mussten.

Letztes Mal hatten wir den Park ja im eingeschneit bei Grad im Winter gesehen, was nicht so toll war. Es fand sogar noch ein ein kleines Konzert und ein kleiner Marathon dort statt.

Nachmittags haben wir Dena am Timessquare getroffen, die nun seit einem Monat am Broadway lebt und auf jeden Fall hier viel glücklicher ist als vorher.

Leider ist meine Freundin Melanie erneut vor die Tür gesetzt worden, den Grund hab ich noch nicht wirklich verstanden.

Vermutlich wird sie nächste Woche wieder von Pittsburgh nach Ashburn kommen und bei uns zwei Wochen wohnen bis sie nach Hause fliegt. Mareike und ich pennen heute Nacht im selben Hostel in New Jersey in dem wir letztes Mal auch gepennt haben, nur das wir diesmal unser Zimmer mit Japanern teilen müssen?

Morgen verabschieden wir uns von New York, was wir machen, wissen wir noch nicht. Jetzt wird erstmal Schlaf nachgeholt!

Freitagnacht haben wit in Mareikes Geburtstag reingefeiert und sind anschliessend am nächsten morgen mit dem Bus Von Washington aus nach Atlantic City gefahren.

Leider ist es hier übertrieben windig und echt kalt, deshalb ist es und nicht möglich ins Meer zu springen, worauf wir uns echt gefreut hatten: Am zweiten Abend sind Mareike und ich leider nirgends reingekommen, da wir unter 21 sind.

Das Geld was wir im Club ausgegeben hätten haben wir dann in Funparktickets investiert. Montag ging es noch kurz an den Strand an dem wir noch ordentlich Sonne getankt haben und dann ginge auch schon wieder zurück zum Bus..

Das Wetter hat mittlererweile subtropischen Status erreicht, superwarm, schwül und ab und zu ein Gewitter. Dieses Wochenende geht es endlich an den Strand!

Da Mareike leider immer noch nicht wiedr so ganz auf den Beinen ist stand dieses Wochenende ausschliesslich Uni-Bewerbungen abschicken auf dem Programm.

Das Haus hatten wir zum Glück für uns, da meine Gasteltern zu ihrem Strandhaus gefahren sind. Mareike und ich haben grade einen abendspaziergang gemacht weil es so schönes Wetter war, so weit, so gut.

Auf dem Rückweg zu meinen Haus haben wir leider unfreiwillig Bekanntschaft mit einer kleinen schwarzen Schlange gemacht. Sie zeigte sich ziemlich empört darüber, dass Mareike leider über sie drüber gestampft ist, sodass besagte Schlange unvermittelt die arme Mareike ins Bein biss.

Diese wiederum wusste auch garnicht wie ihr geschah. So schnell wie möglich sind wir nach Hause und haben gewählt. Das entspricht der amerikanischen Emergencyhotline.

Nach fachmännischer Bekundung wurde die Schlange allerdings für ungiftig befunden und somit weigerte Mareike sich einliefern zu lassen.

Meine Gasteltern haben sich echt lieb gekümmert, zum ersten Mal war ich doch froh dass die im Haus waren. Nach einer Stunde habe ich Mareike irgendiwe ins Auto gepackt und sie nach Hause auf die Couch manövriert.

Sie hat einen echt angeschwollenen Knöchel und kann keinen Meter alleine laufen.. Habe sie grade besucht um ein bisschen Beistand zu leisten?

Sie liegt übrigens auf der Kinderstation und passt nicht ganz in ihr Bett? Wo ist die Zeit geblieben? Jetzt haben wir schon Mai!

Der Erste Tag des Mais wird hier nicht gefeiert, was ich ziemlich schade finde. Ich habe deshalb mehr oder weniger Freitag meine eigene Party veranstaltet, da meine liebe nette Gastfamilie an ihr Strandhaus gefahren ist und mich hier alleine gelassen haben.

Man konnte es auch als Collegeabschluss sehen, da mein Englischkurs nun vorbei ist und ich meine Kollegen gefragt habe ob sie nicht vorbeikommen wollten.

Vorher waren wir noch in der Cheesecakefactory essen. Unter der Woche hat sich mein Gastkind beim Cityrollerfahren die Lippe aufgeschlagen, welche dann im Krankenhaus genäht werden musste.

Grade wieder Zuhause angekommen, zieht sich der Kleine die Fäden einfach wieder raus! Also nochmal wieder ins Krankenhaus. Meine Gasteltern waren nach der Aktion dementsprechend genervt..

Dena, meine Freundin aus der Trainingschool ist im Rematch und zieht Dienstag nach New York, deshalb haben wir uns vorher noch einmal getroffen.

Den Rest des Tages hatte ich das Haus endlich nur für mich von der Katze mal abgesehen, die wollte aber auch nicht viel von mir wissen.

Sonntag morgens sind Mariana, Luisa und ich dann spontan nach Baltimore zum Sixflags gefahren und sind ganz viel Achterbahn und Karoussell gefahren: Wochenenden können so schön sein!

Am, Train und noch viele andere Sänger waren da und haben darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig Umweltschutz sei.

Das Konzert war natürlich gut besucht bei bestem Wetter, sodass viele trotz Eincremens am Ende ziemlich verbrannt waren?

Selina und ich hatten auch erstmal riesige Schwierigkeiten uns zu finden, auch wenn es sich im nachhinein rausgestellt hat, dass wir die ganze Zeit nur 30m voneinander entfernt standen?

Sonntag hab ich mir Caroline geschnappt, da ich ja ihren Geburtstag letztes Wochenende etwas unfreiwillig verpasst hatte.

Sie durfte sich aussuchen was wir machen, also sind wir zusammen ins Nagelstudio bin ich noch nie in meinem Leben gewesen!

Mein letztes Wochenende war zielich zugestopft und leider konnte ich mich nicht aufteilen um an zwei Orten gleichzeitig zu sein, auch wenn ich es echt gerne gewollt hätte.

Freitagabend bin ich also wie gewohnt von Zuhause ausgezogen, da Mareike und ich einen Harry Potter Marathon mit selbstgemachtem Brokkoligratin, Apfelschorle und Keksen veranstaltet hatten.

Ich hätte nie im Leben gedacht, das mich Apfelschorle so glücklich machen könnte. Im Aldi hier haben sie diese Woche Apfelschorle importiert und verkauft.

D Seitdem ich hier bin, bekomme ich nämlich nur chlorhaltiges kohlensäurearmes Leitungswasser zu Trinken. Lange Rede kurzer Sinn, war ein geiler Abend auch wenn wir irgendwo beim dritten Teil eingeschlafen sind.

Mein zweiter Collegekurs, "Business Writing", welcher jeden Samstag morgen von 9 bis 12 stattfindet, hatte vor wenigen Wochen begonnen und löst himmeljauchzende Begeisterung aus.

Wir haben uns diesen Kurs irgendwie anders vorgestellt. An den Ticketautomaten stand eine Schlange von etwa Menschen. I am not kidding.

Ganz Washington war auch komplett überfüllt, uns war anfangs garnicht so bewusst, warum. Die Suche nach einer Toilette hat sich auch als schwierig ereignet, unter einer Stunde Wartzeit war nichts zu machen.

Warum jetzt da ganze Spektakel? In Washington wird das erblühen der Kirschblüten gefeiert, welche dieses Jahr aufgrund des langen Winters ziemlich lange auf sich warten lassen haben.

Es gab anscheinend eine Parade durch DC, allerdings hatten wir wenig Zeit dafür. Auch die ganzen Cherry Blossoms Kirschblüten für die Washinton anscheinend berühmt ist, haben wir nicht wirklich gefunden.

Wahrscheinlich müssen wir nächste Woche nochmal herkommen. Gegen frühen Nachmittag haben wir dann Selina und Rebekka gefunden, mit denen ich dann nach Maryland weitergefahren bin und Mareike, die abends arbeiten musste, ist in die entgegengesetzte Richtung wieder nach Hause gefahren.

Bei Selina angekommen haben wir uns alle geduscht und fertiggemacht um zum Navy Ball zu gehen, für welchen wir Tickets im Internet gekauft hatten.

Gegen 7pm war Einlass und da das Academygelände nicht weit von uns entfernt war, waren wir um halb 7 da. Es gab einen offiziellen Teil und danach wurde die Tanzfläche eröffnet.

Der Ball fand in einer Basketballhalle statt, man hatte also das komplette feeling, wie man es aus den Filmen kennt! Im Zweiminutentakt sind wir von uniformierten Navyguys zum Tanzen aufgefordert worden, was schon ziemlich komisch war, weil das in Deutschland normalerweise nie passiert.

Auch wenn auf dem ganzen Ball kein einziger Tropfen Alkohol ausgeschenkt wurde, tat es der guten Laune sämtlicher Anwesender keinen Abriss.

Bis um Mitternachtging das fröhliche Treiben, danach wurden die Türen wieder geschlossen. Wir hatten uns entschieden nicht noch weiter zu gehen, da wir sowieso nirgendwo reingekommen wären und auch alle ziemlich müde waren.

Am Sonntagmorgen wollte ich eigentlich so früh wie möglich wieder in Virginia sein, da mein Gastkind Geburtstag hatte und ich sowieso schon ein schlechtes Gewissen hatte weil ich ihre Geburtstagsparty am Tag davor verpasst hatte.

Erinnert ihr euch an euren siebten Geburtstag? Also ich habe mit meinen Kameraden Topfschlagen und Mehlschneiden gespielt und dann auf einem Spielplatz einen Drachen steigen lassen.

So war ich glücklich und zufrieden. Wie sieht eine amerikanische Geburtstagsparty aus? Durch einige Zwischenfälle kam ich erst abends wieder Zuhause an.

Sie selbst hat sich total darüber gefreut, denn alles was sie von ihren Au Pairs geschenkt bekommt ist ihr heilig.

Und Chase war auch komplett angepisst, weil er den ganzen Tag wohl überhaupt keine Aufmerksamkeit bekommen hat. Die letzten Tage waren extrem ereignisreich, da ich ja wieder arbeiten musste und meine Familie mich jeden Abend danach abgeholt hat.

Einmal waren wir mit der Gastfamilie zusammen in der Cheesecakefactory essen, dann waren wir Dienstagabend bowlen und gestern Abend waren wir noch bei Jane und Michael in Alexandria zum Dinner eingeladen.

Bevor dieses Abenteuer allerdings zuende geht, habe ich noch ein paar Dinge auf meiner To-Do-Liste stehen, die noch abgearbeitet werden müssen: Familie vor dem Lincoln Memorial,.

Familie vor der Freiheitsstatue: Mit der Fähre sind wir an der Freiheitsstatue, Ellis Island und der Brooklyn Bridge vorbeigefahren, auf dem Timessquare waren wir, auf dem wir sogar auf einem Bildschirm angezeigt wurden, den Broadway sind wir abgelaufen, das World Trade Center und das Memorial am Ground Zero haben wir besichtigt, das Empire State Building sind wir hochgefahren und hatten einen atemberaubenden Ausblick!

Seit Sonntagabend hat sehnsüchtig erwartet meine Familie amerikanischen Boden betreten! Meine Gastfamilie ist zurzeit in Florida, Verwandte besuchen, deshalb hatten wir das Haus die ganze Woche für uns.

Naja, mal abgesehen von der Katze. Ich freue mich total darüber, dass sie hier sind, aber es ist auch so, dass hier garde zwei Welten aufeinander prallen die irgendwie nicht zusammengehören.

Auf einmal sitzt die ganze Familie in meinem Auto, was ich hier so garnicht gewöhnt bin. Papa musste leider beruflich spontan zwei Tage nach Canada, deshalb ist er im Moment nicht hier.

Bisher waren wir zweimal in Washington, wo wir meine Tante und meine 8-jährige Cousine Maja getroffen haben, die mehr oder weniger zufällig auch grade Urlaub in DC machen.

Und auch an meine Cousinen Annika und Jenna die mir so tolle Geschenke gebastelt haben, ich hab mich so gefreut!! Melanie und ihre Mutter, sowie zwei Tanten und Cousine sind auch grade hier in der Umgebung unterwegs, sodass wir Mittwoch ein riesiges Dinner bei uns Zuhause abgehalten haben.

Mareike habe ich adoptiert, die gehört jetzt auch einfach mit zur Familie, weil sie leider als Einzige keinen Besuch bekommt: Nach viel zu langer Zeit haben wir endlich wieder ein Schlinawochenendd geregelt bekommen, was bedeutet, dass ich nach der Arbeit am Freitagabend mit der Metro einmal quer durch Washington gedüst bin.

Schönes Movie, ist weiter zu empfehlen. Hätten wir auch gerne getan.. Sonntag morgens ging es dann früh los nach Washington DC, da dort eine Parade entlang der Constitution Road veranstaltet wurde.

Was man jetzt genau an diesem Tag feiert hat sich mir nicht ganz entschlossen, es war auf jeden Fall alles grün und es hat irgendwas mit Irland zu tun.

Nach der letzten Schneehorrorwoche wird es hier endlich wärmer! Den Winter hier muss ich nicht noch einmal haben ehrlichgesagt.

Letztes Wochenende haben wir also einen Roadtrip nach Pittsburg gemacht um Melanie zu besuchen und die Stadt zu besichtigen.

Das wichtigste war aber eigentlich dass wir nach zwei Monaten endlich mal wieder was zusammen gemacht haben. Samstag morgens ging es los, nachdem uns Hanna nach wenigen Stunden Schlaf auf meiner Couch hochmotiviert aus dem Bett geschmissen hat.

Fast 5 Stunden sind wir quasi immer nur geradeaus gefahren, zu sehen gab es: Nur etwa eine Meile von Melanies Haus entfernt waren die Fenster der Häuser zerschlagen, die Häflte der Gebäude war definitiv unbewohnbar und es sah echt ungepflegt aus.

Und so auch der Rest von Pittsburg. Melanie wohnt zum Glück im reicheren Viertel. Nach einer Stadtrundfahrt war uns klar: Hier wollen wir später nicht wohnen!

Die Universität war dennoch ganz schön und auch der Blick von einem Aussichtspunkt. Wie erregt man als Frau Aufmerksamkeit?

Man parke sein Auto an einer belebten Strasse und öffne die Motorhaube: D Wir konnten uns zwar ziemlich gut alleine helfen, allerdings sahen das die meisten männlichen Passanten anders und standen quasi Schlange um uns zu helfen.

Wir sind sogar noch auf eine Party eingeladen worden: Am Sonntag mussten wir leider wieder die Heimreise antreten, was wären wir gerne länger geblieben!

So, mittlererweile habe ich das Gefühl, das ich nicht in Virginia bin, sondern in Alaska. Hier sind heute etwa 10 Inches Schnee gefallen, was so 25 centimetern entspricht.

Dabei ist es fast schon Frühlingsanfang!! Hier fällt natürlich durchgehend die Schule aus, was mein Leben hier unnötigerweise ziemlich anstrengend macht.

Zumal ja abends das College stattfindet. Morgen fahren wir nach Pittsburgh um Melanie zu besuchen? Da Amerika diese Woche nochmal vom Winter heimgesucht worden ist und die Kinder 6 Tage Zuhause waren, zur Freude des Au Pairs, kann ich es nicht mehr abwarten bis endlich der Frühling kommt!

Am Wochenende waren Mareike und ich eingesperrt, weil es 30cm Neuschnee gab. Dieses Mal ist es mit der Faulheit hier echt zum Höhepunkt gekommen: Freitagabend, nachdem wir noch bei den Philipinern gewesen sind, sind wir ins Bett gegangen und Sonntagmorgen wieder aufgestanden?

Mangels Ideen habe ich Caro beigebracht wie man einen Kopfstand macht. Sie hat auf jeden Fall Talent? Ohne playdates hätten wir die Woche vermutlich nicht überlebt.

Mein Kind ist übrigens der mit dem Keks im Mund? Wir haben sogar einen Herzteppichboden im Badezimmer! Es ist also alles extrem kitschig und mal wiedr total übertrieben..

In der Schule hatten die Kinder soager richtige valentinesparties, sie gingen mit pinken Klamotten zur Schule und kamen mit Bergen von kitschigen Kärtchen wieder zurück.

Eine Karte hab ich bekommen Juhuuu! Könnt ja gespannt sein wer die wohl bekommt. Das ganze dient natürlich nur der Industrie. Ich halte von dem Tag nichts, ich will an den anderen Tagen ja auch geliebt werden und nicht nur am valentinesday.

Hier ist heute ein Überlebenspaket von Mama mit Socken und Schokolade angekommen! Hier ist es immer noch arschkalt, aber jetzt werde ich wohl nicht mehr frieren!

Montag ist übrigens Presidentsday. Ein weiterer Feiertag, den ein Au pair in Amerika nicht braucht! Dort liegen etwa Es ist auf jeden Fall eine Art Touristenaktraktion, da auch Kennedy dort begraben wurde.

Man geht dort durch einen riesigen Park, auf dessen Rasenfläche parallel angeordnet unzählige Grabsteine stehen, die alle gleich aussehen, egal wo man hinsieht.

Meine Familie hat allerdings was besseres vor, deshalb muss ich als einzige alleine hin. Viele von euch fragen sich vielleicht, warum ich als Au Pair zum College muss.

Ich bin offiziell als Austauschstudentin hier und muss deshalb zusätzlich zu meiner Arbeitszeit von 45h die Woche auch noch eine bestimmte Anzahl von Credits machen.

Der Campus ist riesig, da kann man sich schnell drauf verlaufen. In meiner Class sitzen 13 Leute, hauptsätzlich Au Pairs.

Es ist eigentlich ganz normaler Englischunterricht, so wie man ihn kennt, auch wenn man Frau Benekes Leistungskursunterricht eher schwer vergleichen kann: Der Anspruch ist jetzt auch nicht so hoch, liegt aber auch daran, dass ich eine Kurs unter meinem Level nehmen musste, weil es der einzige war, der mit meinen Arbeitszeiten kompatibel war: Heute war wohl einer der schlimmsten Tage hier überhaupt, weil dies der Tag war, an dem meine kleine mexikanische Freundin Aby nach Hause geflogen ist.

Wir haben gestern Abend noch bis in die Puppen zusammengesessen, gelacht, geweint und Videos angeschaut. Heute Morgen um 10 haben wir sie dann alle zusammen nach Dulles zum Flughafen gebracht.

Ich werde sie vermissen!! Nach ausgiebigen 13h Schlaf sind wir in New Jersey am Sonntag morgen mexikanisch essen gegangen.

Aby war natürlich der glücklichste Mensch der Welt, wohingegen Mareike und ich alleine schon an der Speisekarte verzweifelt sind?

Später sind wir zum Central Park gefahren, welcher im Winter nicht so spektakulär ist. Dies war echt sehenswert und man konnte sich sogar den Preis der Eintrittskarte selbst aussuchen.

Als ich vor einem halben Jahr dass letzte Mal hier war, war es etwa 40 Grad wärmer! Wir haben uns für "das Phantom der Oper" entschieden und waren noch in einem Madame taussaud-ähnlichem Museum in dem man alles mögliche ausprobieren konnte.

Nachmittags sind wir ins Theather, es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Kostüme und das Bühnenbild waren awesome. Von der Handlung hab ich allerdings nicht alles verstanden, hätte ich aber wahrscheinlich auch dann nicht, wäre es auf Deutsch gewesen.

Auf dem Times Square waren wir auch noch, wenn auch nicht lange weil man sonst zum Eiszapfen gefrieren würde.

Weil man hier gerne spontan ist, sind wir heute Skifahren gegangen. Dazu sind wir all the way nach Pennsylvania gefahren, zu einem Berg auf dem man skifahren kann.

Den kann man leider nicht mit den Bergen vergleichen, die wir in Österreich gewohnt sind. Es gab lediglich 3 Lifte und 5 kurze Abfahrten, dass war für einen Tag aber in Ordnung.

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